Kommunale Digitalisierung 

Felix Schmitt

Herzlich Willkommen zu meinem Podcast zur digitalen Transformation in Städten und Gemeinden. Welchen Impact hat die Digitalisierung auf das kommunale Alltagsleben, auf eine Verwaltung, auf Wirtschaft oder Tourismus? Welche Instrumente sind hilfreich, welche Methoden sollten in Kommunen bekannt sein? Ich möchte Antworten geben, Tipps und Tricks vermitteln, Mut zum Aufbruch machen. Im Mittelpunkt steht immer: wie können wir die Lebensqualität für die Menschen erhöhen, die Standortqualität verbessern? Können kommunale Verwaltungen durch die Digitalisierung zu einem attraktiveren Arbeitgeber werden? Es gibt viel zu besprechen, was ich in erklärenden Solofolgen und Interviews mit Fachleuten mit euch gemeinsam machen möchte.

Der Podcast zur kommunalen Digitalisierung - darum geht's!
Trailer 10 min 7 sec

All Episodes

In dieser Woche wurde der Koalitionsvertrag der neuen Ampel-Koalition vorgestellt. Er verspricht eine ganze Reihe von Veränderungen bishergen Vorgehens, neuer Initiativen und eine andere, digitalere Prioritätensetzung. Auch die Themen eGovernment und Smart City kommen nicht nur im Text vor, sie werden teils auch sehr kleinteilig geregelt. Der Koalitionsvertrag geht sicherlich auch stark auf die Parteiprogramme von SPD, GRÜNEN und FDP zurück Die haben wir in diesem Podcast bereits vor einigen Wochen, gemeinsam mit Sabine Griebsch, der CDO des Landkreises Anhalt-Bitterfeld analysiert und bewertet. Und da liegt es natürlich nah, heute wieder mit ihr einen Blick auf den Koalitionsvertrag zu werden, zu analysieren und zu bewerten. Wir sprechen über agiles Arbeiten in Behörden, neue Perspektiven bei der Personalgewinnung, Open-Source im Public Sector und natürlich das Onlinezugangsgesetz und die noch fehlenden Schritte zu einem funktionierenden once-only-Prinzip.. Ein wenig musste wir uns auch streiten, wenn es um die Verortung der Digitalisierung im Verkehrsministerium geht. Alle Links aus der Folge gibt es hier: Koalitionsvertrag Das OZG-Wimmelbild Sabine Griebsch bei LinkedIn Sabine Griebsch bei Twitter

Nov 27

46 min 30 sec

Mit dem Einer-für-Alle-Prinzip sollen digitalen Services und Leistungen von Kommunen nur einmal entwickelt und anschließend von anderen Kommunen nachgenutzt werden können. Bund und Länder setzen große Erwartungen in EfA- wie dieses Konzept auch genannt wird. Diese Leistungen sollen in einer Art Behörden-Appstore, dem Fitko-Store veröffentlicht werden. Bisher sah es dort so lebendig aus wie im Windows-mobile-Appstore. Nichts passierte. Aber nun ist eine erste Leistung verfügbar. Und die ist gleich ein Angebot, welches nicht mit einem einfachen Formular auf der Homepage fertigproduziert ist. Das digitale Baugenehmigungsverfahren des Landkreises Nordwestmecklenburg zeigt nicht nur, wie notwendige Daten digital erfasst werden können. Der Landkreis kann auch auf umfangreiche Erfahrungen in der medienbruchfreien Verarbeitung der Anträge zurückblicken. Und darüber spreche ich mit Yvonne Rowoldt, der E-Government-Koordinatorin des Landkreises Nordwestmecklenburg. Sie beantwortet mir nicht nur, warum sich der Landkreis ausgerechnet so ein hochkomplexes Thema zur Entwicklung ausgesucht hat, sondern auch welche Erwartungen andere Kommunen bei einer möglichen Nachnutzung haben sollten.

