Subkutan

Radio Bern RaBe

Müll, Comeback, Tourismus, Tod

– jeden Mittwoch um 11:30 beleuchten wir ein Thema aus Kultur, Gesellschaft und Alltag aus drei verschiedenen Perspektiven.

All Episodes

Die Künstlerin Agatha Norek durchbricht das Schweigen vieler Menschen mit Ihrer Ausstellung «Schutzschilde, Facetten der verborgenen Gewalt». Eigene Gewalterfahrungen, die sie in der Kunstausbildung eingeholt haben, gaben den Anstoss zur Auseinandersetzung mit den Facetten verborgener Gewalt. Bis am 3. Dezember sind Teile der Ausstellung in Luzern im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen* zu sehen. Wie der 10 Jahre dauernde Prozess hin zur Realisierung der Schutzschilde war, welche Reaktionen sie bei anderen Menschen auslösen und wie sich Agata Norek heute gegen Gewalt engagiert, erzählt sie im Subkutan Talk mit Maël Forster.

Dec 1

29 min 54 sec

“Predictive policing”, also mit Software Verbrechen voraussagen und verhindern können: Bei verschiedenen Schweizer Kantonspolizeien schon gängige Praxis. Wie funktionieren diese Softwaresysteme? Warum sind sie problematisch? Und was braucht es für einen vertretbaren Einsatz dieser Technologien? Angela Müller von AlgorithmWatch Schweiz gibt Bastian Zuberbühler Antwort. AlgorithmWatch Schweiz lancierte kürzlich mit anderen Organisationen eine Petition gegen automatisierte Gesichtserkennung - RaBe-Info berichtet darüber

Nov 24

7 min 40 sec

Können asylsuchende Personen ihre Identität, Nationalität und Fluchtroute nicht beweisen, darf der Bund Handys, Laptops oder andere Geräte durchsuchen. Das Parlament hat kürzlich einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH kritisiert diese Gesetzesänderung scharf. Mediensprecherin Eliane Engeler in einem Beitrag von Nina Anliker.

Nov 24

7 min 23 sec

Unsere Gesellschaft wird immer älter und so wird die Demenz-Thematik nicht kleiner. Betroffene können je nach Stadium der Erkrankung von deutlich beeinträchtig bis zu stark pflegebedürftig sein. Wie kann Musik oder auch einzelne Geräusche in den Pflege-Alltag von Demenz-Betroffenen eingebaut werden, so dass es ihnen besser geht? Maël Forster hat mit Andreas Huber vom «Zentrum für Gerontologie» der Universität Zürich gesprochen, er ist Gerontopsycholog und absolviert zeitgleich das Studium zum Musiktherapeuten.

Nov 18

5 min 47 sec

Die Musikerin Elisabeth Sulser hört Musik nicht nur, sie sieht und schmeckt sie. Sie hat eine sogenannte Synähstesie. Wie sich Musik in der Wahrnehmung von Elisabeth Sulser zeigt und wie für sie Klassik oder Ländler schmeckt hat sie unserer Redaktorin Livia Barmettler beschrieben.

Nov 18

7 min 25 sec

Jasmin Andergassen praktiziert eine bisher in der Schweiz einzigartige Art von Musiktherapie. In ihrer Arbeit verbindet sie nämlich Musik und das weibliche Erleben von Identität und Sexualität. Dabei geht es keineswegs nur um eine maximale Steigerung der Lust bis hin zum Superorgasmus. Musik könne da ansetzen, wo die verbale Sprache aufhört und Dinge ausdrücken, die unbewusst im tiefen Innern schlummern. Der Beitrag von Lea Stadelmann zeigt Möglichkeiten einer SINNvollen Entdeckungsreise.

