Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

Alexander Bechtel, Michael Blaschke, Jonas Gross

Digitale Währungen sind gekommen um zu bleiben. In diesem Podcast tauchen wir ein in die Welt des neuen Geldes. Dabei geht es um Bitcoin, Stablecoins, Central Bank Digital Currencies und vielen anderen Innovationen aus dem Bereich digitaler Währungen.

Mehr Informationen unter: http://alexanderbechtel.com/podcast

Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll
Trailer 6 min 55 sec

All Episodes

Coinbase ist eines der größten Krypto-Unternehmen der Welt und hat bereits im April diesen Jahres den Schritt an die Börse gewagt. Seit knapp einem Jahr ist Coinbase nun auch in Deutschland vertreten. In dieser Episode unterhalten sich Alex und Jonas mit Sascha Rangoonwala, Regional Manager Germany, und Jan Sell, Head of Operations, den ersten Mitarbeitern von Coinbase in Deutschland. Im Gespräch diskutieren Alex, Jonas, Sascha und Jan den deutschen Krypto-Markt. Warum ist der deutsche Markt für Coinbase so wichtig? Warum hat es Coinbase nach Deutschland gezogen? Wie grenzt sich Coinbase von Wettbewerbern wie Bison ab? Zudem sprechen sie darüber, welche Pläne Coinbase mit der Kryptoverwahrlizenz der BaFin hat und wie es Coinbase gelungen ist als erstes Unternehmen in Deutschland diese Lizenz zu erhalten. Darüberhinaus diskutieren die vier wichtige Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie, wie z.B. NFTs, DeFi oder auch die Tokenisierung allgemein. Sascha und Jan sind der Meinung, dass vor allem NFTs ein sehr großes Potential haben und Use Cases rund um digitale Kunst und Gaming für die nächsten Jahre gesetzt sein. Auch deshalb möchte Coinbase schon zeitnah einen eigenen NFT-Marktplatz starten, um Nutzern einen niedrigschwelligen Einstieg in diese neue Assetklasse zu ermöglichen. Auch die Tokenisierung im Allgemeinen halten die beiden für sehr vielversprechend. Allerdings sei der Markt noch für die Tokenisierung bereit, weshalb eine weite Verbreitung noch Jahre dauern könnte. Ihr würdet gerne mehr erfahren? Dann hört in das Interview mit Sascha und Jan von Coinbase rein. Viel Spaß beim Hören!

Dec 5

48 min 57 sec

Non-fungible Tokens (NFTs) sind derzeit in aller Munde. Nachdem sich Mastercard, Visa und weitere namhafte Unternehmen inzwischen intensiv mit NFTs beschäftigen, hat nun auch Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll (BFRR) ein NFT-Experiment gewagt und die erste Podcast-Episode als NFT tokenisiert. Der NFT wurde über die Plattform Opensea ausgegeben und ist nun dort handelbar. Im Rahmen der CryptoFriday-Episode ordnet Jonas Groß das NFT-Experiment ein. Im ersten Teil der Episode spricht Jonas über den Ablauf der NFT-Ausgabe und die wichtigsten Lessons Learnt. Welche Schritte mussten bei der Ausgabe befolgt werden? Wie einfach und benutzerfreundlich war die Ausgabe des NFTs? Welche Kosten sind mit der NFT-Ausgabe und dem -Handel verbunden? Zudem stehen in der heutigen Episode Aspekte der Privatsphäre im Fokus. So beschreibt Jonas, dass für die NFT-Ausgabe keine persönlichen Daten wie Name, Adresse oder E-Mail-Adresse abgefragt wurden – lediglich der Public Key des Ethereum-Wallets wurde benötigt. Allerdings gehen mit dem hohen Grad an Privatsphäre auch rechtliche Risiken einher – auch lizenzrechtliche Fragen bleiben derzeit ungeklärt. Im zweiten Teil der Episode liegt der Fokus auf den Implikationen des BFRR-NFTs. Was bedeutet es nun, diesen NFT zu halten? Welche Rechte gehen damit einher und welche nicht? Ihr würdet gerne mehr über das NFT-Experiment von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode zum BFRR-NFT rein. Viel Spaß beim Hören!

Dec 3

12 min 56 sec

Im heutigen Five-Minute Friday nimmt sich Michael das Thema Selbstbestimmte Identität (Self-Sovereign Identity, SSI) vor. SSI gibt Nutzern die Kontrolle über ihre Identität und kann für eine effektive und effiziente Digitalisierung sorgen. Bei SSI besitzen Nutzer ihre digitalen Identitäten und weitere verifizierbare digitale Nachweise (z.B. Führerschein), ohne hierfür auf einen zentralen Identitätsanbieter, wie etwa Facebook oder Google, angewiesen zu sein. Sie sind somit unabhängig von Drittinstanzen und entscheiden vollkommen eigenständig, wer welche Identitätsdaten zur Verfügung gestellt bekommt. Alle Identitätsdaten werden ausschließlich in der SSI-Wallet gespeichert. Doch welche Rolle spielt Blockchain bei der SSI-Implementierung? In der heutigen #5minF-Episode beantwortet Michael Blaschke diese Frage und bezieht sich dabei auf drei Akteure (Aussteller, Besitzer und Verifizierer), die gemeinsam mit der SSI-Blockchain-Infrastruktur interagieren. Jeder dieser Akteure hat eine definierte Aufgabe. Die Blockchain erlaubt im SSI-Ökosystem das effektive Zusammenspiel dieser drei Akteure. Michael betrachtet das Beispiel Autovermietung: Wer schon einmal ein Auto gemietet hat, kennt die Situation: Der Mitarbeitende des Autovermieters braucht lange, um Ausweis, Führerschein und Kreditkarte zu prüfen, kopieren und die Daten im PC zu erfassen. SSI kann diesen Vorgang verkürzen. Viel Freude beim Hören!

Nov 26

6 min 17 sec

In der aktuellen News-Episode widmen sich Jonas, Michael und Manuel ausführlich den Kryptoentwicklungen in New York. Bürgermeister Eric Adams möchte New York zum nächsten großen Kryptowährungs-Hub machen. So sollen Kryptowährungen in den Lehrplan an Schulen integriert werden sowie Gehaltszahlungen in Bitcoin ermöglicht werden. Außerdem hat New York zuletzt den City-Coin NYCCoin herausgegeben. Welche Ziele verfolgt New York mit der eigenen Kryptowährung? Worin liegt der Unterschied zu Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether? Was erwartet euch noch? Schweden könnte schon bald Bitcoin-Mining verbieten: Nachdem China vor wenigen Monaten das Bitcoin-Mining im eigenen Land verboten hat, fordert nun die Schwedische Finanzaufsichtsbehörde ein Mining-Verbot in Schweden. Grund: Das Mining-Aufkommen ist in Schweden zuletzt erheblich gestiegen. Mit dem Mining geht Schätzungen zufolge ein Stromverbrauch von 200.000 schwedischen Haushalten einher. Wie ist dieser Vorschlag zu bewerten? Mehr dazu in der Episode. Taproot-Update: Das Bitcoin-System hat sich zuletzt erstmalig seit 2017 einem fundamentalen Update unterzogen. Das Taproot-Update ist mit Block 709.632 am 14. November aktiviert worden. Das Update soll die Privatsphäre, die Effizienz und die Flexibilität des Bitcoin-Netzwerks erhöhen. Aufgrund der im Zuge des Taproot-Updates neu implementierten Schnorr-Signaturen können mehrere Signaturen zu einer einzigen Signatur zusammengefasst werden. Dies ermöglicht höhere Privatsphäre bei Transaktionen und die Möglichkeit, Smart Contracts auch auf der Bitcoin Blockchain zu implementieren. Digitaler Euro: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Teilnehmer der Market Advisory Group bekannt gegeben, einer Expertengruppe, die bei der Investigationsphase zum digitalen Euro unterstützen wird. Zudem wurde bekannt, dass Evelien Witlox, heute Global Director of Payments bei ING, ab 1. Januar als CBDC Programme Manager für die EZB tätig sein und das Projekt zum digitalen Euro verantworten wird. Die Deutsche Bundesbank hat in der Zwischenzeit Bürger hinsichtlich des digitalen Euros befragt. Das Ergebnis: Die Skepsis bleibt groß; das Wissen ist noch auf geringem Niveau. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode! Eine Übersicht aller diskutierten News (und mehr) inklusive Links gibt es auch wie gewohnt im Newsflash.

Nov 21

1 hr 2 min

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zuletzt ein Projekt zum digitalen Euro, einer digitalen Zentralbankwährungen für die Eurozone, gestartet. In einer zweijährigen Investigationsphase möchte sich die EZB zunächst – gemeinsam mit einer Gruppe von Marktexperten des Privatsektors – wichtigen Fragen zur Ausgestaltung des digitalen Euros und zur Rolle des Privatsektors widmen. Folglich stehen nun primär konzeptionelle Überlegungen und Arbeiten auf der Agenda. Allerdings führt die EZB gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems im Hintergrund bereits seit September 2020 erste praktische Experimente zum digitalen Euro durch. Wie könnte der digitalen Euro technologisch umgesetzt werden? Wie kann Datenschutz und Compliance gewährleistet werde? Diese Fragen wurden bereits praktisch untersucht. In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Jonas den Experimenten der EZB und der nationalen Zentralbanken des Eurosystems und zeigt auf, welche praktischen Tests rund um den digitalen Euro bereits durchgeführt wurden und wie die Ergebnisse einzuordnen sind. Insgesamt zeigt sich, dass sich die meisten Tests mit Fragen zur Infrastruktur und Skalierbarkeit auseinandergesetzt haben. So wurden vier verschiedene Infrastrukturen getestet, die teilweise auf einer Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basieren. Welche Ergebnisse haben die Tests geliefert? Wie steht es bei den verschiedenen Infrastrukturen um den Datenschutz? Diese Fragen bespricht Jonas in dieser 5min-F-Episode. Viel Spaß beim Hören.