Nov 10

36 min 55 sec

Kommunale Bürgerbeteiligung hat durch Corona eine fulminante Vollbremsung eingelegt. Sich in einer Turnhalle an einem Mittwochabend oder Samstagvormittag mit Bürger*innen zu treffen und deren Meinungen zur Neugestaltung einer Parkanlage einzuholen, das ging nicht mehr. Auch fast 2 Jahre finden Präsenzveranstaltungen und vor Ort-Termine in Städten und Gemeinden fast gar nicht statt. Viele Kommunen sind in dieser Zeit aber nicht untätig geblieben und haben mit digitaler Bürgerbeteiligung experimentiert. Anfangs oft sehr behelfsmäßig und spontan, heute vielerorts strukturiert und mit viel Aufwand. Dabei hat sich vor allem das Open-Source-Tool CONSUL einen Namen gemacht, welches heute in zahlreichen Kommunen zum Einsatz kommt. Aber lohnt sich der Aufwand? Kann CONSUL, kann digitale Bürgerbeteiligung den altbekannten Formaten mit seinen Vor- und Nachteilen das Wasser reichen? Und was passiert, wenn die Einschränkungen durch die Pandemie wieder wegfallen? Geht es dann direkt wieder zurück zu den eingeübten Beteiligungsmodellen oder gibt es ein New Normal? Eine neue Realität der kommunalen Bürgerbeteiligung? Das haben ich Tilman Hampl, den Smart City Manager der Stadt Würzburg gefragt. Dort haben er und sein Team den in Deutschland vielleicht größten Erfahrungsschatz mit CONSUL angehäuft. Heute berichtet er mir von seinen Erfahrungen. Zu meinem Newsletter: Jeden Freitag Tipps und Tricks zur Kommunalen Digitalisierung Würzburg Mitmachen (Beteiligungsplattform auf CONSUL-Basis) Tilman Hampl bei LinkedIn Dossier zu den Möglichkeiten mit CONSUL (pdf) Infos und Kontakte zu CONSUL bei Mehr Demokratie e.V. CONSUL Repository bei Github

Oct 1

46 min 51 sec

E-Government spielt laut einer Studie der TUs Kaiserslautern und München erstmals eine wahrnehmbare Rolle in den Wahlprogrammen der Parteien zur Bundestagswahl. Aber was steht drin? Was erwartet die Kommunen nach der anstehenden Wahl? Sabine Griebsch, CDO des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und ich sind die Wahlprogramme der fünf relevantesten Parteien durchgegangen und haben uns auf Spurensuche gemacht. Und siehe da: Es gibt doch mehr umstrittene Themen als das eventuell zu gründende Digitalministerium. Zum Beispiel die Frage: bleibt es bei den 17 Portalen von Bund und Ländern und den Kommunen, welche die Antragsformulare vorhalten, oder wird alles in ein einziges, bundesweites Portal zusammengeführt? Welche Form der Authentifizierung wird vom Staat zukünftig präferiert? Haben die Bürger*innen die Kontrolle darüber, mit welcher Behörde sie ihre persönlichen Daten teilen? Wir haben dieses Gespräch genau eine Woche vor der Bundestagswahl im September 2021 aufgezeichnet. Mal schauen, wie es nach der Wahl aussieht. Willst Du jede Woche News, Tipps und Tricks zur kommunalen Digitalisierung? Dann abonniere meinen Newsletter: http://felixschmitt.de/newsletter Sabine Griebsch bei Twitter: https://twitter.com/eGouvernante Sabine Griebsch bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sabinegriebsch/