Nov 18

6 min 20 sec

Sandro Lüthi, Geschäftsführer der Apfelschule, die Smartphone-Kurse für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen anbietet, ist viel unterwegs. Wie er, der selbst von einer Sehbeeinträchtigung betroffen ist, das Reisen erlebt und welche technischen Hilfsmittel ihn dabei unterstützen, erzählt er im Beitrag von Stella Bollinger. Unterstütze blinde und sehbeeinträchtigte Menschen mit der App Be My Eyes

Nov 10

5 min 45 sec

Computer und Smartphones sind zu wichtigen Begleitern im Alltag geworden. Wie lernen betroffene Schüler*innen solche elektronischen Hilfsmittel zu bedienen? Und wieso ist das wichtig für ein eigenständiges Leben? Alexander Wyssmann, Fachlehrer für Informations- und Kommunikationstechnologien an der Blindenschule Zollikofen, hat Antworten - im Beitrag von Bastian Zuberbühler. Besuche das Schweizerische Blindenmuseum “VoiceOver” auf dem iPhone “TalkBack” auf dem Android-Telefon

Nov 10

6 min 17 sec

Stephan Mörker ist Leiter der Fachstelle «Hilfsmittel» beim Schweizerischen Dachverband für das Blindenwesen SZB. Im Gespräch mit Susanne Grädel erklärt er, warum analoge Hilfsmittel für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung oft die beliebteste Wahl sind.

Nov 10

6 min 24 sec

“Ich will das kreative Potenzial von Grenzen erforschen und an Grenzen stossen, um meine Mitte zu finden”. Das sagt TänzerIn und PerformerIn Lyn Bentschik. Wie dieses Verlangen nach dem Extremen Lyn zur allerersten ReperformerIn des Werks “the house with the ocean view” von Marina Abramovic gemacht hat und welche Grenzen Lyn in Zukunft auslotsen will, das erfahren wir im Talk.

Nov 4

29 min 59 sec

Wie düster oder wie lustvoll ist die Zukunft des Radios? Wir haben drei Radioschaffende gefragt, entstanden ist ein rhythmisches Kaleidoskop der Visionen. Die Antworten von Caspar Selg, Cheyenne Mackay und Michael Spahr in einer Collage von Irene Müller.

Oct 27

5 min 22 sec

Das 1996 gegründete Radio 3FACH sendet auch heute noch für ein jugendliches Zielpublikum. Radio für junge Menschen im Zeitalter von Spotify, Youtube und Co.? Wie das funktionieren kann, erzählt Lea Inderbitzin, Programm-und Redaktionsleiterin beim Luzerner Jugendradio, im Beitrag von Zita Bauer.

Oct 27

3 min 50 sec

Durch den Äther zappen und die beste Musik aus verschiedenen Radiosendern auswählen - was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war in den 70er und 80er-Jahren nicht so einfach möglich. Die Schweizerische Radio-und Fernsehgesellschaft hatte ein Monopol in der Radiowelt. Sogenannte Radiopirat*innen versuchten dies zu durchbrechen. Lea Stadelmann spricht mit Fred Sommer, Gründungsmitglied von Radio RaBe, über ein Stück Radiogeschichte.

Oct 27

6 min 2 sec

Der heutige Vollmond hat Susanne Grädel zu einem Gespräch mit der psychologischen Astrologin Marianna Mackay inspiriert. Gemäss Mackay sagt die Stellung des Mondes zum Zeitpunkt unserer Geburt etwas über unsere Persönlichkeit aus. Auch der heutige Vollmond hat eine astrologische Bedeutung.

Oct 20

5 min 53 sec

Nur schon minimale Sonneneinstrahlung verletzt die Haut von Brigitte Brunner. Ihre Haut sehe danach aus wie Salami, sagt sie. Menschen, die wie Brigitte Brunner die seltene Erbkrankheit Xeroderma pigmentosum haben, sollten nicht an die Sonne, weshalb sie Mondschein-Kinder genannt werden. Wie Brigitte Brunner ihren Alltag meistert, erzählt sie in einem Beitrag von Livia Barmettler.

Oct 20

4 min 37 sec

Der Mond hat eine Wirkung auf die Natur, das zeigen Flut und Ebbe anschaulich. Wie kann man sich diese Wirkung für den Pflanzenanbau zu nutze machen? Andreas Beers, Betriebsleiter und Co–Geschäftsführer der Gärtnerei Artha Samen in Münsingen, gibt Nina Anliker Auskunft.