Nov 19

6 min 52 sec

Im heutigen #CryptoFriday nimmt sich Manuel Klein das komplexe Thema “Stablecoins” vor. Stablecoins erleben eine enormes Wachstum: Lag die Menge an Stablecoins Anfang des Jahres noch bei 30 Mrd USD, so liegen sie aktuell bei rund 135 Mrd USD. Das entspricht einem Wachstum von rund 350 Prozent. Stablecoins werden bislang vor allem an Krypto-Börsen für den effizienten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen, sowie im De-Fi-Ökosystem genutzt. Zunehmend werden Stablecoins aber auch in der “Nicht-Krypto-Welt” eingesetzt, bspw. in Startups, welche die DLT in der Realwirtschaft einsetzen möchten und einen Cash-Leg brauchen. Ein anderes Beispiel ist der Vorstoß von Novi, dem Fintech von Facebook, das nun in ersten Tests den Stablecoin von Paxos für kostenlose Remittance-Zahlungen zwischen Guatemala und Amerika nutzen möchte. In Zukunft soll hier der wohl bekannteste geplante Stablecoin eingesetzt werden: Diem - ehemals Libra. Wegen dieser zunehmenden Relevant auch außerhalb der Krypto- und DeFi-Welt steigt zunehmend der Druck der Regulierungsbehörden Stablecoins ein regulatorisches Rahmenwerk zu geben. Zwar gibt es in Europa bereits mit der Market in Crypto Asset Regulation (MiCAR) eine regulatorische Einordnung von Stablecoins, allerdings in den meisten Ländern der Welt nicht - inklusive Amerika. Manuel ordnet Stablecoins eingangs in das heutige Geldsystem ein und erklärt, welche Parallelen es zu anderen, bereits bestehenden Geldarten gibt. Anschließend zeigt er auf, wie Europa Stablecoins reguliert und welche Konsequenzen das hat. Er beschreibt anschließend, welche Stablecoin-Regulierung der kürzlich veröffentlichte Report der Biden-Regierung vorschlägt. Soviel sei zu verraten: Die amerikanischen Regulierungsbehörden empfehlen einen ganz anderen Weg als den, den die europäische Kommission durch die MiCAR gehen wird. Zuletzt zeigt Manuel auf, welche regulatorischen Bestrebungen auf internationaler Ebene ablaufen und auf welche Stablecoin-Arten sie sich vor allem beziehen.

Nov 12

15 min 52 sec

Bitcoin wird häufig für seinen sehr hohen Energieverbrauch kritisiert. Aufgrund des Proof-of-Work-Konsensmechanismus verbraucht das Bitcoin-System Schätzungen zufolge derzeit ca. 115 Terrawattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Die gesamte Ökonomie der Niederlande verbraucht mit ca. 110 Terrawattstunden etwas weniger Strom. Doch der hohe Energieverbrauch hat auch einen Nutzen – er macht Bitcoin zu einem der sichersten Geldsysteme der Welt. In der heutigen Episode spricht Jonas mit Mauricio Vargas, Ökonom von Greenpeace, über Bitcoins Energieverbrauch. Wie schlimm ist der Energieverbrauch von Bitcoin wirklich? Wie grün ist der Bitcoin heute? Und wie viel überschüssiger Strom wird bereits heute für das Mining verwendet? Dabei diskutieren Jonas und Mauricio auch über den Nutzen von Bitcoin, der, je nach Ansicht, den hohen Energieverbrauch rechtfertigen könnte. Auch wenn Jonas und Mauricio sehr unterschiedliche Ansichten zum Nutzen Bitcoins vertreten, sind sie sich doch einig, dass für die Bewertung des Energieverbrauchs eine individuelle Kosten-Nutzen-Analyse notwendig ist. Somit sollten zu Beginn jeder Diskussion zum Energieverbrauch nicht nur die Kosten in Form von Strom, sondern auch der potentielle Nutzen, beispielsweise hinsichtlich Sicherheit, finanzieller Inklusion und Zensurresistenz, berücksichtigt werden. Zudem vergleichen Jonas und Mauricio in der Episode die Umweltbilanz von Bitcoin mit Gold, um Aussagen hinsichtlich eines „grüneren Wertspeichers“ zu treffen. Viel Spaß beim Hören!

Nov 7

1 hr 1 min

In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, welche Rolle Großbanken weltweit auf der Krypto-Party spielen. Bei "Bitcoin, Fiat & Rock'n' Roll" wird die Brücke geschlagen zwischen (i) dem traditionellen Finanzwesen und (ii) dessen Digitalisierung einerseits und dem Krypto-Ökosystem andererseits. Nun sind es gerade die Granden des traditionellen Finanzwesens, also die Großbanken, die auch die Brücke schlagen müssen. Sie stehen vor der Frage, welche Rolle genau sie auf der Krypto-Party einnehmen wollen. Sie schauen zwar einerseits mit Verwunderung und Staunen auf digitale Vermögenwerte. Nur scheinen sie noch keine umfassende Strategie erarbeitet zu haben, um auch so richtig an der Krypto-Party zum Zuge zu kommen. Die meisten großen Banken investieren 2021 in Krypto- und Blockchain-bezogene Unternehmen. Von den 100 größten Banken nach Assets under Managment haben 55 in Kryptowährungs- und/oder Blockchain-bezogene Unternehmen investiert. Diese Investitionen werden entweder direkt oder über Tochtergesellschaften abgewickelt. Die fünf Topinvestoren gemessen an der Anzahl der Investitionen in Blockchain-Unternehmen sind Barclays (19), Citigroup (9), Goldman Sachs (8), J.P. Morgan Chase (7) und BNP Paribas (6). Mehr dazu bei Blockdata (siehe Shownotes). Noch mehr Empirie sowie eine Einschätzung zu den eigentlichen Motivatoren und Herausforderungen für Großbanken an der Krypto-Party teilzunehmen, gibt es von Michael in der heutigen 5-Minute-Friday-Episode.

Nov 5

7 min 45 sec

Heute startet ein neues Format bei Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll namens #CryptoFriday. Der #CryptoFriday ist der grosse Bruder des #5minFriday und erlaubt es am Freitag auch längere Formate umzusetzen. Beide Formate werden in Zukunft koexistieren und es gibt ab sofort jeder Freitag entweder eine kurze #5minFriday Episode oder eine etwas längere #CryptoFriday Episode. Los geht es heute mit Sven Wagenknecht, Chefredakteur bei BTC-ECHO. Sven steht in dieser Episode Rede und Antwort zum Thema Bitcoin ETF. Am 19. Oktober wurde der Handel des ProShares Bitcoin Strategy ETF an der New York Stock Exchange aufgenommen. Es handelt sich um einen Futures-basierten ETF. Die Einführung war eine der erfolgreichsten in der ETF-Geschichte. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Was bedeutet der Futures-ETF-Start für den Bitcoin? Wie ist die Einführung aus Kundensicht zu bewerten? Ergibt es überhaupt Sinn Bitcoin in einen ETF zu verpacken? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll. Viel Spass!

Oct 29

26 min 16 sec

In der aktuellen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Manuel der Einführung des ersten Bitcoin-Futures-ETFs. Am 19. Oktober wurde der Handel des ProShares Bitcoin Strategy ETF an der New York Stock Exchange aufgenommen. Dabei war die Einführung eine der erfolgreichsten in der ETF-Geschichte. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Was bedeutet der Futures-ETF-Start für den Bitcoin? Und wie ist die Einführung aus Kundensicht zu bewerten? Diese Fragen diskutieren wir detailliert im Rahmen der News-Episode. Was erwartet euch noch? Rücktritt Jens Weidmann: Völlig überraschend hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am 20.10 seinen vorzeitigen Rücktritt verkündet. Seine offizielle Amtszeit wäre noch bis 2027 gelaufen. Damit ist er in der EZB-Geschichte bereits das vierte deutsche EZB-Ratsmitglied, das vor Ablauf der Amtszeit seinen Platz geräumt hat. Ist sein Rücktritt eine Reaktion auf die EZB-Geldpolitik? Was bedeutet dieser personelle Wechsel für die Bundesbank und die Geldpolitik? Und wer könnte auf Jens Weidmann folgen? Mehr dazu in der Episode. Bitcoin in El Salvador: Nach der Einführung des Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador im September wird Bitcoin inzwischen von immer mehr Unternehmen akzeptiert – auch die Downloadzahl des staatlichen Chivo-Wallets konnten zuletzt deutlich zulegen. Inzwischen haben sich fast 50% aller El Saldavorianer die App heruntergeladen. Diese Zahl ist besonders dann beachtlich, wenn man bedenkt, dass nur 29% der Bürger Zugang zum konventionellen Finanzsystem haben. Zudem wagt El Salvador ein weiteres Experiment: Zukünftig soll Vulkanenergie für das Bitcoin-Mining verwendet werden. Bitcoin in China: Einmal mehr wurde im September angekündigt, dass in China Krypto-Aktivitäten eingeschränkt werden sollen. So wurde das Bitcoin-Mining sowie Krypto-Handelsgeschäfte von Finanzinstituten verboten. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein generelles Krypto-Verbot. Interessanterweise könnte sich die USA in diesem Kontext sogar als der große Gewinner herausstellen. Edward Snowden und CBDC: Edward Snowden hat sich zu CBDC geäußert. Er hält eine CBDC-Einführung für fatal, da eine CBDC den Überwachungsstaat fördern könnte. Als Grund nennt er, dass Transaktionsdaten bei der Zentralbank anfallen würden. Allerdings muss das nicht so sein. Warum? Darüber reden wir in der Episode. Besicherung von Stablecoins: Zuletzt wurde in einem Bloomberg-Artikel einmal mehr auf die unzureichende Besicherung von Tether, dem mit Abstand bedeutendsten Stablecoin hingewiesen. Geht von Tether wirklich eine so große Gefahr aus? Ist Tether tatsächlich nicht vollständig gedeckt? Gibt es Alternativen? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode.

Oct 24

1 hr 10 min

In der heutigen 5-min Friday Episode nimmt sich Alexander das Thema Bargeld im Katastrophenfall vor. Bargeld spaltet für gewöhnlich die Gemüter. Es gibt die Fans, die Bargeld für gelebte Freiheit halten und es gibt die Kritiker, für die Bargeld einfach nur umständlich und teuer ist. Fakt ist, die Bargeldnutzung als Zahlungsmittel geht seit Jahren zurück. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann wird Bargeld irgendwann komplett verschwinden. Lohnt es sich das Bargeld zu retten? «Ja», antworten die Befürworter, denn Bargeld ist v.a. wichtig für Katastrophenfälle. Wie bezahlen wir in einem Atomkrieg, nach einem Asteroideneinschlag, oder einer anderen Katastrophe? Lohnt es sich das Bargeld zu retten und bspw. einen Annahmezwang für Händler einzuführen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein? In der heutigen 5-min Friday Episode beantwortet Alexander Bechtel diese Fragen und bezieht sich dabei auf einige Beispiele aus der Geschichte, in denen Bargeld mal mehr und mal weniger hilfreich für den Katastrophenfall war. Basierend auf diesen Erfahrungen tendiert Alexander dazu das Bargeld sterben zu lassen, anstatt eine teure Infrastruktur aufrecht zu erhalten, um es zu retten. Bevor physisches Bargeld verschwindet, müssen aber einige wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Welche dies sind und warum Alexander glaubt wir können auf physisches Bargeld verzichten, erfährst du in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Oct 22

