Julia Kropf | Im Gespräch

Julia Kropf | Im Gespräch

Ich bin Julia Kropf, Moderatorin und Business Coach. Mit Menschen im Gespräch sein, Verbindungen herstellen, damit etwas Neues entsteht. Mit den richtigen Fragen ein bisschen mehr herauskitzeln. Empathie ohne Gefühlsduselei, Fachlichkeit ohne Besserwisserei, Humor ohne Verlust an Ernsthaftigkeit, klare Worte ohne Provokation, zuhören und trotzdem steuern, wertschätzend und ehrlich – das ist mein persönliches Navigationssystem. Ich moderiere Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Strategiegespräche und -workshops, aber auch festliche Veranstaltungen und Bürgerkonferenzen. Diese Gespräche sind Teil meiner persönlichen Spielwiese. Hier geht es einfach nach meinen ganz persönlichen Interessen. Um das Gespräch mit Menschen, die ich aus unterschiedlichen Gründen spannend finde. Die meisten Gespräche gibt es auch im Bild in meinem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCd8Q-l7jmuyL80oR3GrWnFA/featured

All Episodes

Kerstin Gold ist selbstständige Strategieberaterin im Kunstmarkt und berät Galerien, museale Institutionen, Stiftungen und Start-ups im Kunstbetrieb (www.kerstingold.com). Kerstin ist Co-Gründerin des Think Tanks Artpreneur.io (www.artpreneur.io) und hat in diesem Jahr in einer unabhängigen Initiative mit drei Mit-Initiatorinnen den ART + TECH Report durchgeführt, der sich mit der zentralen beschäftigt, wie sich das Kunstkaufverhalten auf den Onlinekanälen infolge der Pandemie (nachhaltig) verändert hat und verändern wird. Kerstin hat einen sehr besonderen Blick auf den Kunstmarkt und darüber habe ich mit ihr gesprochen: Welche strategischen Ideen und Lösungen braucht es aufgrund der Pandemieerfahrungen am Kunstmarkt? Wie wirkt sich die Digitalisierung sowohl auf den Kunstmarkt, aber auch auf die Kunst selber, aus? Wie Erwartungen haben Sammlerinnen und Sammler an Online-Käufe? Was bedeutet das für junge und weibliche Künstlerinnen und Künstler? Ich fand diesen intensiven Austausch über einen ganz besonderen Markt absolut spannend. Die Frage, wie die digitalen Transformationsprozesse hier ankommen und was sie für alle Seiten dieses Marktes bedeuten. Durch den klaren und klugen Blick von Kerstin habe ich selber viel gelernt! Bei Instagram ist Kerstin unter @asmartview aktiv.

Sep 27

48 min 48 sec

Zum dritten Mal treffe ich mich heute mit der Autorin und Herausgeberin Dr. Isabel Rohner (http://www.isabelrohner.com/). Anlass ist das Erscheinen ihres dritten Bandes aus der Krimireihe rund um die Autorin Linn Kegel. "Gretchens Rache" führt uns in den Spreewald und in die Welt der Feuilletons. Dabei verbindet Isabel Rohner wie immer Humor mit Recherche und Fachwissen, einem klaren dramaturgischen Rahmen - in diesem Fall "der" Medienwelt - und wunderbaren Charakteren. Die Co-Initiatorin des feministischen Podcasts "Die Podcastin" (http://diepodcastin.de/) spannt die Story auch in ihrem dritten Krimi in den Rahmen einer feministischen Perspektive auf die Welt ein, weshalb ich auch hier wieder sage: Wer die Krimis von Isabel Rohner liest, ist automatisch anschließend ein bisschen klüger und informierter als zuvor - und hat auf jeden Fall herzlich gelacht. Isabel liest ein paar einschlägige Stellen aus "Gretchens Rache" und wir sprechen über ihre Botschaften und die Frage, wie sie ihre Krimis konstruiert. Alle Linn Kegel-Krimis sind im Ulrike Helmer Verlag veröffentlicht (https://www.ulrike-helmer-verlag.de/).