Oct 20

4 min 49 sec

In einigen Schweizer Städten haben Menschen ohne CH- Pass bereits jetzt die Möglichkeit auf Gemeindeebene abzustimmen. Vor allem in der West-Schweiz ist man da fortschrittlicher unterwegs als in der Deutschschweiz. Wieso das in der rotgrünen Stadt Bern noch nicht möglich ist, wollte Maël Forster vom Studio-Gast Rafael Egloff wissen. Als Teil des Netzwerks «Wir alle sind Bern»  verrät er uns verschiedene Strategien und Wege, Menschen ohne Schweizer Pass an der politischen Mitgestaltung teilhaben zu lassen.

Oct 13

6 min 39 sec

“Gewaltenteilung: Nenne die drei Schlüsselbegriffe! Wie viele Nationalräte haben wir? Zähle alle Bundesräte auf!” Oft genug sieht politische Bildung in den Schulen so aus. Unsere Redaktorin Stella Bollinger hat eine Schule besucht, bei der politische Bildung jedoch ganz anders unterrichtet wird. Patrick Helfer von der Schule für Gestaltung Bern erzählt uns von seinem Engagement für politische Bildung.

Oct 13

5 min 38 sec

Das Kinderparlament der Stadt Bern bietet Kinder im Alter von 8- bis 13-Jahren die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren und einzusetzen. Was können die Kinder im Rahmen des Kinderparlaments bewirken? Und welche Mittel stehen ihnen zur Verfügung, um etwas zu verändern? Das erfahren wir von Peter Schnyder, er begleitet das Kinderparlament Bern. Ein Beitrag von Nina Anliker.

Oct 13

4 min 46 sec

Eine Gruppe junger Berner Frauen möchte die kulturelle Landschaft Berns aufmischen und FLINTA-Personen fördern. Denn sei es in der Leitung von Konzerthäusern, sichtbar in Kunstgallerien oder hinter dem Mikrofon auf grossen Bühnen - der Kulturbereich ist männlich dominiert. Was den 15 jungen Frauen vorschwebt und wie sie sich organisieren, erzählt die 20-jährige Aira Flückiger, die seit der Gründung im August 2020 im Kollektiv dabei ist, im Subkutan Talk mit Lea Stadelmann.

Oct 6

27 min 18 sec

Vielleicht ist mein Gelb dein Blau. Und für dich sieht Schönheit anders aus als für mich. In diesem auditiven Experiment lassen wir die Realitäten von Charlotte (9), Vincent (9) und Hansjörg (64) aufeinandertreffen. Im Kaleidoskop der Aussagen entstehen Antworten zu: Was ist gleich? Was ist verschieden? Und verändert sich die Realität über die Jahre? Ein Beitrag von Lea Stadelmann.

Oct 1

5 min 56 sec

Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir träumen? Wieso fühlen sich Träume auch dann real an, wenn wir Unmögliches träumen? Und was hat das alles mit dem zu tun, was wir tagtäglich erleben und “Realität” nennen? Die Forschung von Thomas König, Professor für psychiatrische Neurobiologie an der Universität Bern hat Antworten auf diese Fragen - im Beitrag von Bastian Zuberbühler.

Oct 1

5 min 37 sec

Das aus Südamerika stammende Literaturgenre, „Magischer Realismus“ schwappt nun auch zu uns rüber. Wortwörtlich. Denn in dieser scheinbar realen Geschichte, die heute Thema unsere Beitrags ist, liegt Bern am Mittelmeer. Die Rede ist vom Buch “Wirbellos” des Berner Autors Giuliano Musio. Was seine Faszination an der Verschmelzung von Realität und Fiktion ist, erzählt er unserer Redaktorin Stella Bollinger.