Sep 19

1 hr 10 min

Für viele Kommunalverwaltungen ist es eine Herausforderungen, das passende Personal für die Gestaltung der digitalen Transformation zu gewinnen. Das hat nicht nur etwas mit den Besoldungsmöglichkeiten des öffentlichen Dienstes zu tun, sondern oft auch mit der sehr breiten Anforderungspalette, denen sich Verwaltungen gegenüber sehen. Viele Verwaltungen gehen daher den Weg der internen Weiterbildung und ziehen Mitarbeiter*innen auf Stabsstellen oder Beauftragtenstellen hoch. Andere schauen in ihren lokalen Netzwerken, in Wirtschaft oder Forschung, wo sie geeignete Kandidat*innen finden, die möglichst viele der Anforderungen abdecken können. Das hatte auch der Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen Anhalt getan. Aber in zwei Ausschreibungsrunden niemanden gefunden, der auf die ausgeschrieben Stelle des Chief Digital Officers, kurz CDO, der Landkreisverwaltung passte. Sie haben daraufhin die Stelle extern an Sabine Griebsch vergeben. Sie soll innerhalb von 3 Jahren in der Kreisverwaltung das OZG umsetzen und die digitalen Transformation umsetzen. Aktuell ist sie in der Halbzeit ihrer Beauftragung und Interview-Gast in dieser Episode. Alle Links aus der Folge gibt es hier: Landkreis Anhalt-Bitterfeld Homepage von Sabine Griebsch Sabine Griebsch bei Twitter Sabine Griebsch bei LinkedIn

Jun 27

47 min 58 sec

Provinz und Digitalisierung, passt das überhaupt so richtig zusammen. In viel mehr Fällen als man vielleicht auf den ersten Blick vermutet passt das hervorragend. In kleinen Verwaltungseinheiten kann viel einfacher ausprobiert oder spezialisiert werden, nach kleinen Fehlschlägen auch schneller daraus gelernt und umgeschaltet werden. Davon profitieren vor allem die Menschen die in der progressiven Provinz, in der digitalen Provinz leben und arbeiten. Genau mit solchen Perlen beschäftigt sich der Podcast Digitale Provinz aus Sachsen-Anhalt. Am 26. Mai durfte ich mit Anne Wihan, der Moderatorin des Digitale Provinz-Magazins über die Chancen des eGovernments im ländlichen Raum sprechen. Unser Gespräch drehte sich zum Beispiel darum, wie anders Homeoffice oder der Datenschutz in Kommunalverwaltungen nach den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie heute wahrgenommen wird, wie weit wir heute mit dem Onlinezugangsgesetz schon sind, wie die Portale oder die Authentifizierung von Bürger*innen funktionieren, warum der elektronische Personalausweis heute noch nicht so richtig rund läuft, welche Herausforderung Kommunen bewältigen müssen, um digitale Dienste anzubieten, warum Estland wirklich ein gutes Vorbild ist und welche Grenzen es für digitale Dienste überhaupt gibt. Ja, es war wirklich ein sehr umfassendes und spannendes Gespräch. Darum veröffentliche ich diese 40 Minuten auch nochmal auf meinem Podcast. Der Podcast Digitale Provinz Digitale Provinz auf Twitter Jeden Freitag mit Tipps und Tricks: Mein Newsletter zur Kommunalen Digitalisierung

May 28

47 min 37 sec

Wenn man nach der Digitalhauptstadt in Deutschland fragt, beantworten das viele Expert*innen mit Hamburg. Und das auch mit gutem Grund, denn Hamburg steht nicht nur an der Spitzen vieler einschlägiger Rankings, dort darf und wird viel ausprobiert, viel umgesetzt und konnte vor allem viel Wissen und Expertise aufgebaut werden. Aber auch Hamburg tut sich schwer in vielen Bereichen, gerade der Digitalisierung im öffentlichen Bereich. Und manchmal habe ich die Vermutung, das hat auch etwas mit der schieren Größe der Millionenstadt Hamburg zu tun. Lars Prahler ist Bürgermeister von Grevesmühlen. Eine Kleinstadt mit 11.000 Einwohner*innen, die gerade einmal rund 70 Kilometer von Hamburg entfernt in Mecklenburg-Vorpommern liegt. Und er ist überzeugt, dass Grevesmühlen durch sein Vorgehen und auch die Kleinteiligkeit manchmal dem großen Nachbarn in der Digitalisierung einige Schritte voraus sein kann. Wie er darauf kommt und welche Schritte seine Stadt gegangen ist, dass er dies heute überhaupt behaupten kann, erklärt mir Lars Prahler selbst. Links aus der Episode: Grevesmühlen erleben Grevesmühlen - Homepage der Stadt