Aug 26

44 min 51 sec

Aletta von Hardenberg war 10 Jahre nicht nur Geschäftsführerin, sondern auch Herz und Kopf der Charta der Vielfalt e.V. - ein Verein unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin, der sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt. Zuvor hat sie in ihrer langjährigen Zeit bei der Deutschen Bank den Bereich Diversity maßgeblich aufgebaut und geleitet. Ich habe mit Aletta darüber gesprochen, wie sich das Thema Diversity in dieser Zeit verändert hat, wo auch heute noch die größten Herausforderungen liegen, wie es politisch mehr Kraft entfalten kann und wo wir uns mit Blick auf unsere eigene Vorurteilsfreiheit immer wieder selbst überprüfen müssen. Weil sie für mich persönlich auch ein beeindruckendes Rolemodel ist, haben wir auch über ihren persönlichen Weg als Frau in Führungspositionen gesprochen. Was hat sie geprägt? Was war und ist ihr wichtig? Wie hat sie berufliche Veränderungen für sich gestaltet? Worauf ist sie stolz?

May 19

46 min 21 sec

Ich habe einige großartige ehemalige Kolleg*innen, die mir anschließend als Freund*innen geblieben sind. Und so spreche ich in diesem Talk mit Indre Zetzsche, mit der ich über 10 Jahre eng zusammengearbeitet und viele gemeinsame Stationen und Wege durchlaufen habe. Heute leitet Indre bei ]init[ - einem der größten Projektdienstleister für Digitale Transformation – das Geschäftsfeld „Governance & Change“. Hier entwickelt sie mit Kund*innen Digitalisierungsstrategien, setzt Digitalisierungsprogramme um und unterstützt beim Aufbau digitaler Kompetenzen. Als ich noch mitunter erstaunt auf die Entwicklungen der Digitalen Welt geblickt habe, hatte Indre schon ihr wunderschönes Blog M i MA aufgebaut, in dem sie ihren Blick auf Gesellschaft, Gefühle, Kunst und Design auf sehr wohltuende und inspirierende Weise teilt. Ich habe mit Indre, die seit März 2020 nur einmal in ihrem Büro war, über diese besondere Zeit gesprochen. Was sich für sie besonders verändert hat und auf welche neue Wirklichkeit, welches „New Normal“, wir wohl zusteuern und wie die virtuelle und die reale Welt darin verschmelzen werden. Eine Frage, die uns besonders beschäftigt hat, war, wie wir das Bedürfnis nach Nähe, Vertrautheit und Intimität eigentlich unter den Bedingungen physischer Distanz ermöglichen können und ob das überhaupt geht. Denn eines ist wohl klar: Eine zunehmende Digitalisierung braucht eigentlich mehr emotionale Intelligenz und Kompetenz. Was also tun, wenn die sinnlich-ästhetische Dimension des menschlichen Miteinanders wegfällt? Wenn das „kleine Wir“ in den Vordergrund rückt und zum „großen Wir“ die Brücken bröckeliger werden (Jutta Allmendinger)? Indre hat darüber erzählt, wie sie das in ihrem beruflichen Alltag löst. Hier geht es zu Indres Blog: https://m-i-ma.de/ Und hier zum Beitrag von Prof. Jutta Allmendinger: https://www.facebook.com/deutschlandfunk/videos/132875444942704/