7 min 33 sec

Die Tokenisierung wird einige Sektoren nachhaltig verändert. Dazu könnte auch der Immobiliensektor gehören – mit einer Größe von global mehreren hundert Billionen US-Dollar einer der größten Märkte der Welt. Trotz der großen Bedeutung des Immobilienmarktes ist dieser insgesamt von langsamen, komplizierten und häufig sehr rigiden Prozessen gezeichnet, die den Markteintritt erschweren, insbesondere für Anleger. Wie kann die Tokenisierung den Immobilienmarkt bereichern? Welche Vorteile bietet die Tokenisierung von Immobilien für Anbieter und Kunden? In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Jonas der Tokenisierung von Immobilien und geht, basierend auf einer kürzlich veröffentlichen Studie des Frankfurt School Blockchain Centers und der Hamburg Commercial Bank, neben der Potentiale, die die Tokenisierung in diesem Bereich bietet, auch auf den aktuellen Status Quo des Marktes ein. Jonas zeigt, dass es bereits mehr als 40 Unternehmen weltweit gibt, die in diesem Segment aktiv sind – Deutschland kann hier neben den USA und der Schweiz als Vorreiter angesehen werden. Doch Jonas zeigt auch auf, dass essentielle Grundvoraussetzung rund um die Regulatorik und digitale Grundbücher heute noch nicht erfüllt sind, um das volle Potential der Tokenisierung von Immobilien auszuschöpfen. Hier sind Politik und Gesetzgeber gefragt. Du bist neugierig und würdest gerne mehr über das Potential, den aktuellen Markt und die Innovationskraft hinter tokenisierten Immobilien erfahren? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Oct 15

6 min 21 sec

Das Thema Tokenisierung ist allgegenwärtig. Non-fungible Tokens (NFTs) erreichen extreme Marktbewertungen. Immer mehr klassische Finanzinstitutionen steigen in das Geschäft rund um tokenisierte Assets und Währungen ein. Sogar Lionel Messi wird von seinem neuen Arbeitgeber Paris Saint-Germain teilweise in Form eines Fantokens bezahlt. Auch der Podcast widmet sich regelmässig in den 5-min Friday Episoden diesem Thema, so bspw. in Episode 113 zu einer Tokenisierungsstudie von FERI, oder in Episode 116 zu NFTs. In der heutigen Episode nimmt sich Alexander Bechtel mehr Zeit als nur 5 Minuten und führt die Zuhörer tief in die Welt der Tokenisierung. Vor allem geht es darum, wie sich die Art und Weise wie wir Wirtschaft durch die Nutzung von Tokens ändert. Wir bezahlen wir in Zukunft? Wie betreiben wir Handel? Welche (neuen) Geschäftsmodelle ergeben sich dadurch? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Oct 10

40 min 38 sec

Was macht Geld zu dezentralem Geld? Ist Blockchain-basiertes Geld automatisch dezentral? In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel ein Thema, welches vor dem Aufkommen von Bitcoin vermutlich bei den meisten Meschen viele Fragezeichen aufgeworfen hätte. Und selbst 13 Jahre nach der Veröffentlichung des Bitcoin Whitepapers klingt das Konzept eines dezentralen Geldes für viele Menschen vermutlich fremd. Dabei haben unsere Vorfahren viele tausend Jahre mit dezentralem Geld bezahlt. Es handelte sich dabei meist um Edelmetalle, wie Geld und Silber. Neu ist allerdings dezentrales Geld im digitalen Raum. Dies ist tatsächlich erst seit der Erfindung der Blockchain-Technologie möglich. Genügt es also bereits Geld auf einer Blockchain auszugeben, um es zum dezentralen digitalen Geld zu machen? Wie Alexander in der heutigen 5-min Friday Episode ausführt, gehört deutlich mehr dazu als eine Blockchain, um echtes digitales dezentrales Geld zu erschaffen. Falls es euch interessiert welche Eigenschaften Geld noch haben muss und warum die Blockchain eben nicht ausreicht, dann hört gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll- Viel Spass!

Oct 8

7 min 28 sec

Non-fungible Tokens (NFTs) sind derzeit in aller Munde. Täglich werden neue NFT-Projekte auf den Markt gebracht und der Innovationsgrad der Branche ist immens. Die hohe Nachfrage nach NFTs spiegelt sich neben starken Preisanstiegen auch in extrem hohen Handelsvolumina an den NFT-Börsen, wie z.B. Opensea, wider. Diesbezüglich war August ein absoluter Rekordmonat – die täglichen Handelsvolumina an den NFT-Börsen bewegte sich im dreistelligen Millionenbereich. Derzeit werden immer noch täglich NFTs im Wert von mehr als 50 Millionen US-Dollar gehandelt. Zum NFT-Boom trugen vor allem auch Entwicklungen rund um die Cryptopunks bei. Zuletzt verkündete sogar Zahldienstleister Visa den Erwerb eines Cryptopunks. Auch Konkurrent Mastercard mischt nun mehr und mehr im NFT-Space mit. Warum steigen auch Zahlungsdienstleister in den Markt ein? In der heutigen Episode ordnet Jonas aktuelle NFT-Projekte, wie die Cryptopunks ein und nimmt den aktuellen Hype kritisch unter die Lupe. Wo geht die Reise hin? Warum sind NFTs so angesagt? Welche revolutionären Geschäftsmodelle können NFTs bedienen? Welche Risiken bestehen derzeit? Diese Fragen thematisiert Jonas in der aktuellen Episode. Du bist neugierig und würdest gerne mehr über NFTs erfahren? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Oct 1

7 min 35 sec

In der aktuellen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Michael der Einführung von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Am 7. September hatte El Salvador als erstes Land weltweit diesen mutigen und innovativen Schritt gewagt – allerdings wurde die Einführungen auch von Protesten der Bevölkerung überschattet. Wie ist die Einführung verlaufen und zu werten? Und was bedeutet dieser Schritt für die Bürger von El Salvador? Diese Fragen diskutieren wir im ersten Teil der News-Episode. Was erwartet euch noch? Inflation: Die Preise sind zuletzt sowohl in der Eurozone als auch in Deutschland deutlich angestiegen. Im August betrug die Inflationsrate in der Eurozone 3,0% und in Deutschland sogar 3,4%. Was bedeutet dieser starke Anstieg für die Bürger? Wird die EZB bald mit ihrer Geldpolitik auf die steigenden Inflationsraten reagieren? CBDC: Die Testphase der Chinesischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) e-CNY schreitet weiter voran. Zuletzt wurde die CBDC erstmalig auch für Anwendungen im Finanzsektor getestet. Zudem deutet ein kurioses Wallet-Design auf die zeitnahe Einführung der CBDC hin. Krypto in der Unternehmenswelt: • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach Coinbase nun auch dem deutschen Unternehmen Kapilendo die Kryptoverwahrlizenz erteilt. Nach Ankündigung der Lizenzvergabe wurde Kapilendo direkt nun von Hauck & Aufhäuser übernommen. • Die US-Finanzmarktaufsicht SEC setzt die Krypto-Börse Coinbase weiter unter Druck. Grund sind anhaltende Diskussionen über das Produkt «Coinbase Lend». • Diem erfährt weiter Gegenwind in den USA. Mehrmals sickerten bereits Gerüchte durch, dass Diem noch in diesem Sommer live gehen sollte. Allerdings gibt es weiterhin politische und regulatorische Bedenken. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode.

Sep 26

54 min 6 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, welche Rolle Krypto-Themen in den Wahlprogrammen spielen. Am Sonntag, den 26. September, findet die Bundestagswahl statt. Sobald nach den anstehenden Koalitionsverhandlungen eine neue Regierung gebildet ist, geht die Ära Angela Merkel zu Ende. Einerseits entsteht ein Machtvakuum, nachdem Merkel 16 Jahre an der Macht war. Anderersteits besteht zumindest die Chance auf einen Neuanfang – und zwar auch für den Krypto-Space. Aber welche Rolle spielt der Krypto-Space überhaupt bei den sechs grossen Partein. Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, konsolidieren wir Analysen von Blocktrainer und Kryptokompass, dem Printmagazin BTC-ECHO. In Zentrum stehen die Wahlprogramme der sechs Bundestagsparteien, die auf die relevantesten Krypto-Keywords abgesucht wurden. Keywords für die Suche waren Bitcoin, Kryptowährungen, Blockchain, CBDC, E-Euro, digitaler Euro, Zentralbankgeld, Aktien. Einige Parteien setzten sich in ihrem Wahlprogramm noch überhaupt nicht mit diesen wichtigen und zukunftsweisenden Themen auseinander. Andere dagegen haben bereits relative konkrete Vorstellungen, wie sie mit DLT und Kryptowährungen umgehen wollen. Sehr gut schneidet aus meiner Sicht keine der sechs Parteien ab. Eine starke Befürwortung findet sich nicht – einzig die FDP befürwortete Krypto-Themen moderat. Dieser Beitrag diskutiert lediglich die im Zusammenhang mit Kryptowährungen stehenden Aspekte des Wahlprogramms der untersuchten Parteien. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Wahlberatung dar. Ziel ist es, über die Auseinandersetzung der jeweiligen Partei mit Krypto-Themen zu informieren.

Sep 24

7 min 24 sec

In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, warum kein Investor an der Tokenisierung vorbeikommt. Die Tokenisierung von Vermögenswerten macht in letzter Zeit vermehrt Schlagzeilen. Der Prozess der Tokenisierung, also der digitalen Repräsentation von Vermögenswerten, hat das Potential zur digitalen Transformation ganzer Finanzsysteme. Konkret geht es dabei um die Vision eines dezentralisierten Finanzsystems (DeFi) auf Basis der Blockchain-Technologie, das ohne traditionelle Intermediäre funktioniert und so einen effizienteren Handel von Vermögensgegenständen ermöglicht. Damit stellt die Tokenisierung für Investoren einen der spannendsten Zukunftstrends der kommenden Jahre dar. Trotz attraktiver und überzeugender Anwendungsbeispiele existieren jedoch noch zahlreiche Herausforderungen und Fragen: Wie genau funktioniert die Tokenisierung? Wie sieht die Zukunft der Tokenisierung aus? Wird die Tokenisierung das Finanzsystem wirklich revolutionieren? Und werden alle Vermögenswerte in Zukunft digital? Michael gibt im Rahmen der Episode Antworten auf diese Fragen und stellt zentrale Aussagen einer am 8. September publizierten Studie vor, die gemeinsam mit dem FERI Cognitive Finance Institute veröffentlicht wurde. Die Studie gibt unter dem Titel „Blockchain und Tokenisierung“: Disruption des Finanzsystems durch Krypto-Assets und Decentralized Finance (DeFi) einen grundlegenden Überblick zum Thema und ermöglicht so eine qualifizierte Einschätzung zum Zukunftspotential dezentraler Finanzsysteme im Allgemeinen und der Tokenisierung im Speziellen. Die wichtigsten Aussagen der Studie werden auch in einem Video erläutert.