May 21

48 min 12 sec

Die Regeln des Onlinezugangsgesetz sind bekannt. Bis Ende 2022 müssen praktisch alle kommunalen Dienstleistungen auch online angeboten werden. Aber diese Anforderung überfordert kleine Kommunen sehr schnell. Wo anfangen, wie machen, und dann muss es auch noch der Bürgerin und dem Bürger gefallen. Und wie sollen wir das überhaupt bezahlen? Eine Möglichkeit, die von vielen Kommunen verstärkt angegangen wird, ist die Kooperation mit anderen Verwaltungen und die kollegiale Erstellung von OZG-Leistungen, die später von allen Partnern genutzt werden können. In Bayern hat die Digitalministerin Judith Gerlach den Digitalen Werkzeugkasten initiiert, der inzwischen in der Version 2.0 von 24 bayerischen Landkreisen genutzt wird. Was es mit diesem Werkzeugkasten auch sich hat, wie das Netzwerk arbeitet und wie Ergebnisse zustande kommen, habe ich Florian Hess gefragt. Er ist der Beauftragte für Digitalisierung im Landkreis Aschaffenburg und mein Interviewgast in dieser Folge. Links zu dieser Folge: Landkreis Aschaffenburg: https://www.landkreis-aschaffenburg.de/ Newsletter: http://felixschmitt.de/newsletter

Apr 30

31 min 48 sec

Das Onlinezugangsgesetz regelt das digitale Verhältnis zwischen Verwaltung und BürgerInnen. Alle Dienstleistungen müssen auch digital angeboten werden. Auch heißt, das natürlich weiterhin der analoge Zugang über ein Bürgeramt möglich sein muss. Aber auch hier stehen, angetrieben durch die kommunale Digitalisierung und veränderte Erwartungshaltung der BürgerInnen massive Veränderungen an. Die Stadt Kiel geht das aktiv an, mit einer umfassenden Digitalstrategie, einem neuen Stadtamt und der Einsetzung eines Chief City Officers. Was sich dahinter verbirgt, habe ich den Kämmerer der Stadt Kiel, Christian Zierau gefragt. Neben den Finanzen der Stadt, trägt er auch für die Bereiche Personal, Ordnung und Feuerwehr Verantwortung. Darin sind auch die Bürgerdienste gepackt. Keine Infos mehr verpassen: Abonniere meinen Newsletter Christian Zierau bei Twitter Stadt Kiel

Apr 24

35 min 41 sec

Der ÖPNV im ländlichen Raum steht unter enormem Druck. Einerseits von der gestiegenen Erwartungshaltung der Passagiere, dem Wunsch der Politik, durch Bus und Bahn dem Klimawandel zu begegnen, aber auch durch hohe Kosten und oftmals leere Busse. Vielerorts ist die auch die kommunale Digitalisierung spurlos am lokalen Angebot vorbeigegangen. Aber nicht überall. In Folge 7 hatte ich mit Sarah Hausmann aus der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich darüber gesprochen, welche Ziele die Region mit ihrer Teilnahme am Modellprojekt Smarte.Land.Regionen verfolgt. In dem Zusammenhang hatten wir auch viel über Mobilität und die speziellen Anforderungen in einer ländlich geprägten Region gesprochen. Heute kommen wir wieder zurück, und zwar speziell in die Kreisstadt Wittlich. Mit ihren knapp 20.000 EinwohnerInnen würde man nicht vermuten, dass hier seit 2016 eines der spannendsten Mobilitätsprojekte mit On-Demand-Verkehren stattfindet. Denn hier dreht der Wittlich-Shuttle seine Runden. Ein on-demand-Projekt, das man gemeinhin eher in Berlin oder wenigstens in Mainz verorten würde. Wie es zu dem Projekt kam, welche Auswirkungen es auf die Mobilität in Wittlich hat und wie die Kommunalpolitik darauf reagiert, habe ich Markus Pellmann-Janssen von IOKO gefragt. IOKI ist eine Tochter der Deutschen Bahn und Betreiberin des Wittlich-Shuttle. Markus Pellmann-Janssen kennt das Projekt und die Herausforderungen wie kein anderer bei IOKI.