Jan 26

54 min 57 sec

Mit meiner ehemaligen Kollegin und Freundin Julia Straub habe ich in meinem letzten Talk für dieses Jahr u.a. über das Thema Transformation gesprochen. Ja, natürlich ist damit auch digitale Transformation gemeint – aber eben auch noch viel mehr. Transformation, die es braucht, um gemeinsam und aktiv in Organisationen die Zukunft zu gestalten. Und zwar nicht nach Schema F und mit den immer gleichen Labels und Begriffen, sondern mit einem Entwicklungsweg, den jede Organisation und die dort arbeitenden Menschen für sich finden müssen. Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam weiterdenken – das macht Julia als Co-Gründerin und Geschäftsführerin von covolution, einem Beratungsunternehmen für ganzheitliche Transformationsprozesse in Organisationen. Für die Kommunikationswissenschaftlerin und erfahrene Beraterin liegt der Schlüssel für Veränderung vor allem darin, beweglich zu bleiben. Nicht zu sehr, an Dingen und Prozessen festzuhalten - als Organisation und als Menschen. In Organisationen gelingt das nur mit einem gemeinsamen Verständnis, einer Haltung. Gerade in diesem Jahr haben wir erlebt, wie schnell und unvorhergesehen, sich alles ändern kann und wir immer mehr lernen müssen, mit Unsicherheit umzugehen. Haltung ist für Julia das zentrale Fundament ihrer Beratung. Viele der Methoden, mit denen sie arbeitet, wurden bei covolution zuerst selber angewendet, Erfahrungen gesammelt. Wir haben über noch vieles mehr gesprochen, z.B. auch über Freiheit und Verantwortung als Unternehmerin. Julia war zwar in diesem Jahr viel weniger unterwegs, aber trotzdem beweglich. Sie ist umgezogen als der erste Lockdown begann, zieht nun im zweiten Lockdown mit dem Büro um. Warum sie erstaunlich wenig gelesen hat, hat sich nach unserem Gespräch geklärt: Sie hat wahnsinnig viele Podcasts gehört. Unser Gespräch auf YouTube: https://youtu.be/UHR5DxpBoe4 Und der Link zu Julia Straub: https://www.covolution.eu/de/team/julia-straub Das Gespräch wurde aufgenommen im Dezember 2020.

Dec 2020

42 min 50 sec

"Embrace the Digital Age" - im Gespräch mit Christian Wiele Künstliche Intelligenz (KI) - ein Begriff, um den sich im Rahmen der Digitalen Transformationen wohl die meisten Mythen ranken und der zugleich die größten Ängste hervorruft. Im schlimmsten Fall steht KI dafür, dass "Maschinen" uns Menschen irgendwann beherrschen und unsere gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bestimmen - weil sie nicht nur das Denken von uns übernommen haben, sondern das sogar noch besser können als wir. Tatsächlich ist es aktuell so, dass KI nichts kann, was wir ihr nicht beigebracht hätten. KI versteht nicht selber, was sie tut. Sie führt das aus, womit wir sie füttern. Über unser (oft nicht vorhandenes) Grundverständnis von KI, die unausgeschöpften Möglichkeiten von Digitalisierung und die Inspiration durch das Meer habe ich mit Dr. Christian Wiele gesprochen. "Embrace the Digital Age" - das ist das Motto von Christian und seinem Unternehmen Atlantic Tech & Candy. Nach gezeitenraum, das Christian gemeinsam mit seiner Frau Inga gegründet hat, ist dies sein zweites Unternehmen. Hier widmet sich der Physiker ganz dem Thema Künstliche Intelligenz. Seine Mission: Auf verständliche und unterhaltsame Weise ein Grundverständnis von KI vermitteln, mit Vorbehalten aufräumen und die Chancen von KI besser nutzen. Christian hat dafür u.a. die Abenteuerwelt "The Secrets of Apagayo Island" entworfen, die man auf seinem sehr coolen YouTube-Kanal erleben kann. Unser Gespräch auf YouTube: https://youtu.be/LKKP-WkuxOo Hier geht's zum gezeitenraum: https://www.gezeitenraum.com/ Und hier zu Atlantic, Tech & Candy: https://atnc.ai/ Das Gespräch wurde aufgenommen im August 2020.