Oct 1

6 min 37 sec

In Schweigeretreats treffen sich Menschen, um tagelang miteinander zu schweigen. Total entspannend? Nicht nur, Schweigeretreats sind für viele Menschen durchaus auch eine Herausforderung. Warum es sich aber lohnt und welche positiven Auswirkungen so ein Retreat auf den Alltag haben kann, bespricht Stefan Lang, buddhistischer Meditationslehrer, mit Susanne Grädel.

Sep 22

5 min 28 sec

„Im Alter hat man endlich genug Zeit zu Schweigen. Und all die Gedanken, die man noch nicht fertiggedacht hat, wieder hervorzuholen“, sagt eine Bewohnerin des Altersheim Mon Soleil in der Länggasse. Irene Müller hat drei Bewohnerinnen getroffen und von ihnen erfahren, warum für sie das Schweigen von unschätzbarem Wert ist.

Sep 22

6 min 54 sec

Sechs Personen verschiedenen Alters haben ihre Gedanken zum Thema Schweigen aufs Papier gebracht. Entstanden ist ein kollektives Gedicht.

Sep 22

4 min 5 sec

Tim Geiser, Mitglied der Gruppe «be_aware» beschäftigt sich mit dem Ansatz der Transformativen Gerechtigkeit. Dieser Ansatz soll Menschen unterstützen, welche bei zwischenmenschlichen Konflikten oder Gewalterfahrungen nicht auf das Justizsystem oder die Polizei zurückgreifen können oder wollen. Die Gesellschaft soll wieder einen eigenständigen Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten finden. Dabei sollen von Gewalt betroffene Personen von einer Gruppe im Aufarbeitungsprozess unterstützt und gewaltausübende Personen kollektiv in die Verantwortung gezogen werden. Du willst mithelfen? Dann melde dich unter be_aware@immerda.ch.

Sep 15

5 min 27 sec

Die Restaurative Justiz setzt sich für Opfer ein, die an den Folgen einer vergangenen Straftat leiden. Oft sind es unbeantwortete Fragen, die zur Last werden. Fragen, die manchmal nur der Täter oder die Täterin selbst beantworten können. Deswegen wünschen sich Opfer oft einen direkten Dialog mit den Täter*innen. Unser Justizsystem bietet hier aber keine Unterstützung, sagt Mirjam Neis, selbst Opfer und zugleich Täterangehörige eines schweren Vergehens. Unterstützung fand sie bei der Restaurativen Justiz. Und konnte so im Dialog mit dem Täter einen Weg finden, das Erlebte hinter sich zu lassen. Heute ist Mirjam Neis im Vorstand des Forum für Restaurative Justiz und unterstützt andere Opfer, mit dem Erlebten Frieden zu finden. Zur Geschichte von Mirjam findest du hier mehr. Eine ganze Sendung zum Thema Restaurative Justiz haben wir im 2019 gemacht.

Sep 15

6 min 19 sec

Was läuft falsch im Schweizer Justiz-System? Das wollten wir von den Jus-Studierenden Selma Kuratle und Benjamin Stückelberger wissen. Sie sind beide Mitglieder der kritischen Jurist*innen Bern und dem Verein der demokratischen Juristinnen und Juristen Bern. Dieser organisiert regelmässig Anlässe zum Thema Diskriminierung im Justizwesen. Als nächstes findet eine Lesung des neuen Buchs „Why we matter“ von Emilia Roig statt.

Sep 15

6 min 18 sec

Zurzeit flutet die grüne Welle unsere Wohnzimmer: Die Zimmerpflanzenbranche boomt. Warum wir unsere Wohnzimmer mehr und mehr zum Dschungel machen und welche Pflanze zurzeit als absoluter Trendsetter gilt, das und mehr erfahren wir von Eliane Meyer, stellvertretende Geschäftsführerin der Pflanzerei Zürich.