Sep 17

6 min 48 sec

Das Bitcoin Lightning Netzwerk ist eine der spannendsten Entwicklungen im Krypto-Universum der vergangenen Jahre. In der heutigen Podcast-Episode sind mit René Pickhardt und Stefan Richter zwei absolute Experten zu diesem Thema zu Gast. Die beiden haben vor einigen Wochen ein interessantes Forschungspapier zum Bitcoin Lightning Netzwerk veröffentlicht, das grosse Wellen in der Community geschlagen hat. Im ersten Teil der Episode diskutieren Alexander, René und Stefan darüber, was das Lightning Netzwerk ist und warum wir es brauchen. Es geht um die Skalierbarkeit der Bitcoin Blockchain, die Blocksize Wars sowie die Frage, ob Bitcoin Geld ist. Im zweiten Teil der Episode tauchen Alexander, René und Stefan tiefer ein und diskutieren darüber, wie man das Lightning Netzwerk verbessern kann, so dass grössere Zahlungen verarbeitet werden können. René und Stefan haben dazu in einem Forschungspapier einen interessanten Vorschlag gemacht, der dazu führt, dass das sogenannte Routing durch das Netzwerk effizienter vonstattengeht. Wenn ihr euch dafür interessiert, wie wir in Zukunft auch grössere Zahlungen durch das Netzwerk schicken können, dann hört gerne in die aktuelle Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Sep 12

1 hr 9 min

Aller Voraussicht nach wird den Bürgern der Eurozone künftig neben Bargeld, Kredit- und EC-Karten sowie weiteren digitalen Bezahllösungen wie Apple Pay, Google Pay oder PayPal eine weitere Bezahlmethode zur Verfügung stehen: Der digitale Euro, der als digitale Zentralbankwährung von der EZB emittiert wird. Ob der digitale Euro nach seiner Einführung den bestehenden Bezahllösungen substantielle Marktanteile wegnehmen wird, darüber debattieren derzeit Zentralbanker und Ökonomen. Teilweise argumentieren Ökonomen, dass ein digitaler Euro zum Flop werden würde, da bereits heute effiziente und benutzerfreundliche digitale Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Warum sollten Kunden also zum digitalen Euro wechseln? In der heutigen Episode spricht Jonas darüber, unter welchen Bedingungen der digitale Euro eine weitflächige Verbreitung erfahren würde. Er betont hierbei, dass der digitale Euro hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit, Kosten etc. bestehenden digitalen Bezahlmöglichkeiten Paroli bieten können muss. Zudem muss der digitale Euro mindestens eine Sache besser können als bestehende Lösungen, um besonders attraktiv zu sein. Was könnte das sein? Jonas geht im Rahmen der Episode auf 5 Dinge ein, die nur CBDCs können. Hierbei sind besonders die Aspekte der Privatsphäre, Offline-Zahlungen und Programmierbarkeit relevant. Du bist neugierig? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Sep 10

7 min 39 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Alexander Bechtel der Frage, warum es keinen grossen EUR Stablecoin gibt. Man muss auf coinmarketcap.com sehr weit nach unten scrollen, bevor man auf einen Stablecoin trifft, der den EUR anstatt den USD nachbildet. Es ist keine Überraschung, dass die grossen Stablecoins ihren Fokus auf den USD als globale Reservewährung legen. Allerdings ist es doch verwunderlich, dass es keinen EUR Stablecoin gibt, der auch nur annähernd an das Volumen der USD Stablecoins herankommt. Die Handelsvolumina der grössten USD Stablecoins wie USDT und USDC sind mehr als 1000-mal grösser als die der grössten EUR Stablecoins. Alexander geht diesem Ungleichgewicht auf den Grund und erklärt, warum eine Kombination aus Regulierung und niedrigen Zinsen in Europa dazu führen, dass es extrem schwierig ist einen profitablen Stablecoin aufzusetzen. Alexander nennt ausserdem einige Alternativen und mögliche Auswege für diese Situation. Mehr dazu gibt es in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass beim Reinhören!

Sep 3

8 min 12 sec

In der aktuellen News-Episode diskutieren Alexander und Michael gemeinsam mit Oliver Naegele von der Blockchain Helix AG u.a. über den Hack des Poly-Netzwerks. Die DeFi-Plattform wurde angegriffen, wobei der Hacker zwischenzeitlich mehr als USD 600 Mio entwendete. Darüber hinaus gibt es Neuigkeiten aus dem Bereich der Regulierung, PayPal, Binance, Coinbase und sogar bei Lionel Messi, der bei seinem neuen Arbeitgeber PSG in Paris teilweise in Form eines Fan-Tokens bezahlt wird. Wie immer könnt ihr diese und weitere News in unserem monatlichen News-Artikel nachlesen. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was euch in der heutigen Episode erwartet: Poly Netzwerk: Die Cross-Chain DeFi Plattform Poly wurde gehackt. Es wurden über USD 600 Mio gestohlen und mittlerweile (teilweise) wieder zurückgezahlt. Regulierung: Gary Gensler, Vorsitzender der Securities and Exchange Commission (SEC), fordert zusätzliche Kompetenzen und Autorität für die Regulierung des Krypto-Ökosystems. Binance bekommt diesen Regulierungsdruck schon zu spüren: Die größte Kryptowährungsbörse ist weltweit dem Druck von Regulierungsbehörden ausgesetzt. Alle Binance-Benutzer unterliegen inzwischen einer KYC-Verifizierung. Auch wehrt sich Binance gegen Vorwürfe der Marktmanipulation. Das Personalkarussel dreht sich bei Binance schnell. Krypto in der Unternehmenswelt: Neben dem Poly-Hack und Regulierungsanforderungen gibt es auch Erfolgsmeldungen. - PayPal wird es britischen Kunden ab dieser Woche ermöglichen, digitale Währungen zu kaufen, zu halten und zu verkaufen. Es ist die erste internationale Erweiterung des Kryptoprodukts von PayPal seit seiner Einführung in den USA im vergangenen Jahr. - Coinbase hat grünes Licht vom Verwaltungsrat erhalten, um Bitcoin im Wert von USD 500 Mio auf die eigene Bilanz zu nehmen. - Circle, der Emittent des populären Stablecoins USDC, möchte lizenzierte Vollgeld-Bank in den Vereinigten Staaten werden wollen. Dementsprechend hat Circle einen Antrag bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. - Facebook steht offenbar kurz davor seine eigene Digital Wallet Novi (ehemals Calibra) zu lancieren. Die Wallet soll sowohl in die Facebook-App integrierbar als auch als Standalone-Version verfügbar sein. - Einen Teil seines PSG-Salärs erhält Messi in einem speziellen börsennotierten „Paris Saint-Germain Fan Token”. Der Kurs des Fan-Token steigt um 20 Prozent.

Aug 29

50 min 56 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel die Sicherheit von Stablecoins, v.a. Tether und USDC. Bereits in Episode 87 hat sich Jonas Gross kritisch mit der Reserve von Tether auseinandergesetzt. Damals hat Tether zum ersten Mal Einblick in die Zusammensetzung seiner Reserve gegeben, wenn auch ohne Details zu nennen. Anfang August hat Tether ein Update mit mehr Informationen veröffentlicht, aus dem u.a. klar wurde, dass der Anteil an US-Staatsanleihen in der Reserve deutlich zugenommen hat. Insgesamt also gute Neuigkeiten für die Krypto-Community. Nichtsdestoweniger kritisiert Alexander die unzureichende Qualität der Reserven von Tether aber auch USDC. Seiner Meinung nach sind beide nicht ausreichend, um auf globaler Ebene den US Dollar im Blockchain-Ökosystem abbilden zu können. Dafür würde es deutlich strengere Regulierung und eine bessere Abdeckung durch sehr sichere Assets benötigen. Falls es dich interessiert, welche Stablecoins Alexander für sicherer hält als Tether und USDC, dann höre gerne rein in die heutige 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Aug 27

7 min 51 sec

Nach vielen Zuschriften als Reaktion auf die letzte 5-min Friday Episode zum Thema «Drei Wege zu Sound Money», greift Alexander Bechtel dieses Thema heute ein weiteres Mal auf. Was ist Sound Money genau? Wo kommt der Begriff her und wie hat sie die Definition über die Jahrhunderte geändert? Grund für die vielen Rückmeldungen auf die 5-min Friday Episode von letzter Woche war die Nutzung des Terms «Sound Money» in einem Essay von Christian Catalini (Chef-Ökonom von Diem) und Jai Massari (externer Rechtsberater/Anwalt von Diem) in der Harvard Business Review. Die beiden Autoren nutzen den Begriff darin als ein Synonym für stabiles Fiatgeld. Das ist zumindest aus Sicht vieler Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und aus dem Bitcoin-Lager ein grobes Foul. Schliesslich wird in diesen Kreisen «Sound Money» als das genaue Gegenteil des heutigen Fiatgeldes definiert. Alexander stimmt diesem Kritikpunkt generell zu, aber wie so oft ist es doch etwas komplizierter als man denkt. Wenn du wissen möchtest, warum der Begriff «Sound Money» problematisch ist und sich vermutlich keine allgemein anerkannte Definition durchsetzen wird, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Aug 20

6 min 29 sec

Das Thema digitale Zentralbankwährungen (CBDC) steht weit oben auf der Agenda vieler Zentralbanken. Eine der wichtigen Design-Dimensionen einer CBDC ist der Grad an Privatsphäre für die Nutzer. Dies wurde nicht zuletzt während der Konsultationsphase zum digitalen Euro deutlich, in der die Einhaltung der Privatsphäre das meistgenannte Charakteristikum eines digitalen Euros. In der heutigen Episode stellen Jonas Gross, Johannes Sedlmeier, Alexander Bechtel, Matthias Babel und Benjamin Schellinger ihr neuestes interdisziplinäres Forschungsprojekt vor. Die fünf Koautoren haben eine CBDC entwickelt, mit der man komplett anonym bezahlen kann, ohne gegen Geldwäscheregulierung zu verstossen. Möglich ist dies durch eine Kombination aus Zero Knowledge Proofs, Self-Sovereign Identities und der nötigen Portion Geldtheorie, um das Ganze auf unser aktuelles Geldsystem anzupassen. Die Entwicklung der fünf Koautoren könnte einen wichtigen Beitrag zur Ausgestaltung eines digitalen Euros beitragen. Wenn du mehr zur Funktionsweise der anonymen CBDC wissen möchtest, dann höre gerne in diese Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Aug 15

55 min 3 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel einen interessanten Essay von Christian Catalini (Chef-Ökonom von Diem) und Jai Massari (externer Rechtsberater/Anwalt von Diem) in der Havard Business Review. Thema des Essays sind die drei Wege zu Sound Money. Catalini und Massari zielen damit allerdings nicht auf die Debatte ab, ob Bitcoin oder Ether Sound Money sind, sondern sie stellen drei sichere Wege dar, die es uns ermöglichen staatliche Währungen (d.h. EUR, USD, usw.) auf die Blockchain zu bringen. Viele von euch fragen sich jetzt eventuell, warum man staatliche Währungen überhaupt auf eine Blockchain bringen sollte. Es gibt hierfür unterschiedliche Gründe: Durch Blockchain-basiertes Geld lässt sich eventuell die finanzielle Inklusion sowie die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen erhöhen. Ausserdem wird Blockchain-basiertes Geld (v.a. USD Stablecoins) aktuell als on- und off-ramp für den Handel mit Kryptowährungen genutzt. Bei den drei Wegen zu Sound Money auf der Blockchain handelt es sich laut Catalini und Massri um (1) echte Stablecoins, (2) einen Giralgeldtoken und (3) digitale Zentralbankwährungen (CBDC). Wenn es dich interessiert, was genau hinter diesen Begriffen steckt und welche Vor- und Nachteile diese genau haben, dann höre gerne in die heutige 5-min Friday Episode rein. Viel Spass!