Aug 2020

48 min 38 sec

Seit fast fünf Monaten leben wir nun mit Corona. Eine Situation, wie wir sie uns alle zu Beginn des Jahres nicht hätten vorstellen können. Während es zu Beginn der Pandemie hieß, wir seien alle gleich betroffen, stellen wir nun fest: wir sind zwar alle betroffen, aber natürlich nicht alle gleich. In welchem Ausmaß eine Betroffenheit besteht hängt - neben individuell riskantem Verhalten - eben auch von Lebens- und Arbeitsbedingungen ab. Wir haben ebenfalls eine starke Rolle des Staates erlebt, den Abschied von der Schwarzen Null und riesige Förder- und Konjunkturprogramme. Was bedeutet das alles für die so genannten systemrelevanten Tätigkeiten, was, für die Zukunft unseres Wirtschaftslebens, was, für Digitalisierung und Bildung? Ich spreche dieses Mal mit Prof. Dr. Anke Hassel. Die Soziologin, Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin ist Professorin für Public Policy an der Hertie School of Governance. Ihre wissenschaftliche Forschung zeichnet sich vor allem durch einen besonderen Politik- und Praxisbezug aus. Das macht sie zu einer gefragten und geschätzten Expertin für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Unser Gespräch auf YouTube: https://youtu.be/hSewfSK-ESk Mehr zu Anke Hassel: https://www.hertie-school.org/de/research/faculty-and-researchers/profile/person/hassel Das Gespräch wurde aufgenommen im Juli 2020.

Jul 2020

51 min 48 sec

Alle Augen richten sich zurzeit auf die Vereinigten Staaten von Amerika. Corona führt auch dort wie ein Brennglas besonders die Themen und Herausforderungen vor Augen, die in der Gesellschaft bereits vorhanden waren: Soziale Ungleichheit, Polarisierung, fragwürdige politische Steuerung. In diese Zeit fällt aktuell auch der Mord an George Floyd und die sich daran anschließenden Demonstrationen im Rahmen von Black Lives Matter. Der amtierende US-Präsident steht angesichts der Präsidentschaftswahlen im November 2020 zunehmend unter Druck. Mit PD Dr. Markus Kaim spreche ich über seine Einschätzung zur politischen Lage in den USA zu Corona-Zeiten sowie den US-Wahlkampf, die Auswirkungen der Pandemie auf die Außen- und Sicherheitspolitik und den Einfluss auf die Machstrukturen der Weltpolitik, die Rolle der EU vor der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und die Fähigkeit der Politik zur Vorausschau von Krisen. Markus Kaim ist langjähriger Experte für Außen- und Sicherheitspolitik bei der unabhängigen politikberatenden Stiftung Wissenschaft und Politik. Zurzeit ist er als Fellow des German Marshall Fund und der Zeit Stiftung für ein Jahr in Washington. Das Gespräch wurde am 2. Juni 2020 aufgezeichnet. Unser Gespräch auf YouTube: https://youtu.be/ZpsnvMQyu8Q Mehr zu Markus Kaim: https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-detail/markus-kaim/

Jun 2020

50 min 3 sec

Corona und die neue Arbeitswelt – Ein Ausblick in drei Teilen Prof. Dr. Jutta Rump im Gespräch mit Dr. Julia Kropf Teil 3: Die Zukunft der Solo-Selbständigen | Neue Kompetenzen für die Arbeitswelt Zurzeit erleben wir, wie die Corona-Epidemie unser gesamtes gesellschaftliches Leben beeinflusst. Wir erfahren mitunter schmerzlich, wie selbstverständlich uns dabei die persönliche Nähe und das „Miteinander-Agieren“ waren. All das ist fragil geworden, da soziale Distanz nunmehr ein Zeichen der Fürsorge und Solidarität geworden ist. Die Auswirkungen all dessen werden wir noch über Jahre in allen Lebensbereichen spüren. Besondere Konsequenzen hat die Epidemie für unsere Arbeitswelt(en). Vieles wurde hier von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Dinge, über die mitunter seit Jahren diskutiert wird. In diesem Video- und Podcast-Dreiteiler richtet Prof. Jutta Rump im Gespräch mit Julia Kropf ihren Fokus auf die Zeit des „danach“. Wie wird sich unsere Arbeitswelt durch Corona verändern? Was bedeutet das für die unterschiedlichen Berufe und Gruppen am Arbeitsmarkt? Und welche Kompetenzen werden künftig (noch) stärker gebraucht werden? Prof. Dr. Jutta Rump ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen. Mehr Informationen hier. Teil 1: Chancen für die Arbeitswelt der Zukunft. (30. April 2020) Teil 2: Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt (07. Mai 2020) Teil 3: (Neue) Kompetenzen nach Corona? (14. Mai 2020) Teil 3 auf YouTube: https://youtu.be/gR11bMq7cJo Die komplette Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLP29yW6BK1mZ-gqBIUmSyqxD3t4yur5UK Mehr zu Jutta Rump: https://www.ibe-ludwigshafen.de/prof-dr-jutta-rump/