Sep 10

4 min 35 sec

Bist auch du schon mal einem Trend oder Hype gefolgt? Und was ist eigentlich der Unterschied? Redaktorin Lea Stadelmann hat bei Bitten Stetter nachgefragt. Sie ist Trendforscherin und leitet Sie den Studiengang Trends & Identiy an der Zürcher Hochschule der Künste. Der Studiegang befasst sich mit Trends und ihren Auswirkungen auf das Design und unseren Alltag. Studierende haben dazu einen Trendkiosk entwickelt: Er zeigt eine Palette von fancy Sachen auf dem Weg Richtung Trend. Übrigens: Bitten Stetter ist am interdisziplinären Forschugnsprojekt Sterbesettings beteiligt, das von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Berner Fachhochschule geleitet wird. Bei diesem Projekt steht der Trend von einem wachsenden gesellschaftlichen Interesse am Lebensende und Tod im Fokus. Design, Pflege, Sprache und Religion verschmelzen zu einem kreativen Prozess, um das Lebensende bewusst zu gestalten. Spitalkleidung, Krankenbetten oder Duftlaternen – all dies wird beispielsweise im Zentrum für Palliative Care des Stadtspitals Waid und Triemli Zürich neu designt, um den Menschen am Lebensende mehr Individualität und Würde zu geben.  

Sep 10

4 min 41 sec

Wir gehen auf Zeitreise – in die 60er, wo das Radio als Medium der neuste Schrei war. Drei Senior*innen, die selber Radio machen, erzählen Anekdoten darüber, was besonders trendig war am Radio und wie das erste eigene Radio ein Autonomieschub auslöste.

Sep 9

4 min 39 sec

Frontex ist die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache. Sie wird stark kritisiert, Menschenrechte zu verletzten. Illegales und gewaltsames Zurückdrängen von Menschen an den Grenzen (Push-Backs) und heimliche Treffen mit der Waffenlobby machten Schlagzeilen. Trotzdem wird Frontex rasant ausgebaut, 2027 erhält Frontex das 10fache des aktuellen Budgets: 5,6 Milliarden Euro, 10.000 eigene Grenzbeamte. Auch die Schweiz ist personell und finanziell beteiligt. Dagegen hat sich die Kampagne Abolish Frontex (dt.: Frontex Abschaffen) gegründet. Sie fordert u.a. ein Ende der Militarisierung von Grenzen, den sofortigen Stopp von Abschiebungen und der Überwachung von Menschen on the move, Bewegungsfreiheit für alle sowie eine Verantwortungsübernahme für die (neo-)koloniale Schuld der beteiligten Länder. Marta Krämer hat Moses Ferry von Abolish Frontex im Subkutan Talk zu den Forderungen sowie Visionen interviewt.

Jul 1

28 min 51 sec

Allein im Wald sein kann beruhigen, Neugierde wecken, zu unterwarteten Begegnungen führen, aber auch Angst einflössen. In einem Beitrag von Marta Krämer erzählen vier Menschen von ihren Erfahrungen und Gedanken dazu.

Jun 26

4 min 2 sec

Holzrückepferde sind Pferde, die als Arbeitstiere im Wald eingesetzt werden. Sie ziehen gefällte Baumstämme aus ihm heraus, ohne dass sie einschneidende Spuren hinterlassen, die Luft verpesten oder die Natur mit maschinellem Lärm stören. Weshalb diese Art des Arbeitens im Wald nicht öfters genutzt wird, dazu macht sich Henri Spychiger Gedanken. Michal Steinemann besuchte den ehemaligen Landwirt und Förster im bernischen Jura.

Jun 26

5 min 46 sec

Förster*innen und Waldbesitzer*innen müssen in Zeiträumen von 100 Jahren denken, wenn sie ihre Wälder mit nachhaltiger Bewirtschaftung fit für die Herausforderungen des Klimawandels halten wollen. Janine Schweier von der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft gibt Jeannette Wolf Auskunft über Methoden und Gründe einer solchen Bewirtschaftung. Wie geht es dem Schweizer Wald? Viertes Landesforstinventar

Jun 26

5 min 48 sec

Seit Anfang Jahr wird das Zehendermätteli neu bewirtschaftet, bepflanzt und belebt. Auf der Aare-Halbinsel soll durch das Projekt «Zehendermätteli im Glück» viel neues und gemeinsames Glück entstehen. Maël Forster hat mit Simon Tauber, Mit-Initiant vom «Zehendermätteli im Glück» gesprochen und wollte wissen, wie das Zehendermätteli eine Glücksschmiede wird.