Aug 13

7 min 39 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode reagiert Alexander Bechtel auf die 5-min Friday Episode von letzter Woche, in der Michael Blaschke die Vorteile von Proof of Stake (PoS) unter die Lupe genommen hat. Michael argumentiert, dass PoS der überlegene Konsensalgorithmus ist im Vergleich zu Proof of Work (PoW). Das kann Alexander natürlich nicht so stehen lassen und nimmt daher in dieser Episode die Gegenposition ein. Seiner Meinung nach ist PoW überlegen. Sowohl PoW als auch PoS haben ihre Vor- und Nachteile. In den Bitcoin- und Litecoin-Netzwerken wird Konsens mittels PoW erreicht. Nach PoW ist PoS der am häufigsten verwendete Konsens-Mechanismus in der Blockchain-Technologie. Einige Coins wie Peercoin verwenden ein gemischtes System, bei dem beide Methoden integriert sind. Derzeit ist Ethereum dabei, auf ein PoS-System umzusteigen. Der Hauptgrund für die Überlegenheit von PoW ist laut Alexander die Tendenz zur Zentralisierung bei PoS. Da es bei den beiden Konsensalgorithmen darum geht in dezentralen, offenen, öffentlichen, grenzenlosen, zensurresistenten Netzwerken Sicherheit zu schaffen, ist jegliche Zentralisierung ein No-Go. Warum es bei PoS mittel- bis langfristig zu einer Zentralisierung kommen könnte, erfahrt ihr in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Aug 6

7 min 27 sec

In einer neuen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Michael der neuen EZB-Strategie und dem digitalen Euro. Weitere Themen sind die weltweiten CBDC-Entwicklungen sowie Krypto- und Blockchain-News aus der Unternehmenswelt. EZB: Die EZB überarbeitet ihre geldpolitische Strategie und verabschiedet sich vom Inflationsziel von knapp unter aber nahe 2%. Ausserdem kündigt die EZB ein Projekt zum digitalen Euro an. CBDC: Alexander, Jonas und Michael analysieren auch die News zu Wholesale und Retail CBDCs. Beispiel Retail CBDCs: Im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts wurden in Grossbritatnien Bürger zur Vorteilhaftigkeit und dem zu erwarteten Einfluss einer Retail CBDC auf den Finanzsektor befragt. Zu Wholesale CBDC gibt es auch News: Die Schweizer SEBA Bank, die französische Zentralbank und weitere Partner haben die erfolgreiche Abwicklung der Zahlung eines digitalen Wertpapiers über eine französische Wholesale CBDC bekanntgegeben. Crypto: Die chinesische Regierung hat im Juni das Mining in Gebieten Chinas verboten. Dies hat zu einem erheblichen Rückgang der Hashrate geführt. Elon Musk hat beim Event „B-Word“ über sein eigenes Kryptoportfolio und die Bitcoin-Käufe von Tesla gesprochen. Zudem outete er sich als DeFi-Fan. Corporates und Banken Neben zahlreichen News aus der Corporate-Welt fällt auf, dass die Coinbase Germany GmbH als erstes deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Kryptowährungen am 28.6.2021 von der BaFin die ausdrückliche Erlaubnis zur Erbringung des Kryptoverwahrgeschäfts und des Eigenhandels erhielt.

Aug 1

59 min 10 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode nimmt Michael Blaschke die Vorteile von Proof of Stake (PoS) unter die Lupe. Nächste Woche folgt dann Alexander Bechtel mit der Gegenposition und analysiert, worin Proof of Work (PoW) überlegen ist. Sowohl PoW als auch PoS haben ihre Vor- und Nachteile. In den Bitcoin- und Litecoin-Netzwerken wird Konsens mittels PoW erreicht. Nach PoW ist PoS der am häufigsten verwendete Konsens-Mechanismus in der Blockchain-Technologie. Einige Coins wie Peercoin verwenden ein gemischtes System, bei dem beide Methoden integriert sind. Derzeit ist Ethereum dabei, auf ein PoS-System umzusteigen. Im Jahr 2011 schlug ein Bitcoin-Forum-Benutzer namens „QuantumMechanic“ eine neue Technik vor, die er eben „Proof of Stake“ nannte. Die erste Kryptowährung, die die PoS-Methode annahm, war Peercoin. Nxt, Blackcoin und ShadowCoin folgten bald darauf. PoS bestimmt den Erzeuger des nächsten Blocks. Dabei wird eine gewichtete Zufallsauswahl eingesetzt. Die Gewichte der einzelnen Teilnehmer werden aus Teilnahmedauer und/oder Vermögen (dem „Stake“) ermittelt. Doch worin zeichnet sich PoS aus? Michael Blaschke gibt eine Antwort mit vier Thesen, warum PoS dem PoW überlegen ist: 1. PoS verbraucht weniger Strom. 2. PoS unterliegt keinen verzerrenden Skaleneffekten. 3. PoS schliesst eine Netzwerkübernahme allein durch Besitz von Rechenleistung aus („51-%-Angriff“). 4. PoS senkt Einstiegshürden in den Validierungsprozess.

Jul 30

7 min 3 sec

Inzwischen gibt es kaum eine Zentralbank, die nicht darüber nachdenkt, eine eigene digitale Zentralbankwährung (CBDC) einzuführen. Zuletzt hat beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt, ein Projekt zum digitalen Euro zu starten. Quasi wöchentlich werden neue CBDC-Projekte weltweit angekündigt – und die Anzahl an fortgeschrittenen Projekten nimmt ebenfalls stetig zu. Doch wie setzt sich der aktuelle Markt rund um Retail CBDCs zusammen? In welchen Phasen befinden sich die CBDC-Projekte weltweit? Welche Jurisdiktionen sind als CBDC-Vorreiter zu nennen? Und wie lässt sich der digitale Euro der EZB international einordnen? Über diese Fragen spricht Jonas in der heutigen Five-Minute-Friday-Episode. Basierend auf Daten des CBDC-Trackers, einer Open-Source-Datenbank zum Vergleich weltweiter CBDC-Projekte, ordnet er aktuelle CBDC-Projekte ein. Hierbei ist klar zu erkennen, dass sich die meisten Zentralbanken noch in der konzeptionellen Phase befinden und sich noch nicht entschieden haben, ob sie eine CBDC einführen werden. Allerdings gibt es inzwischen auch ca. zehn Zentralbanken, deren CBDC-Bemühungen weit fortgeschritten sind. Erste Zentralbanken haben bereits eine CBDC eingeführt oder ein Pilotprogramm gestartet. Um welche Länder es sich hier handelt, erfahrt ihr in der Episode. Viel Spaß beim Hören!

Jul 23

6 min 17 sec

Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll feiert Jubiläum! Nach gut zwei Jahren erscheint die 100. Episode – Zeit, um ein Zwischenfazit zu ziehen. In dieser Spezialfolge blicken Alexander, Jonas und Michel auf die Entwicklungen rund um digitale Währungen seit Beginn des Podcasts im Juni 2019 zurück. Wie haben sich Stablecoins wie Diem/Libra in der Zwischenzeit entwickelt? Wie steht es um digitale Zentralbankwährungen? Welche Prognosen sind aufgegangen? Wo haben die drei auf das falsche Pferd gesetzt? Neben diesem inhaltlichen Rückblick gibt es zudem persönliche Einblicke zum Hintergrund, der Weiterentwicklung, der Mission und der Vision des Podcasts. Das Ziel von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll ist es auch weiterhin als ideologiefreier, neutraler und kompetenter Podcast an der Schnittstelle der klassischen Finanzwelt und der Kryptowelt wahrgenommen zu werden. Last but not least sprechen die drei Co-Hosts in der Spezialfolge über ihren Weg in die Welt der digitalen Währungen und geben auch den ein oder anderen Einblick in ihr Privatleben. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle and alle Hörer für den Support in den vergangenen zwei Jahren. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll wird weiterhin Gas geben, um innovative Themen rund um digitale Währungen in der Diskussion weiter nach vorne zu bringen. Viel Spaß beim Hören der Jubiläumsepisode!

Jul 18

52 min 39 sec

In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Alexander den Neuigkeiten rund um den digitalen Euro. Rund neun Monate nach der Veröffentlichung des Reports zum digitalen Euro, hat die Europäischen Zentralbank (EZB) nun den offiziellen Start des Projektes angekündigt. Damit zieht die EZB mit anderen Zentralbanken gleich, die bereits seit längerem an einer digitalen Zentralbankwährung forschen (z.B. die schwedische Riksbank) oder diese bereits live testen (z.B. die chinesische Zentralbank). Noch in Q4 2021 soll eine zweijährige Investigationsphase starten, in der man sich u.a. auf das Design des digitalen Euros einigen möchte und dessen Auswirkungen auf Marktteilnehmer untersuchen möchte. Hierfür wird u.a. eine Market Advocacy Group (MAG) ins Leben gerufen, in der rund 20 Experten aus der Wirtschaft der EZB beratend zur Seite stehen sollen. Die Experten vertreten hierbei nicht ihre Unternehmen oder Interessensverbände, sondern nehmen an der MAG als Privatpersonen teil. Alexander ordnet im 5-min Friday die Ankündigung der EZB wie immer in einen grösseren Kontext ein und verschweigt auch nicht, dass die EZB am Ende ihrer Pressemitteilung ordentlich gegen Kryptowährungen und Bitcoin austeilt. Wenn ihr wissen möchtet, was es damit auf sich hat, dann hört gerne in die aktuelle 5min Friday Episode rein. Viel Spass!

