Y Politik-Podcast | Lösungen für das 3. Jahrtausend

By Tanja Hille, Vincent Venus

Politik bedeutet schon immer Probleme anzugehen. Aber das dritte Jahrtausend braucht neue Lösungen. Diese stellen Tanja Hille & Vincent Venus im Y Politik-Podcast vor – nicht neutral, niemals perfekt und doch immer optimistisch. Damit Du nicht nur mit neuen Gedanken aus der Folge gehst, kriegst Du jedes Mal noch was Handfestes zum Mitnehmen: von Alternativen zum Wahl-o-Maten, über den besten politischen Kinderfilm bis zu Deutsche Bahn-Hacks. Der Podcast für alle, die Helmut Schmidts Spruch “Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen” für genau so blöd halten, wie er später auch.

  1. 1.
    Mehr Memes!
    46:44
  2. 2.
    Die Kraft der Utopien
    48:26
  3. 3.
    Zwei Start-ups mischen die Politik auf
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    Das Gegenmittel für Verschwörungstheorien
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  5. 5.
    Was wurde eigentlich aus?
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  6. 6.
    Deine Berufswahl ist politisch!
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  7. 7.
    Trump & AfD: Wie JournalistInnen RechtspopulistInnen bezwingen können
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  8. 8.
    Hinter den Kulissen der Politik-Podcasts
    1:02:38
  1. 9.
    Eine Idee, Europa zu schaffen
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  2. 10.
    Wie verhindern wir, dass PolitikerInnen zu Lobbyisten werden?
    39:25
  3. 11.
    Die Macht der Zahlen
    59:07
  4. 12.
    Einsamkeit tötet – Was die Politik dagegen tun kann
    59:56
  5. 13.
    Ein Backup für die Menschheit
    1:04:46
  6. 14.
    New Work? Viva Betriebsrat!
    49:48
  7. 15.
    Wie wir das Clubsterben verhindern
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  8. 16.
    Lasst uns nur noch zwei Tage die Woche arbeiten!
    43:39
  9. 17.
    2020: Gute Nachrichten mit #DiesenJungenLeuten!
    53:47
  10. 18.
    Der Plan zur Rettung der Welt
    1:03:45
  11. 19.
    Wir liken uns zum Überwachungsstaat
    47:02
  12. 20.
    Warum fällt uns die Vorstellung einer positiven Zukunft so schwer?
    1:11:13
  13. 21.
    Stadt-Land-Gigafluss: Warum Internet unsere Gesellschaft zusammenhalten kann
    50:25
  14. 22.
    Technokratie: Machen Experten die bessere Politik?
    52:11
  15. 23.
    Sommerfolge – Hinter den Kulissen von Y Politik
    22:47
  16. 24.
    Ein Schultag im Jahr 2029
    46:53
  17. 25.
    Was tun gegen den Hass?
    52:06
  18. 26.
    Politisierte Generation Z: Wie wir den Generationenkonflikt vermeiden
    56:50
  19. 27.
    Europawahl: Wie trifft man eine Wahlentscheidung?
    32:29
  20. 28.
    Kann diese neue Partei Europa retten?
    1:10:50
  21. 29.
    Macht uns Selbstoptimierung unpolitisch?
    47:21
  22. 30.
    Europawahl: Wahlkampf ohne Öffentlichkeit?
    59:29
  23. 31.
    Politischer Protest: Was bringt das überhaupt?
    48:19
  24. 32.
    Polit-Talkshows nerven. Diese Formate sind besser für die Demokratie [Y Politik 25]
    44:05
  25. 33.
    2019: Diese fünf jungen Leute geben uns Hoffnung
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  26. 34.
    Warum erben krass ungerecht ist und wir Steuern und Denkmuster reformieren müssen [Y Politik 23]
    52:40
  27. 35.
    Es geht LOS: Wie zwei junge Menschen durch Losen die Demokratie retten wollen [Y Politik 22]
    1:00:51
  28. 36.
    Wie wir unsere Parteien zukunftsfähig machen [Y Politik 21]
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  29. 37.
    Warum wir den Armen einfach Geld schenken sollten [Y Politik 20]
    49:20
  30. 38.
    Vielflieger: Warum wir Flüge verbieten und trotzdem ans Ziel kommen
    50:04
  31. 39.
    Schönen Sommer und gute Erholung! [Sommerpause]
    0:35
  32. 40.
    Framing: Warum aus Worten politische Realität wird [Y Politik 18]
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  33. 41.
    Die Un-Folge: Warum Tanja für euch singt [Y Politik 17]
    7:34
  34. 42.
    Politikpodcasts: Warum ihr diese sechs Podcasts über Politik hören solltet [Y Politik 16]
    21:50
  35. 43.
    Cyborgs: Warum wir längst Maschinenmenschen sind [Y Politik 15]
    47:24
  36. 44.
    Deliveroo, Uber & Co.: Warum die On-Demand-Economy Ausbeutung ist [Y Politik 14]
    50:55
  37. 45.
    Eure Meinung: Warum wir unser Konzept überdenken [Y Politik 13]
    11:23
  38. 46.
    Kindheitshelden: Warum Serien und Hörspiele uns politisch beeinflussen [Y Politik 12]
    49:27
  39. 47.
    Glückspolitik: Warum Politik nach Glück statt Wachstum streben sollte [Y Politik 11]
    48:13
  40. 48.
    Generation Y: Warum Millennials die Politik umkrempeln werden [Y Politik 10]
    46:36
  41. 49.
    Meinungsumfragen: Warum wir sie ignorieren sollten [Y Politik 09]
    42:36
  42. 50.
    Kostenloser Nahverkehr: Warum das keine Spinnerei ist [Y Politik 08]
    50:21