May 2020

29 min 48 sec

Corona und die neue Arbeitswelt – Ein Ausblick in drei Teilen Prof. Dr. Jutta Rump im Gespräch mit Dr. Julia Kropf Teil 2: Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt Zurzeit erleben wir, wie die Corona-Epidemie unser gesamtes gesellschaftliches Leben beeinflusst. Wir erfahren mitunter schmerzlich, wie selbstverständlich uns dabei die persönliche Nähe und das „Miteinander-Agieren“ waren. All das ist fragil geworden, da soziale Distanz nunmehr ein Zeichen der Fürsorge und Solidarität geworden ist. Die Auswirkungen all dessen werden wir noch über Jahre in allen Lebensbereichen spüren. Besondere Konsequenzen hat die Epidemie für unsere Arbeitswelt(en). Vieles wurde hier von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Dinge, über die mitunter seit Jahren diskutiert wird. In diesem Video- und Podcast-Dreiteiler richtet Prof. Jutta Rump im Gespräch mit Julia Kropf ihren Fokus auf die Zeit des „danach“. Wie wird sich unsere Arbeitswelt durch Corona verändern? Was bedeutet das für die unterschiedlichen Berufe und Gruppen am Arbeitsmarkt? Und welche Kompetenzen werden künftig (noch) stärker gebraucht werden? Prof. Dr. Jutta Rump ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen. Mehr Informationen hier. Teil 1: Chancen für die Arbeitswelt der Zukunft. (30. April 2020) Teil 2: Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt (07. Mai 2020) Teil 3: (Neue) Kompetenzen nach Corona? (14. Mai 2020) Teil 2 auf YouTube: https://youtu.be/gR11bMq7cJo Die komplette Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLP29yW6BK1mZ-gqBIUmSyqxD3t4yur5UK Mehr zu Jutta Rump: https://www.ibe-ludwigshafen.de/prof-dr-jutta-rump/

May 2020

36 min 34 sec

Corona und die neue Arbeitswelt – Ein Ausblick in drei Teilen Prof. Dr. Jutta Rump im Gespräch mit Dr. Julia Kropf Teil 1: Chancen für die Arbeitswelt der Zukunft Zurzeit erleben wir, wie die Corona-Epidemie unser gesamtes gesellschaftliches Leben beeinflusst. Wir erfahren mitunter schmerzlich, wie selbstverständlich uns dabei die persönliche Nähe und das „Miteinander-Agieren“ waren. All das ist fragil geworden, da soziale Distanz nunmehr ein Zeichen der Fürsorge und Solidarität geworden ist. Die Auswirkungen all dessen werden wir noch über Jahre in allen Lebensbereichen spüren. Besondere Konsequenzen hat die Epidemie für unsere Arbeitswelt(en). Vieles wurde hier von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Dinge, über die mitunter seit Jahren diskutiert wird. In diesem Video- und Podcast-Dreiteiler richtet Prof. Jutta Rump im Gespräch mit Julia Kropf ihren Fokus auf die Zeit des „danach“. Wie wird sich unsere Arbeitswelt durch Corona verändern? Was bedeutet das für die unterschiedlichen Berufe und Gruppen am Arbeitsmarkt? Und welche Kompetenzen werden künftig (noch) stärker gebraucht werden? Prof. Dr. Jutta Rump ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen. Mehr Informationen hier. Teil 1: Chancen für die Arbeitswelt der Zukunft. (30. April 2020) Teil 2: Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt (07. Mai 2020) Teil 3: (Neue) Kompetenzen nach Corona? (14. Mai 2020) Teil 1 auf YouTube: https://youtu.be/Fs5VXA0sCpE Die komplette Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLP29yW6BK1mZ-gqBIUmSyqxD3t4yur5UK Mehr zu Jutta Rump: https://www.ibe-ludwigshafen.de/prof-dr-jutta-rump/