Jul 16

7 min 19 sec

Programmierbares Geld ist ein allgegenwärtiges Thema im Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll Podcast. Zuletzt hat Alexander in der 5-min Friday Episode am 18. Juni darüber gesprochen, dass programmierbares Geld eigentlich gar kein Geld ist, sondern vielmehr ein Gutschein oder eine Wertmarke (siehe: https://paymentandbanking.com/programmierbares-geld-ist-eigentlich-gar-kein-geld/). Bislang hat das Konzept eines programmierbaren Geldes nur auf dem Papier und in den Köpfen der Experten existiert. Anfang Juli hat die chinesische Zentralbank dieses Konzept allerdings Wirklichkeit werden lassen. 100,000 Einwohner der Grossstadt Chengdu dürfen sich über insgesamt 12 Millionen digitale Yuan – auch e-CNY genannt – freuen. Das Geld wird wie bei den vorhergehenden CBDC Tests per Lotterie an die Bürger ausgezahlt. Wie von Alexander im Juni vorhergesagt, handelt es sich allerdings beim programmierbaren digitalen Yuan nicht um «normales» Geld, sondern vielmehr um einen Coupon, der nur für Busse, die U-Bahn und einen Fahrradverleih ausgegeben werden kann. Sollte der Coupon nicht ausreichen, muss der Restbetrag in digitalen Yuan mithilfe der offiziellen e-CNY App beglichen werden. Einen Haken hat die ganze Sache allerdings. Wenn ihr wissen wollt, welcher das ist, dann hört gerne in die aktuelle 5-min Friday Episode.

Jul 9

6 min 1 sec

Die Blockchain-Technologie gewinnt in der deutschen Industrie zunehmend an Relevanz. Getrieben von einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen werden inzwischen auch erste Assets auf Blockchain-Basis tokenisiert. Das World Economic Forum erwartet, dass bis 2027 rund 10% des globalen Bruttoinlandprodukts in die Tokenisierung fließen soll. Allerdings stellt die effiziente Zahlungsabwicklung dieser blockchain-basierten Use Cases derzeit noch eine besondere Herausforderung dar. Konventionelle Zahlungssysteme, wie das SEPA-System, sind nicht auf die Bedürfnisse diese innovativen Use Cases zugeschnitten, sodass sich beispielsweise Micropayments und digitale Zug-um-Zug-Geschäfte nicht effizient abbilden lassen. In der heutigen Episode thematisieren wir die Limitationen konventioneller Zahlungssysteme hinsichtlich innovativer, blockchain-basierter Geschäftsmodelle, wie Pay-per-Use oder die Tokenisierung von Assets. Zudem besprechen wir, inwiefern eine kontenbasierte Triggerlösung, die konventionelle Zahlungssystem und Blockchain verbindet, eine geeignete alternative Zahlungslösung darstellt. Außerdem sprechen wir über die Vorzüge (und Nachteile) token-basierter Zahlungsmittel, wie Kryptowährungen und Euro-Token. Sind Kryptowährungen für diese Use Cases geeignet oder bedarf es Euro-Token, beispielsweise in der Form von Euro-Stablecoins, tokensiertem Giralgeld, oder einer digitalen Zentralbankwährung, um das Potential blockchain-basierter Use-Cases auszuschöpfen? Diese Fragen und mehr adressieren wir in der heutigen Episode. Viel Spaß beim Hören!

Jul 4

54 min 59 sec

Im zweiten Teil der Reihe zu internationalen Dimensionen von CBDCs geht es heute speziell um Retail CBDCs. Der Fokus der Episode liegt darauf, wie ein solches digitales, für jedermann zugängliches Zentralbankgeld den Markt für grenzüberschreitende Zahlungen beeinflussen könnte. Gemäß ihrer Ziele und Präferenzen kann die Zentralbank im Falle einer CBDC-Einführung entscheiden, für wen das System offen stehen sollte. Technologisch kann sowohl ein vollständig offenes als auch ein teilweise geschlossenes System umgesetzt werden. Hierbei geht es vor allem um die Frage, ob auch ausländische Bürger Zugang zum CBDC-Zahlungssystem bekommen sollten. Wäre dies der Fall, könnte sich dies erheblich positiv auf die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen auswirken, da eine CBDC aller Voraussicht nach ein günstiges und schnell zu transferierendes Zahlungsmittel darstellen würde. Allerdings dürfen hierbei potentielle Risiken nicht vernachlässigt werden. Konkret könnte sich eine CBDC auf Kapitelflüsse und Wechselkurse auswirken, was im Extremfall destabilisierende, makroökonomische Risiken mit sich bringen kann. Vor allem für kleinere Volkswirtschaften könnten sich hieraus erhebliche Abhängigkeiten und systemische Risiken ergeben. Wie schätzen Zentralbanken selbst die Situation rund um CBDC und grenzüberschreitende Zahlungen ein? Inwiefern können diese Risiken auch in Chancen umgemünzt werden Diese Fragen und mehr adressieren wir in der heutigen Five-Minute-Friday Episode. Viel Spaß beim Hören!

Jul 2

7 min 19 sec

Internationale, grenzüberschreitende Zahlungen sind heute von Ineffizienzen und Friktionen geprägt. Deshalb haben es sich die G20-Mitgliedsstaaten auch auf die Fahne geschrieben, grenzüberschreitende Zahlungen zu optimieren und eine eigene Roadmap hierfür definiert. Diese Friktionen sind u.a. auf das Korrespondenzbankensystem, die große Anzahl an involvierten Intermediären und unterschiedlichen Datenformaten bei der Transaktionsübermittlung zurückzuführen. Durchschnittlich kostet eine grenzüberschreitende Zahlung heute laut Daten der Weltbank ca. 7% an Transaktionsgebühren. CBDCs können sich positiv auf den Markt für grenzüberschreitende Zahlungen auswirken. Deshalb nehmen wir bei Bitcoin, Fiat & Rock’n‘ Roll die internationalen Dimensionen von CBDC in einem Zweiteiler unter die Lupe. In dieser Woche gehen wir hierbei v.a. auf Wholesale CBDCs ein, bevor nächste Woche Retail CBDCs im Fokus stehen. Zur Erinnerung: Bei einer Wholesale CBDC hat nicht die breite Öffentlichkeit sondern lediglich Finanzinstitute Zugang zum CBDC-Zahlungssystem. Wie können Wholesale CBDCs Effizienzen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr heben? Die Stichwörter sind hier Standardisierung, Harmonisierung und Interoperabilität. In dieser Episode zeigt Jonas auf Basis einer aktuellen Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) drei Möglichkeiten auf, wie eine CBDC hier einen positiven Beitrag leisten kann. Doch wo drohen Umsetzungsprobleme? Und wie stehen Zentralbanken zu diesem Thema? Sind höhere Effizienzen im internationalen Zahlungsverkehr überhaupt auf der Agenda der Notenbanken? Diese Fragen werden in der heutigen 5minF-Episode adressiert. Hört rein und erfahrt mehr über die Implikationen von CBDCs für grenzüberschreitende Zahlungen. Viel Spaß beim Hören!

Jun 25

7 min 21 sec

In einer neuen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Michael der Ankündigung El Salvadors als erstes Land der Welt Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel einzuführen. Weitere Themen sind die weltweiten CBDC-Entwicklungen sowie Krypto- und Blockchain-News aus der Unternehmenswelt. Bitcoin wird offizielles Zahlungsmittel in El Salvador: Als erstes Land der Welt hat El Salvador ein Gesetz beschlossen, nach dem Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt wird. Wie ist diese Vorreiterstellung El Salvadors einzuordnen? Welche Vorteile, aber auch welche Risiken, gehen mit diesem Schritt einher? Wie wahrscheinlich wäre ein solcher Schritt für die Eurozone und wie wäre dies einzuordnen? CBDC: In Europa sind in Medienberichten zuletzt erste Details zum digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgesickert. Der digitale Euro soll an das bereits bestehende Echtzeitzahlungssystem TIPS angebunden werden und nicht auf Basis einer Blockchain implementiert werden. Außerdem soll es ein Haltelimit von 3000 Euro geben, um Disruptionen für den Finanzsektor zu vermeiden. Allerdings wurde diese Ausrichtung bislang nicht von der EZB bestätigt. Darüber hinaus im Fokus: Eine aufschlussreiche Rede von Lael Brainard der Federal Reserve zum digitalen Dollar, ein gemeinschaftliches CBDC-Projekt der Französischen und Schweizer Notenbank mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, und CBDC-Entwicklungen in Asien, Lateinamerika und Afrika. Krypto und Blockchain in der Unternehmenswelt: Banken steigen immer weiter in die Kryptowelt ein. So wurde zuletzt z.B. von Goldman Sachs angekündigt, sich am Unternehmen Blockdaemon zu beteiligen. Die Commerzbank untersucht in einem gemeinsamen Projekt mit BASF und Evonik die Nutzung einer Blockchain für das Supply-Chain-Management. Auch News rund um die Bigtechs Apple und Google sorgten zuletzt für Aufsehen. Zudem gab es tiefgreifende regulatorische Ankündigungen, z.B. rund um die Regulatorik von Kryptowährungen und digitale Wertpapiere in Deutschland. Eine Übersicht aller diskutierten News (und mehr) inklusive Links, gibt es auch im Newsflash (https://paymentandbanking.com/newsflash-digitale-waehrungen/).

Jun 20

1 hr 1 min

An dieser Stelle wurde schon des Öfteren über programmierbares Geld und programmierbare Zahlungen berichtet und diskutiert. In der heutigen 5-min Friday Episode bringt Alexander einen neuen Punkt in die Debatte ein: Programmiertes Geld ist eigentlich gar kein Geld, sondern eher ein Gutschein oder eine Wertmarke. Programmierbares Geld ist laut Alexander ein spannendes Konzept, das uns völlig neue Anwendungsfelder ermöglicht. So kann man bspw. einen Token programmieren, der nur für gewisse Dinge ausgegeben werden kann oder der nach einer vordefinierten Lebensdauer seinen Wert verliert. Wenn du wissen möchtest, warum eine Programmierung von Geld dazu führt, dass Geld eine seiner wichtigsten Eigenschaften verliert und somit eigentlich kein Geld mehr ist, dann höre gerne in die heutige 5-min Friday Episode rein. Viel Spass!