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Was muss der STAAT gegen den Hass tun?

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Paulina Fröhlich arbeitet mittlerweile bei Das Progressive Zentrum und hatte die Initiative Kleiner 5 mitgegründet. Vor der Bundestagswahl 2017 hat sie alles gegeben, damit die AfD unter der 5-Prozenthürde bleibt und damit nicht in den Bundestag einzieht (Doku “Egal gibt es nicht”). Wir haben sie gefragt,

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Hetze ist eine Begleiterscheinung einer Entwicklung, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Es gibt immer mehr Spaltungen und die Ursachen dafür liegen tief. Trotzdem muss der Staat angesichts der Gefahr sofort handeln und die betroffenen Menschen sowie die Demokratie schützen.

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Vorschläge, was der Staat gegen Hass tun sollte:

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Vorbeugen

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Bekämpfen

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Was kann ICH gegen den Hass tun?

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Marijana Todorociv ist Politikwissenschaftlerin, arbeitet hauptberuflich zu umwelt- und entwicklungspolitischen Themen und engagiert sich ehrenamtlich bei den Stammtischkämpferinnen. Die Stammtischkämpferinnen sind eine Initiative der Organisation Aufstehen gegen Rassismus. In Trainings und Seminaren ermutigen sie dazu, rechte Parolen und Hass nicht unwidersprochen stehen zu lassen, sondern das Wort zu ergreifen. Innerhalb von 6 Stunden und mit praktischen Übungen erarbeiten sie dafür Strategien mit den Teilnehmenden. Wir haben Marijana nach ihren Erfahrungen gefragt:

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Die Stammtischkämpfer*innen haben bereits 11.000 Menschen in 700 Seminaren ausgebildet. So divers wie die Teilnehmenden sind auch die persönlichen Strategien gegen den Hass. Gemeinsam haben sie alle, dass man sich selbst kennen muss, um zu wissen wie man gut reagieren kann. Denn es ist schwierig, die erste Schrecksekunde zu überwinden, wenn jemand in der Öffentlichkeit rechte Parolen raushaut oder sogar eine Person Opfer von einem rassistischen Angriff wird.

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Alternative Strategie:Den Nazis das Bier wegkaufen wie in Ostritz

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Zugabe gegen den Hass

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Von der Couch

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Mit einem Klick

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Action!

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Freitags wird immer noch für das Klima gestreikt, Youtuber wie Rezo machen Politik und die Grünen stehen dank der jungen WählerInnen in Umfragen erstmals vor der CDU Es ändert sich gerade etwas in diesem Land. Eine ganze Generation scheint sich zu politisieren und die Agenda zu setzen. Doch obwohl sich viele immer eine politischere Jugend gewünscht hatten sind sie jetzt überfordert. Vor allem viele aus den älteren Generationen verstehen diese jungen Leute nicht: wie sie im Internet leben, welche Sprache sie sprechen und warum in den letzten Jahren alles schlecht gewesen sein soll. In Folge 31 wollen wir uns diese politisierte Generation Z genauer anschauen und Ansätze diskutieren, um den Generationenkonflikt zu vermeiden. Wer besser verstehen will, was diese jungen Leute politisch bewegt, hört bis zur Zugabe und folgt unseren Top 3 der politischen Influencer.