Mar 26

43 min 26 sec

Vor nicht einmal 10 Jahren klimperten noch Schreibmaschinen im Wiesbadener Standesamt. Aber Anfang 2021 hat Wiesbaden als erste Kommune in Deutschland die Anmeldung zu Hochzeit nicht nur digital angeboten, sondern die Authentifizierung über ein Video-Identverfahren geregelt. Und innerhalb weniger Wochen überholte  die Zahl der online eingegangenen Eheanmeldungen den bisherigen Zugang deutlich.  Aber im Standesamt ist viel mehr passiert. Wie ehemals funktionierende, aber langwierige Prozesse digitalisiert, vereinfacht und erheblich beschleunigt wurden, wie die MitarbeiterInnen einbezogen wurden und welche Hürden in diesem Transformationsprozess überwunden werden mussten, ist Thema dieser Ausgabe.  Mit dabei sind Monika Rubbel, die langjährige Leiterin des Standesamtes, Jan Klumb, Sachgebietsleiter Standesamt und Bürgerbüro sowie Leiter des Teams Online-Rathaus und Edwin Meier, frischgebackener Standesbeamter, der heute genau so arbeiten kann, wie es sich junge Menschen gerne wünschen.  Die Links aus der Folge: Newsletter abonnieren So funktioniert die digitale Anmeldung der Hochzeit in Wiesbaden (Erklärvideo) Zur digitalen Anmeldung einer Hochzeit in Wiesbaden (Formular) Jan Klumb bei Twitter Edwin Meier bei Twitter

Feb 23

49 min 17 sec

Wo stehen wir eigentlich bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes? Was sind die größten Herausforderungen vor denen kommunale Verwaltungen stehen und was sollten ihre nächsten Schritte sein? Diese Frage ist in vielen Abteilung langsam omnipräsent und es wurden auch bereits eine ganze Menge an unterschiedlichen Antworten darauf gefunden. Das Bundesinnenministerium ist dabei ganz besonders optimistisch, von den meisten PraktikerInnen aus den Verwaltungen mit denen ich spreche, höre ich dabei ganz andere Töne. Ich möchte heute aber nicht wiederholen, was andere schon lange erzählen, sondern einen anderen Blick auf diese Herausforderung wagen. Dazu habe ich Lilith Wittmann eingeladen, Entwicklerin und Open-Data-Aktivistin, die sich intensiv mit genau dieser Fragestellung auseinandergesetzt hat. Sie gibt Antworten darauf, wo wir aktuell stehen, was die größten Herausforderungen sind und gibt Tipps, wie sich gerade kleinere Verwaltungen aktuell verhalten sollten. Links aus der Folge: Der Newsletter zur kommunalen Digitalisierung OZG-Dashboard des Bundesinnenministeriums OZG-Dashboard von Lilith Wittmann LeiKa-Schau von Lilith Wittmann Formularium von Lilith Wittmann

Jan 28

47 min 21 sec

Deutschland ist geprägt, nicht nur von sehr vielen, unterschiedlich großen Kommunen sondern auch von einer teils sehr unterschiedlichen Herangehensweise an die Lösung von Problemen. Nicht immer hängt dies beispielsweise mit der Finanzausstattung oder den Befugnissen eines Landkreises, einer Gemeinde oder einer großen Kreisfreien Stadt zusammen. Teils sind diese unterschiedlichen Herangehensweisen historisch geprägt, gehen auf die Persönlichkeit der politisch Verantwortlichen oder ein differierendes Selbstverständnis zurück. Aber allen diesen Typen ist gemein, dass sie sich der kommunalen Digitalisierung als eine der Hauptaufgaben in den kommenden Jahren stellen müssen. Das Kompetenzzentrums Öffentliche IT, das beim Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme angesiedelt ist, hat jetzt auch für die kommunale Digitalisierung die Typfrage gestellt. Und herausgefunden, dass das kommunale Vorgehen auf vier unterschiedliche Strategien zurückgeführt werden kann. Ein richtig oder falsch gibt es nicht. Aber die Studie gibt wertvolle Hinweise darauf, wie unterschiedliche Verwaltung schneller vorankommen, wenn sie sich auf die Stärken ihres Typs besinnen. Welche Typen es gibt und welche Schlüsse daraus gezogen werden können, das habe ich Mike Weber gefragt. Er ist stellvertretender Leiter der Öffentlichen IT und Gast in meinem Podcast.  Links zur Folge: Kompetenzzentrum Öffentliche IT   Studie “Digitale Kommune – Eine Typfrage” Immer aktuell bleiben mit meinem Newsletter  