Jun 18

6 min 6 sec

Wusstest du, dass man in der Schweiz jederzeit seine Bitcoin-Wallet an Ticket-Automaten der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) aufladen kann. Also wenn das kein überzeugendes Beispiel für das Crypto-Powerhouse Schweiz ist. Im Zentrum des Erfolgs steht das Crypto Valley, der globalen Hochburg für Krypto-Technologie und -Dienste. Dort treffen nicht nur eine Seelandschaft und verschneite Berge, sondern vor allem das digitale auf das traditionelle Finanzsystem aufeinander. Doch was genau steckt hinter Crypto Valley? Nach der Ansiedlung der ersten Blockchain-Unternehmen ab 2013 fiel in Anlehnung an das „Silicon Valley“ schon bald der Begriff „Crypto Valley“. Dieses war anfangs eng abgesteckt in und rund um die Stadt Zug. Das sind sie auch heute noch. Irgendwann haben jedoch diese den Radius erweitert und heute gehören Unternehmen in der gesamten Schweiz und in Liechtenstein mit zum Crypto Valley. Konkret gibt es 10 Hotspots im Crypto Valley. Im Kanton Zug, dem Herz des Crypto Valley, sind 433 Unternehmen angesiedelt. Die weiteren Hotspots sind: Zürich (178 Unternehmen), Liechtenstein (83), Genf (87), Ticino (49), Neuchâtel (26), Vaud (32), Luzern (20), Bern (15) und Schwyz (13). Im Crypto Valley operieren aktuell elf Unicorns, Unternehmen mit einer Bewertung von einer Miliarde US-Dollar oder mehr. Diese elf Unicorns bieten Crypto-Protokolle an, also Netzwerkprotokolle, die eine verschlüsselte Datenübertragung in einem Rechnernetz garantieren. Als Backbone des Crypto-Systems erklären sie die globale Relevanz des Crypt Valley. Der Wert der elf Unicorns hat dramatisch zugenommen und schlüsselt sich wie folgt auf: 1. Ethereum (157.2 Mrd. USD) 2. Cardano (40.6 Mrd. USD) 3. Polkadot (29.3 Mrd. USD) 4. Aave (3.9 Mrd. USD) 5. Cosmos (3.8 Mrd. USD) 6. Solana (3.3 Mrd. USD) 7. Tezos (2.6 Mrd. USD) 8. Dfinity (2 Mrd. USD) 9. Near (1.1 Mrd. USD) 10. Nexo (1.1 Mrd. USD) 11. Diem (1 Mrd. USD) Die Schweiz und Liechtenstein zählen also nicht nur im traditionellen, sondern auch im digitalen Finanzsystem inzwischen zu den führenden Standorten weltweit. Das Crypto Valley strotzt vor Kraft und Zuversicht. Doch wie kommt’s? Die beiden Länder konnten dank Politik und Regulation bereits früh die nötige Rechtssicherheit für ein blühendes DeFi-Ökosystem im Kanton Zug schaffen. Es entwickelt sich ein robustes DeFi-Ökosystem, da ein wichtiger Trade-off smart getroffen wird im Crypt Valley. 1. Progressivität: Für den Standort Schweiz ist es zentral, dass der Rechtsrahmen Innovation ermöglicht und sich das Potenzial der neuen Technologien entfalten kann. 2. Konservativität: Gleichzeitig gilt es, die Integrität und den guten Ruf des Standorts Schweiz auch in diesem Bereich weiterhin zu gewährleisten. Durch diesen smarten Trade-off ist das Crypto-Projekte und -Unternehmen attraktiv. Die Weiterentwicklung des Crypto-freundlichen Rechtsrahmens wird das Wachstum der Finanzdienstleistungen weiter vorantreiben. Die Prognose ist, dass sich immer mehr DeFi-Projekte und Technologieunternehmen in der Schweiz und Lichtenstein ansiedeln. Mehr zum Crypto Valley in dieser #5minF-Episode.

Jun 11

6 min 8 sec

An einem Beratungsunternehmen führt im CBDC-Space kein Weg vorbei: Accenture. Bereits seit ca. fünf Jahren beschäftigt sich Accenture mit CBDCs und ist - häufig gemeinsam mit R3 - Teil wichtiger CBDC-Initiativen, wie dem Digital Dollar Projekt in den Vereinigten Staaten oder auch dem e-Krona-Projekt in Schweden. In der heutigen Episode sprechen Alexander und Jonas mit John Velissarios, Managing Director von Accentures Technology Consulting, der Accentures CBDC-Projekt verantwortet. Im Rahmen dieser Episode liefert John spannende Einblicke in Accentures CBDC-Bemühungen, wie die Rolle von Accenture in den Projekten und die Lessons Learnt. Darüber hinaus thematisiert John die wichtigsten Anwendungsfälle einer CBDC, die internationalen Implikationen von CBDC und die Rolle der Blockchain-Technologie als mögliche technologische Basis. Hierbei spricht sich John für ein token-basiertes CBDC-System aus, das innovative Geschäftsmodelle und eine effiziente Zahlungsabwicklung gewährleistet. Im letzten Teil der Episode thematisieren Alexander, Jonas und John zudem, wie sich eine CBDC in das aktuelle Geldsystem einordnen lässt. Wie sieht die Zukunft des heutigen Geldsystems aus? Wird Bargeld verschwinden? Welche Rollen werden Banken einnehmen? Wird es einen Platz für Kryptowährungen wie Bitcoin und Stablecoins geben? Ihr würdet gerne mehr über die Zukunft des Geldes und Accentures CBDC-Projekte erfahren? Dann hört gleich in die neue Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Jun 6

47 min 8 sec

Nachdem Alexander in der letzten 5-min Friday Episode über Gründe für und gegen eine Rückkehr der Inflation gesprochen hat, geht es in dieser Woche nun um mögliche Investmentstrategien, um sich gegen Phasen hoher Inflationsraten zu schützen. Alexander teilt neueste Forschungsergebnisse der Man Group. In dem Forschungspapier wurden 95 Jahre Daten ausgewertet und untersucht, welche Assetklassen und welche Investmentstrategien während Phasen hoher Inflationsraten (>5%) am besten abschneiden. Die Autoren identifizieren insgesamt acht solcher Episoden und untersuchen die Renditen von Aktien, Rohstoffen, Anleihen und anderer Assets während dieser Phasen. Auch Bitcoin spielt eine Rolle in dem Forschungspapier. Auch wenn natürlich die Datenlage etwas dünner ist und lediglich acht anstatt 95 Jahre hochwertige Daten vorliegen, so erarbeiten die Autoren doch einige interessante Thesen zu Bitcoins Performance während Inflationsphase. Wenn du also wissen möchtest, ob du dich eher mit Aktien oder Rohstoffen gegen hohe Inflationsraten schützen kannst, oder ob doch Bitcoin der beste Inflationsschutz ist, dann höre gerne in die heutige 5-min Friday Episode rein. Viel Spass!

Jun 4

7 min 31 sec

In den letzten Monaten und Jahren wurde eine sehr expansive Geld- und Fiskalpolitik betrieben. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass diese Massnahmen dazu beigetragen haben, dass wir vergleichsweise glimpflich durch die Coronakrise gekommen sind, so haben diese massiven Interventionen trotzdem ihren Preis: Die Staatsverschuldung steigt, niedrige Zinsen und Überschussliquidität schaden dem Finanzsektor, Vermögenspreise steigen und v.a. besteht natürlich die Gefahr einer erhöhten Inflation der Konsumentenpreise. In der heutigen 5-minute Friday Episode beschäftigt sich Alexander Bechtel mit einigen Argumenten, die für bzw. gegen eine erhöhte Inflation in den kommenden Monaten und Jahren sprechen. Laut Alexander besteht durchaus die Gefahr einer erhöhten Inflation, da der aktuelle Öffnungsprozess der Wirtschaft dazu führt, dass eine gestiegene Nachfrage auf ein begrenztes Angebot trifft. In Deutschland haben private Haushalte im Jahr 2020 EUR 110 Mrd. mehr gespart als im Jahr 2019. Es war teilweise nicht möglich Geld auszugeben aufgrund des Lockdowns. Nun könnte es also gut sein, dass es zu Nachholkonsum kommt. Gleichzeitig ist das Angebot beschränkt, denn einige Unternehmen mussten schliessen oder haben ihre Produktionskapazitäten zurückgefahren. All dies bedeutet aber nicht automatisch, dass es zu einer erhöhten Inflation kommen muss, denn es gibt auch gute Gründe, die gegen eine allgemeine Preissteigerung sprechen. Wenn dich diese Argumente interessieren, dann höre dir gerne die heutige 5-minute Friday Episode an. Viel Spass!

May 28

7 min 22 sec

Diese Episode widmet sich im ersten Teil vor allem Diem—dessen FINMA-Bewerbung in der Schweiz ist zurückgezogen—und den Bitcoin-Turbulenzen. Darüber hinaus diskutieren Alexander, Jonas und Michael im zweiten Teil CBDC-Updates aus den USA und China sowie News aus der Unternehmenswelt rund um Krypto. Diem: Diem hat seine Bewerbung bei der Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA für das Betreiben eines Zahlungssystems in der Schweiz zurückgezogen. Der Antrag wurde vor einem Jahr gestellt und der Prozess war bereits “weit fortgeschritten”. Nach Erteilen der Lizenz hätte Diem theoretisch live gehen können—ein Strategiewechsel zwingt aber zum Pivotieren. Bitcoin: Erst Elon Musk, dann China: Zwei Riesen kritisieren Bitcoin mit zeitgleichen drastischen Kursturbulenzen. China sich nun deutlich gegen Kryptowährungen positioniert. Die chinesische Zentralbank hatte abermals betont, dass Digitalwährungen nicht als Zahlungsmittel genutzt werden dürfen. Tesla-Chef Musk sorgt zudem mit Bitcoin-Äußerungen für Furore. Musk hatte Ende Februar erst einen Kursanstieg ausgelöst mit der Aussage, dass Tesla Bitcoin als Zahlungsmittel nutze und in diese investiert habe. CBDC: Chinas digitaler Yuan erweitert sich von Verbraucherzahlungen zu Geschäftsszenarien. Das US-amerikanische Digital Dollar Project gab am Montag bekannt, dass es in den nächsten 12 Monaten fünf Pilotprogramme starten wird, um die potenzielle Verwendung einer digitalen Währung der US-Zentralbank zu testen. Dies ist der erste Versuch dieser Art in den USA. Krypto in der Unternehmenswelt: Microsoft Azure stellt seinen Blockchain-Service ein—obgleich J.P. Morgan, Starbucks oder Singapore Airlines bereits Kunden sind. Die US-Investmentbank JP Morgan startet eine neue Blockchain-Initiative im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr mit der größten Bank Südostasiens, DBS, und der staatlichen singapurischen Investmentgesellschaft Temasek. Die Commerzbank und Deutsche Börse bilden strategische Partnerschaft mit dem Fintech 360X, um digitale Ökosysteme zur Tokenisierung zu gestalten. Ebay startet NFT-Verkauf.