Jun 18

4 min 13 sec

«Jede Person ist seines eigenen Glückes Schmied»  – ein Volkssprüchli mit Wahrheitsgehalt! Das zeigt eine Studie von Sonja Lyubomirsky, laut der wir unser Glücksbefinden bis zu 40% selbst beeinflussen können. Welche Werkzeuge wir dafür brauchen und was das «Sich-selbst-glücklich-machen» mit Kung Fu zu tun hat, das erzählt Lucia Miggiano unserer Redaktorin Livia Barmettler. Lucia Miggiano lehrt Schüler*innen am Bildungszentrum kvBL das Schulfach Glück und bildet Glückslehrpersonen aus. 5 Tipps für einen glücklichen Alltag Mache jeden Tag dein Bett – egal, was an diesem Tag schiefläuft, du hast zumindest diese eine Sache geschafft und kannst ein Häckchen dahinter setzen. Lächle! Sag deinen Liebsten, dass du sie liebst. Tanz in der Küche zu deiner Lieblingsmusik. Nimm ein leeres Notizheft und schreibe 30 Tage lang jeweils am Abend drei Situationen oder Dinge auf, die dich zum Lächeln gebracht haben.

Jun 18

6 min 12 sec

Was macht glücklich? Wovon hängt Glück ab und wie erkennt man es überhaupt? Christine, Rocca und Giulin erzählen: von einer überraschenden Begegnung mit einem Drogendealer, dem Taschenlampen-Effekt und vom schmunzelnden Spaziergang mit sich selbst. Eine Collage von Jeannette Wolf.

Jun 17

5 min 17 sec

Wenn uns die moderne Technologie schrittweise die Arbeit abnimmt, werden in Zukunft neue Fähigkeiten gefragt sein. Selbstständigkeit, Kreativität und kritisches Denken – sind nur ein paar der Schlagworte, die Bildungsexpert*innen mantrahaft wiederholen. An der Volksschule verändert sich derweil wenig. Um neue Innovation im Bildungsbereich voranzutreiben, wurde das intrinsic lab in Zürich gegründet. Innerhalb von fünf Jahren wollen sie ein Modell für eine neue Lehrer*innen Ausbildung entwickeln. Nun ist Halbzeit. Wo stehen sie und welche Veränderungen stehen an? Co-Leiterin Christine König im Gespräch mit Irene Müller.

Jun 17

6 min 1 sec

Im KerbHolz 28 wird investigatives Lernen praktiziert. Kinder, die in der Regelschule Mühe haben, können in einem dreimonatigen Time-Out die Freude am Lernen zurückgewinnen. Mitten im Wald in Bolligen entdecken die Kinder ihre Umwelt. Mathe, Schreiben und Lesen gehört dabei genauso zum Alltag, wie gemeinsames Kochen oder Hüttenbauen, sagt Alice Zbinden, Gründerin des KerbHolz 28. Was ihrer Meinung nach die Schule der Zukunft braucht, wollte Lea Stadelmann von ihr wissen.

Jun 17

5 min 48 sec

Was läuft an den heutigen Schulen falsch und wie sollte es stattdessen sein? Aimée und Enno, zwei junge Menschen, teilen mit Mischael Escher ihre Gedanken zu Gesundheit, Rassismus und Sexualkunde. Das Institut Neue Schweiz (INES) leistet einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Thematik der Diskriminierungs- und Rassismuserfahrung im Schulkontext. Die Publikation „Frag mich, wo ich zu Hause bin – Geschichtensammlung der Neuen Schweiz“ des Instituts Neue Schweiz (INES) wird am 18. Juni 2021 unter www.ines-schulgeschichten.ch veröffentlicht. In über 40 Texten und Audios berichten Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrung von ihren Erlebnissen und Herausforderungen, die sie im Schulkontext erleben.