Apr 2020

35 min 20 sec

Die Corona-Zeit hat viele an den heimischen Schreibtisch gezwungen. Persönliche Gespräche, Veranstaltungen - wie auch Lesungen - fallen aus. Ich habe die Gelegenheit genutzt, mich noch einmal mit der Autorin und Herausgeberin Dr. Isabel Rohner zu treffen - virtuell versteht sich. Wir sprechen ein bisschen über ihre "feministischen Kicherkrimis" rund um die Schriftstellerin Linn Kegel. Vor allem aber liest sie daraus vor - aus dem bereits vorliegenden Band "Schöner Morden" und exklusiv aus dem neuen Abenteuer von Linn Kegel mit dem schönen Titel "Taugenixen", das im Herbst 2020 im Ulrike Helmer Verlag veröffentlicht wird. Unser Gespräch auf YouTube: https://youtu.be/LQ2ssmhtHRo Mehr zu Isabel Rohner: https://www.isabelrohner.com Das Gespräch wurde aufgenommen im April 2020.

Apr 2020

45 min 7 sec

Diesmal ist das Küchentischgespräch für mich auf eine besondere Weise bewegend. Diese Gespräche mit Menschen, die ich mag und über Themen, die für andere inspirierend sein und das eigene Handeln und Denken bereichern können, sind für mich immer besonders. Aber an diesem Tag sitze ich nicht am Küchentisch, sondern an einer alten Stalltür – oder der „Tür zum Reich der Toten“, wie Anemone Zeim sie nennt. Dieser Begriff passt so gar nicht zu dem freundlichen und hellen Raum von Vergiss-Mein-Nie in Hamburg-Eimsbüttel, in dem ich von so viel Kreativität und schönen Dingen umgeben bin. Aber hier lebt eben auch das Trauermonster, das ich im Verlauf unseres Gesprächs noch etwas genauer kennenlernen werde. Denn Anemone ist Trauerbegleiterin und das Trauermonster ihre Erfindung. Es sei eine Fehlannahme, sagt sie „mit Worten alles sagen zu können, was man fühlt.“ Und deshalb entwirft sie all diese schönen Dinge, die bei der Trauerarbeit helfen und so einen Weg zu den Emotionen legen sollen. Und sie hilft Trauernden, in ihrer Werkstatt selbst einen kreativen Umgang mit der Trauer zu finden; Erinnerungsstücke, um damit auch die eigene Trauer zu verarbeiten und etwas zu schaffen, das „den Weg frei machen kann, die Zukunft zu planen“. Das Thema Trauer begleitet mich selber seit sehr vielen Jahren. Es gibt da einige Leerstellen in meinem Leben. Das Trauermonster oder den Erinnerungswald und den Herzbruch von Anemone’s Trauerlandkarte kenne ich ganz gut. Und deshalb ist dieses Küchentischgespräch auch eine besondere und berührende kleine Reise. Wir haben u.a. darüber gesprochen: - wie Anemone zu ihrer Idee für Vergiss-Mein-Nie gekommen ist - ob es die „richtige“ Trauer gibt und warum Kreativität dabei so hilfreich sein kann - dass es wenig Raum in unserer Gesellschaft für Trauer in all ihren Facetten gibt und wie wichtig es ist, auch gemeinsame Wege des Trauerns in der Gesellschaft zu finden - warum Anemone glaubt, dass in der Trauer auch die Zukunft liegt „Wir können trauern“, sagt Anemone. Und doch ist es eben auch gut, wenn es Menschen wie sie gibt, die einen dabei begleiten. Mehr zu Vergiss mein nie: https://www.vergiss-mein-nie.de/ Das Gespräch wurde aufgenommen im Februar 2020.