May 23

59 min 14 sec

Tether ist heute eine der bedeutendsten Kryptowährungen weltweit. Mit einer Marktkapitalisierung von derzeit ca. 60 Milliarden US-Dollar und einem fast doppelt so hohen Handelsvolumen wie Bitcoin ist Tether nicht mehr aus der Kryptowelt wegzudenken. Doch aufgrund dieser dominanten Stellung wird der Tether-Stablecoin besonders kritisch beäugt. Zu unklar ist es, ob Tethers Stablecoin tatsächlich vollständig durch US-Dollar gedeckt ist, wie man es von einem solchen fiat-gedeckten Stablecoin erwarten würde. Eine nicht vollständige Deckung könnte in Extremsituationen erhebliche Verluste für Kunden bedeuten, die Tether in US-Dollar umtauschen möchten, aber aufgrund der mangelhaften Besicherung nicht können. Deshalb wurde der Emittent des Tether-Stablecoins, Tether Limited, kürzlich dazu verdonnert, seine Reserve quartalsweise offen zu legen und seine Transparenz zu erhöhen. Die Reserve wurde nun erstmalig offengelegt. Das Ergebnis ist ernüchternd, wie Jonas in der heutigen Five-Minute-Friday-Episode erläutert. Die veröffentlichten Ergebnisse werfen mehr Fragen auf als sie beantworten. So wurden lediglich zwei Diagramme der Zusammensetzung der Reserve veröffentlicht – Erläuterungen Fehlanzeige. Zwar argumentiert Tether, dass mehr als 75% der Reserve mit „Cash and Cash Equivalents“ besichert sind, allerdings liegt der Teufel im Detail. Hierbei handelt es sich um alles andere als risikolose Assets. Bargeldbestände und Staatsanleihen, die als risikolos angesehen werden können, machen lediglich fünf Prozent der Reserve aus. Somit scheint das Risiko hinter Tether immens – und die Intransparenz bleibt. Mehr Details zur Rolle von Reserven bei Stablecoins und der Offenlegung der Tether-Reserve gibt es in der heutigen Five-Minutes-Friday Episode. Viel Spaß beim Hören!

May 21

7 min 13 sec

Welche Rolle könnte der digitale Euro in Zukunft für anonymes Bezahlen spielen? Wenn es nach der Europäischen Zentralbank geht, dann eher eine untergeordnete. In der heutigen 5-min Friday Episode kritisiert Alexander Bechtel die Einstellung der EZB zum Thema Anonymität. Ein Versprechen sich die gesammelten Daten nicht anzusehen, bzw. sie nach einigen Wochen wieder zu löschen reicht nicht, um den Bürgern ein ausreichendes Mass an Privatsphäre zu garantieren. Die EZB macht es sich laut Alexander zu einfach, indem sie auf bestehende Regulierung verweist, welche vollkommene Anonymität bei elektronischen Zahlungen ausschliesst. Gemeinsam mit Kollegen der Universität Bayreuth und des Fraunhofer Instituts arbeitet Alexander aktuell an einem konkreten Proof of Concept, der zeigt, dass sich vollkommene Anonymität und regulatorische Compliance nicht ausschliessen müssen. Wenn du wissen willst, wie dieser Lösungsvorschlag aussieht, dann höre in die heutige 5-min Friday Episode. Viel Spass!

May 14

7 min 50 sec

Roman Reher, vielen besser bekannt als der Blocktrainer ist einer der erfolgreichsten YouTuber aus dem Bitcoin und Krypto-Space im deutschsprachigen Raum. Als Roman im Dezember 2020 das letzte Mal bei Alexander Bechtel im Podcast zu Gast war, hatte der Blocktrainer YouTube Kanal rund 20,000 Abonnenten. Im Mai 2021 ist diese Zahl auf über 60,000 angestiegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Roman professionell, unaufgeregt und mit grosser Expertise mehrmals in der Woche über Neuigkeiten und Entwicklung im Krypto-Space berichtet. Sein Fokus liegt hierbei vor allem auf dem Bitcoin und das ist auch eines der Hauptthemen dieser Episode. Ausserdem unterhalten sich Alexander und Roman über digitale Zentralbankwährungen und Alexander spricht zum ersten Mal im Detail über eine seiner Forschungsarbeiten, in der er mit Kollegen der Uni Bayreuth und des Fraunhofer Instituts an einer anonymen CBDC arbeitet. Wenn du mehr wissen möchtest, dann höre gerne in die aktuelle Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Als kleine Überraschung für alle Zuhörer gibt es dieses Mal ausserdem einen 20% Rabatt Code für den Digital Securities & Tokenization Summit, der vom 19. bis 20. Mai online stattfinden wird. Viel Spass!

May 9

52 min 37 sec

Deutsche Banken untersuchen inzwischen immer mehr, wie sie die Vorteile der Blockchain-Technologie für sich und ihre Geschäftsmodelle nutzen können. Allerdings befinden sich die meisten dieser Banken hierbei noch in der konzeptionellen Phase und haben noch kein konkretes Produkt auf den Markt gebracht. Ganz anders der italienische Bankenverband ABI. ABI hat gemeinsam mit den Partnerunternehmen NTT Data, SIA und R3 ein Blockchain-System entwickelt, das für Zahlungen zwischen Banken, also den Interbankenzahlungsverkehr, genutzt wird. Ziele dieses „Spunta“-Vorhabens sind es, zusammenpassende Zahlungsaufträge automatisch zu erkennen, einen standardisierten Prozess und einheitlichen Kommunikationskanal für den Interbankenzahlungsverkehr zu schaffen und die Transparenz über Transaktionsinformationen für die beteiligten Banken zu erhöhen. Das Projekt wurde 2017 gestartet und ist bereits vor einem Jahr live gegangen. Inzwischen nutzen bereits fast 100 Banken diese DLT für alltägliche Interbankentransaktionen - Banken, die zusammen mehr als 80% der Mitarbeiter im italienischen Bankensektor beschäftigen. Doch wie genau funktioniert die Spunta-Plattform? Welche relevanten Erkenntnisse kann das Projekt für den digitalen Euro der Europäischen Zentralbank liefern? Und wie stellt sich der italienische Bankenverband die zukünftige Rolle der Banken in einer Welt mit dem digitalen Euro vor? Welche Rolle spielt hierbei die Programmierbarkeit? Mehr hierzu in der heutigen Five-Minute-Friday-Episode des Podcasts Bitcoin, Fiat & Rock’n‘Roll.

May 7

7 min 18 sec

Über wenige Dinge lässt sich so schön streiten und über wenige Dinge wird auch so emotional gestritten wie über Bitcoin. Regelmässig fallen sich Bitcoin-Gegner und -Befürworter in Social Media gegenseitig an den Hals. Das Interessante an diesen Debatten ist, dass beide Seiten jeweils identische Argumente nutzen, um für bzw. gegen Bitcoin zu argumentieren. In dieser 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel die drei interessantesten Argumente, die sowohl von Bitcoin-Gegner als auch von Bitcoin Befürwortern in den Ring geworfen werden. Es geht um den Energieverbrauch der Bitcoin-Blockchain, die Transparenz von Bitcoin Zahlungen und die Selbstsouveränität, mit der sich jeder Nutzer von Bitcoin konfrontiert sieht. Falls es Dich interessiert, wie Alexander auf diese drei Argumente blickt und warum alle drei Punkte als Vor- und Nachteil von Bitcoin angebracht werden können, dann höre gerne in die aktuelle 5-min Friday Episode. Die Episode basiert auf einem Artikel, den Alexander gemeinsam mit Michael Blaschke und Jonas Gross geschrieben hat und den ihr hier (https://paymentandbanking.com/bitcoins-drei-groesste-nachteile-oder-doch-eher-vorteile/) nochmals nachlesen könnt.

Apr 30

7 min 52 sec

Diese Woche ordnen Alexander, Jonas und Michael in einer neuen News-Episode die relevanten Entwicklungen rund um digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und Kryptowährungen ein. Worum geht es diesmal? Diese Episode widmet sich im ersten Teil vor allem dem digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Einführung der zweiten CBDC weltweit. Darüber hinaus diskutieren Alexander, Jonas und Michael im zweiten Teil die Auswirkungen des in einigen Ländern durchgesetzten Krypto-Verbots. Zudem im Fokus: Welche News gibt von Unternehmen rund um Krypto? CBDC: Die EZB hat zuletzt Ergebnisse ihrer Konsultation zum digitalen Euro veröffentlicht. Das klare Ergebnis: Aus Bürgersicht sollte eine CBDC anonyme Zahlungen ermöglichen. Neben Europa gab es auch in der Ostkaribik spannende Neuigkeiten. Hier wurde erst Ende März die zweite CBDC weltweit eingeführt - DCash als ein blockchain-basiertes Zentralbankgeld für Jedermann soll eine Zahlungsabwicklung in drei Sekunden ermöglichen und funktioniert auch ganz ohne Bankkonto. Krypto-Verbot: Zuletzt sorgte die Türkei mit der Ankündigung für Schlagzeilen, ab Ende April Zahlungen mit Kryptowährungen verbieten zu wollen. Mit einem solchen Verbot ist die Türkei nicht allein. Auch in zahlreichen weiteren Ländern sind Kryptowährungen verboten. Doch was sind die Motive und Ziele eines Verbots? Was heißt das für den Kryptomarkt? Krypto in der Unternehmenswelt: Mit Coinbase ist in den letzten Wochen ein wahres Kryptoschwergewicht an die Börse gegangen. Warum ist dieser Börsengang besonders vielversprechend? Was bedeutet er für den Kryptomarkt? Neben dem erfolgreichen Coinbase-Börsengang gab es zuletzt auch von weiteren Unternehmen spannende Ankündigungen. Dazu gehören Microsoft, Amazon und auch die Deutsche Telekom. Worum geht es im Detail? Erfahrt mehr in der neuen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll. Viel Spaß beim Hören!

Apr 25

54 min 30 sec

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! Ein Laster, welches vermutlich die meisten von uns mit sich herumtragen ist die unreflektierte Verwendung von Buzzwords. In der heutigen 5-min Friday Episode spricht Alexander Bechtel darüber, dass diese «Sünde» auch und v.a. an der – Achtung: Buzzword – «Krypto-Community» nicht spurlos vorüber geht. Gerade in neuen und innovativen Bereichen kommt es häufig dazu, dass Begriffe in unterschiedlicher Bedeutung genutzt und durcheinandergeworfen werden. Was ist eigentlich genau eine Blockchain? Was meinen wir, wenn wir «Krypto» sagen? Beschreibt ein «Token» den ERC-Standard oder das Gegenstück zu einem Account? Usw. Die gute Nachricht ist, dass es sich lohnt für saubere Definitionen und Begriffsverwendungen einzutreten. Alexander teilt in diesem Zusammenhang eine Erfolgsgeschichte, in der er beschreibt, wie er gemeinsam mit Kollegen dazu beigetragen hat, dass der Begriff «programmierbares Geld» sauber verwendet wird. Welche Rolle die Bundesbank in diesem Zusammenhang spielt erfahrt ihr in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass beim Reinhören!

Apr 23

7 min 2 sec