Jan 8

49 min 11 sec

Es gibt viele verschiedene Wege, sich sinnvollen Digitalisierungsprojekten zu nähern. In den vergangenen Folgen habe ich ja schon einiges dazu gehört und erzählt. Einen sehr erfolgreichen, und in vielerlei Hinsicht sehr offenen Ansatz hat die Stadt Bühl gewählt.  Bekannt wurde sie zuletzt durch ein Zitat von Didi Hallervorden aus einem inzwischen fast 45 Jahre alten Sketch. Aber die Digitalisierungsbemühungen umfassen viel mehr. Stichworte sind hier Open Source, LoRaWan und vor allem Interkommunale Kooperationen.  Dazu spreche ich heute mit Eduard Itrich, dem Digitalisierungsbeauftragten der Stadt Bühl. Links aus der Folge: Die Stadt Bühl Palim Palim - die Videokonferenz aus Bühl  Palim Palim - der Sketch von Didi Hallervorden Re@di, das Digitalisierungsnetzwerk in Baden Abonniere meinen Newsletter, dann bekommst Du jeden Freitag Tipps und Tricks, Hintergründe und Informationen zur Kommunalen Digitalisierung. 

Nov 2020

41 min 35 sec

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich ist einer von bundesweit sieben Landkreisen, die am Modellvorhaben Smarte.Land.Regionen des Bundeslandwirtschaftsministeriums teilnehmen. Sie haben nun vier Jahre Zeit, um begleitet und finanziert, neue digitale Wege für den ländlichen Raum zu entwickeln und zu testen.  Was genau der Landkreis Bernkastel-Wittlich in den kommenden vier Jahren vor hat, dazu spreche ich mit Sarah Haussmann, Projektverantwortliche aus der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Links aus der Sendung: Jeden Freitag gibt es meinen Newsletter zur kommunalen Digitalisierung Landkreis Bernkastel-Wittlich Das Modellprojekt Smarte.Land.Regionen

Oct 2020

41 min 47 sec

Die kommunale Digitalisierung findet nicht nur in den Metropolen statt. Im Gegenteil, manchmal kommt sie gerade in eher ländlich geprägten Regionen voran. Ein Beispiel dafür ist Betzdorf, eine  Kleinstadt im nördlichen Rheinland-Pfalz. Mit viel Elan, einem eigenen Digitalisierungs-Team und dem Mut, einfach mal zu machen, sammeln Stadt und Verbandsgemeinde seit fünf Jahren wertvolle Erfahrungen. Aber nicht nur das: Sie konnten für ihre BürgerInnen auch echten Mehrwert entwickeln. Dazu bei trägt auch das Modellprojekt der Digitalen Dörfer. Aber was umgesetzt wurde, geht weit darüber hinaus.  Diese Themen bespreche ich mit Sarah Brühl aus dem Projektteam von Betzdorf Digital. Aber wir beginnen mit einem ganz anderen Thema: Minecraft als Mittel der BürgerInnenbeteiligung. Links aus der Folge: Newsletter abonnieren Stadt Betzdorf und Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain Betzdorf Digital Die Digitalen Dörfer

Sep 2020

40 min 46 sec

Ein Kreativraum, ein Verwaltungslabor. Das alles passt gedanklich überhaupt nicht zu dem Bild der verstaubten, öffentlichen Verwaltung. Ich habe mit der Projektleiterin aus der Geschäftsstelle der Digitalen Agenda Ulm darüber gesprochen, wie aus Silos Teams und aus BeamtInnen Innovatoren werden können.  Links zu der Folge: Meldung der Zeppelin Universität und Stadt Ulm zum Kreativraum Interesse an mehr Infos zur kommunalen Digitalisierung? Einmal die Woche schicke ich Informationen, Hintergründe, Tipps und Tricks in meinem Newsletter. 