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Generation Z und die Politik

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Als Generation Z werden die zwischen 1997 und 2012 Geborenen bezeichnet. Sie sind die Nachfolgegeneration der berühmten Generation Y und damit jünger als Vincent und Tanja. Auch wenn man die Einteilung in Generationen kritisch hinterfragen kann, gibt es gemeinsame historische und kulturelle Ereignisse sowie gesellschaftliche Trends, die prägend sind für die Jugend einer bestimmten Generation. Klaus Hurrelmann ist einer der bekanntesten Jugendforscher und hat mit seinen Studien herausgefunden, dass die heutigen unter 20-Jährigen sich mehr für Politik interessieren als die Generation vor ihnen – über die Wucht von Fridays for Future ist jedoch auch er überrascht.

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Dass sich politische Aktivität und Themen der jungen Menschen von den Älteren unterscheiden, haben nicht zuletzt Fridays for Future und die unterschiedlichen Ergebnisse der ErstwählerInnen und Ü60-Jährigen bei der Europawahl gezeigt. Wenn sich diese Spaltung fortsetzt, könnte zu einem Problem werden, weil unsere Gesellschaft auf einem Generationenvertrag beruht. Das bedeutet, dass die aktuell arbeitende Bevölkerung die Rente der jetzigen RentnerInnen bezahlt. In den kommenden Jahren wird dieser Generationenvertrag stark belastet werden, wenn nicht mehr drei, sondern zwei Arbeitende einen Renter finanzieren.

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Ein offener Generationenkonflikt würde bei der Lösung dieses Problems nicht helfen, sondern die Fronten verhärten. Der Zukunftsforscher Christian Scholz sieht zudem eine Beziehungsstörung zwischen etablierten PolitikerInnen und der Generation Z, die vor allem darauf fußt, dass sich junge Menschen von PolitikerInnen nicht ernst genommen fühlen. Bereits 2015 hat er sieben Probleme identifiziert und, warum Politiker und die Generation Z nicht zueinander finden.

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6 strukturelle Lösungsansätze gegen den Generationenkonflikt

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  1. Das Wahlalter senken oder direkt ein Wahlrecht ohne Altersgrenze einführen, um das Wählerpotenzial der jungen Menschen zu stärken und damit Demografie und Übermacht älterer Generationen entgegenwirken.
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  3. Eine Kampagne starten “Wie alt ist dein Podium?”, um auf die Unterrepräsentation junger Menschen in Diskussionen, auf Podien, Nachrichten und Talkshows aufmerksam zu machen.
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  5. Jugendquoten in Parteien und bei Wahlen einführen, um politisch engagierte Menschen politische Ämter auch vor ihrem 50. Lebensjahr zu ermöglichen und nicht immer wieder denselben Typus von PolitikerIn zu reproduzieren.
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  7. Parlamente auslosen, um die Repräsentation junge Alterskohorten in den Parlamenten sicherzustellen.
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  9. Amtszeiten begrenzen, damit neue Leute mit neuen Ideen schneller in verantwortungsvolle Positionen kommen und auf eine zeitgemäße Art und Weise Politik machen können.
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  11. Politisches Engagement nach den Bedürfnissen junger Menschen ermöglichen, um sich digital, orts- und zeitunabhängig, thematisch, projektorientiert und ohne Mitgliedschaft in Parteien einbringen zu können.
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4 Möglichkeiten in der politischen Kultur den Generationenkonflikt zu vermeiden

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  1. Babyboomer müssen Social Media ernst nehmen, kompetentes Personal einstellen und Community-Management betrieben, statt die Netzwerke nur zum Senden ihrer Botschaften zu nutzen.
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  3. Den jungen Menschen mit Respekt begegnen, anstatt #DieseJungenLeute in Diskussionen nicht für voll zu nehmen und ihnen gute Ideen abzusprechen, weil sie mit Emojis kommunizieren.
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  5. Die politisierten jungen Menschen müssen sich organisieren und in Parteien oder NGOs gehen, um den Wandel nachhaltig durchzusetzen.
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  7. Die Gen Z sollte sich nicht auf einen Generationenkonflikt einlassen, sondern in der älteren Generation Verbündete suchen und gemeinsame Sache für die Zukunft machen.
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3 politische Influencer, denen Du folgen solltest

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Eva Schulz von Deutschland3000

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Mai Thi Nguyen-Kim vom MaiLab

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Diana zur Löwen\n