Jun 17

6 min 21 sec

Wie ist das, wenn Menschen zum ersten Mal vom Tod erfahren? Was bedeutet Sterben für Kinder? Mischael Escher ist diesen Fragen nachgegangen und hat mit zwei Kindern gesprochen: Milo (7) und Vanja (5) erzählen von toten Mäusen, Trauer und langweiligen Sargaufenthalten.

May 26

6 min 7 sec

Anja Michel ist reformierte Pfarrerin und Seelsorgerin. In der spezialisierten Palliative-Care Abteilung der Stiftung Diaconis bietet sie schwer erkrankten und sterbenden Menschen ihre spirituelle Begleitung an. Im Beitrag von Susanne Grädel erzählt Anja Michel von ihrer Arbeit als Seelsorgerin und verrät, welche Fragen und Wünsche bei den Patient*innen an ihrem Lebensende im Vordergrund stehen. Du möchtest lernen, Menschen beim Sterben zu begleiten? Letze-Hilfe-Kurs

May 26

6 min 8 sec

Das Sterben, der Tod und die Trauer sollen in Bern mehr thematisiert und dadurch enttabuisiert werden. Dafür setzt sich die Bewegung Bärn Treit ein. Das Ziel: Bern soll eine mitfühlende Stadt werden. Was das genau ist und wie es erreicht werden soll, darüber hat Anouk Wüthrich mit Evelyn Hunziker vom Kompetenzzentrum Alter der Stadt Bern gesprochen. Ausstellung „Death and Birth in My Life“ – Museum für Kommunikation (bis am 30. Mai 2021)

May 26

5 min 34 sec

Ronny Kummer hat als Kind und junger Erwachsener stark gestottert. Heute ist er Musiker, Sänger und Kommunikator und stottert nur noch in Stress-Situationen. Im Portrait von Maël Forster lässt uns Ronny Kummer miterleben, wie das Stottern sein Leben geprägt hat.

May 21

6 min 23 sec

Wie kann ich sagen, was ich sagen will, aber einfach und für jedermensch verständlich? Verfasserinnen und Verfasser von Texten fragen sich das immer häufiger – ganz zur Freude von Gloria Schmidt, Übersetzerin für verständliche Sprache bei pro infirmis. Was verständliche Sprache ist und wie sie funktioniert, das zeigt sie am konkreten Praxis-Beispiel der RaBe-Website.

May 21

6 min 33 sec

Sprache allein kann die Welt nicht verändern. Aber durch Sprache kann die Welt sichtbar gemacht und kritisch reflektiert werden. Dieser Meinung ist Erez Levon, Professor für Soziolinguistik und Gründer des Center for the Study of Language and Society (CSLS) an der Universität Bern. Inwiefern unsere Sprache sexistisch ist und warum es wichtig ist, sich über die genaue Bedeutung von Sprache Gedanken zu machen, findet Lea Stadelmann im Gespräch mit ihm heraus. Wie Corona unsere Sprach verändert, hat das SRF in Zusammenarbeit mit dem Center for the Study of Language and Society in einer Studie untersucht.

May 21

6 min 31 sec

Sirley Escobar lebt seit 23 Jahren in der Schweiz – 13 Jahre davon ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Ihr Leben in Anonymität war durchzogen mit Grenzen, kein Tag verging ohne die Angst, von der Polizei entdeckt zu werden. Durch ein Härtefallgesuch erhielt Sirley Escobar gültige Papiere, heute arbeitet sie bei der Beratungsstelle für Sans-Papiers in Bern. Sie ist live zu Gast im temporären Studio in der Sollbruchstelle.

May 13

5 min 22 sec

A. ist in die Schweiz geflüchtet und hat auf seinem Weg zu spüren bekommen, wie Grenzen Hindernisse sein können. Im Gespräch mit Mischael Escher erzählt A. von Gewalt, Tod, der Grenzpolizei und dem Rassismus, der Grenzen aufrechterhält. Gespräch über Grenzgewalt & Spendenaufruf Amnesty über die Grenze Kroatiens

May 13

6 min 52 sec