Mar 2020

55 min 28 sec

Willkommen zu meinem 2. Küchentischgespräch: meiner ganz persönlichen Spielwiese für gute Gespräche mit Menschen, die ich mag. Menschen, sie sich nicht verbiegen und deren Themen, für andere inspirierend sein und das eigene Handeln und Denken bereichern können. Ich sitze diesmal am Küchentisch von Isabel Rohner. Uns verbindet im weitesten Sinne unser berufliches Umfeld: der Dialog an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Isabel ist hier aus meiner Sicht eine sehr besondere und, ja vielleicht schillernde, Persönlichkeit. Sie lässt sich so gar nicht in irgendwelche Schubladen packen – oder, wie sie selber sagt „Ich bin eher ein Apothekerschrank“. Deshalb bin ich hier vor allem bei Isabel der Autorin und Herausgeberin. In dieser Rolle ist es ihre besondere Leidenschaft, den feministischen Blick auf Politik und Gesellschaft zu schärfen – und das seit Kurzem quer durch verschiedene Genres. Sie ist Mitherausgeberin der Edition Hedwig Dohm sowie Herausgeberin des Buchs „100 Jahre Frauenwahlrecht“ und Autorin des „feministischen Kicherkrimis“ (Zitat Isabel) „Schöner morden“. Weil auch in diesem Gespräch die Zeit gerast ist, liegen wir bei einer guten dreiviertel Stunde. Nach dem sehr leckeren Schweizer Apfelkuchen, dessen Namen ich immer noch nicht aussprechen kann, gab es einfach viel zu bereden: - Isabels Leidenschaft für Demokratie – oder: „Wahltage sind Festtage für die Demokratie“ - Die Frage, ob sie sich selber als Frauenforscherin versteht und wer eigentlich ihr Vorbild Hedwig Dohm ist? - Warum sie jetzt ausgerechnet einen Krimi schreibt? - Und was sie zuversichtlich macht und der Welt (mehr) wünscht? Mehr über Isabel Rohner: www.isabelrohner.com/ Das Gespräch wurde aufgenommen im Dezember 2019.

Dec 2019

48 min 52 sec

Küchentischgespräche – die Idee: Die besten Ideen und Gedanken entstehen in entspannten Situationen: unter der Dusche, beim Spaziergang, auf dem Fahrrad – und: am Küchentisch. So war es auch mit dieser Idee. Das Gute für meine Gesprächspartner*innen: Ich komme zu ihnen. Was mich interessiert: Menschen, die ein Anliegen haben und die sich mit Themen beschäftigen, die mir am Herzen liegen. Menschen, die bereit sind, sich auch für persönliche Fragen zu öffnen – und die ich einfach mag. Menschen, sie sich nicht verbiegen und deren Themen, für andere inspirierend sein und das eigene Handeln und Denken bereichern können. Menschen, die ihre Erfahrungen gerne teilen. Die zuversichtlich sind in ihrer Lebensgestaltung und mutig sind, Dinge umzukrempeln. Zuversicht – ein Thema, das mich sehr beschäftigt. Folge 1 | Claudia & Ralph Kerpa von MeerART Claudia und Ralph sind Teil meiner kleinen „Westküsten-Community“ und waren sofort bereit, mir ihre sehr persönliche Geschichte vom Aufbruch in den Norden zu erzählen. Ihr Lebensliebensarbeitsmodell heißt MeerART und sie erzählen davon in Wort und Bild auf ihrem Blog https://www.meerart.de/ - Ralph ist der Fotograf und Claudia schreibt (Achtung: Nordweh-Gefahr!). Seit einiger Zeit haben sie auch ein Atelier in Langenhorn (Schleswig-Holstein), in dem sie ihre selbst gestalteten Produkte präsentieren und das mindestens einen Zwischenstopp, wenn nicht eine Reise, wert ist. Zum Gespräch: Ich bin an diese erste Folge (technisch) sehr unbedarft herangegangen. Wir steigen ohne große Einleitung ins Gespräch ein. Die Zeit flog und wir haben uns fast eine Stunde unterhalten. Deshalb zur Orientierung hier einige Themen, die wir auf den Küchen- bzw. in diesem Fall auf den Sofatisch gepackt haben: - als Paar miteinander leben und arbeiten - Grenzen überwinden und Lebensmuster neu wählen - Komfortzone verlassen und gemeinsam wachsen - Werte definieren und die eigene Freiheit leben Mehr zu MeerART: https://www.meerart.de/ Das Gespräch wurde aufgenommen im Juni 2019.

Aug 2019

58 min 14 sec