Aug 2020

40 min 26 sec

Der Bauhof der Stadt Herrenberg ist kein stinknormaler Bauhof mehr, er ist ein Start-Up Bauhof, der agil organisiert ist. Kein Meister trägt die Verantwortung, die Mitarbeiter organisieren die Arbeit und sich selbst völlig eigenständig. Warum auf dem Bauhof kein Chaos ausgebrochen ist, warum er heute effektiver arbeitet, innovativer wurde und ein maßgeblicher Bestandteil für die Digitalisierungsbemühungen der Stadt geworden ist, das erklärt mir Stefan Kraus, Amtsleiter der Stadt und Motor hinter der Veränderung.  Er erzählt, was sich die Mitarbeiter vom FC Bayern München abgeschaut (und damit der Stadt viel Geld gespart) haben, wie die Mitarbeiter untereinander, leistungsbezogen ein eingespartes Meistergehalt verteilen und wie das Stadtnavi, eine selbst betriebene Mobilitätsplattform funktioniert.  Links aus der Folge: Jeden Freitag aktuelle Tipps und Tricks zur kommunalen Digitalisierung in meinem Newsletter Der Start-Up Bauhof in Herrenberg Facebook-Auftritt der Mitarbeiter des Bauhofs Das Stadtnavi der Stadt Herrenberg  

Jul 2020

46 min 43 sec

Worum geht's in diesem neuen Podcast zur kommunalen Digitalisierung? Das erkläre ich in dieser Folge und gebe auch einen Ausblick auf die kommenden Episoden.  Mich treibt an, Städte und Gemeinden digital weiterzuentwickeln. Das mache ich auch beruflich, also eigentlich den ganzen Tag. Ich freue mich, wenn ihr reinhört und mir ein Feedback gebt!

Jul 2020

10 min 7 sec

Viele Städte und Gemeinden wollen gerne loslegen mit der kommunalen Digitalisierung. Anlässe gibt es ja genug: Corona, den Digitalpakt, das Onlinezugangsgesetz und vieles mehr. Aber wo anfangen? Was muss man wissen? Was sind sinnvolle erste Schritte? Und welche Ziele kann ich realistisch in kurzer Zeit überhaupt erreichen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der zweiten Folge meines Podcasts. 

Jul 2020

25 min 23 sec

Digitale BürgerInnenbeteiligung ermöglicht, auch dann Menschen einer Stadt oder Gemeinde an der Stadtentwicklung oder anderen, konkreten Projekten zu beteiligen, wenn physische Veranstaltungen gerade nicht möglich sind.  Ein Kernbestandteil von Digitalisierung muss auch immer sein, die Menschen und ihre Probleme und Bedürfnisse im Blick zu behalten. Also Grund genug, um in einer Folge die Möglichkeiten digitaler BürgerInnebeteiligung vorzustellen.  Links zu Folge: Newsletter abonnieren Beteiligungsplattform Karlsruhe Beteiligungsplattform Bielefeld 7 Schritte zum digitalen Beteiligungsprojekt: Fix my Berlin

Jul 2020

26 min 11 sec

EGovernment, Alltagsdigitalisierung, Wirtschaft, Tourismus, Beteiligung und Transparenz. Es ist gar nicht so einfach, die Auswirkungen der Digitalisierung auf kommunales Handeln zu begrenzen. Aber zusammenfassen, das geht. Und genau das habe ich in der ersten Folge meines Podcasts auch gemacht.  Hier noch ein paar Links aus der Folge: Das Stadtnavi-Herrenberg: https://herrenberg.stadtnavi.de/ Das urban Cockpit der Stadt Bad Hersfeld: https://badhersfeld.urbanpulse.de/#!/tiles/ Fix my Berlin: https://fixmyberlin.de/

Jun 2020

33 min 28 sec