mit Milch und Zucker

Christiane Koerner, Brenda Annerl

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

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(04:09) Ich habe viele Ratschläge bekommen, die wenigsten beherzigt. (06:05) Ich war heuer fast nur mit Freunden aus meiner Wandergruppe unterwegs. (07:11) Im Optimalfall hast du eine Heizung und ein Fenster, das hast du aber auch oft nicht. (09:12) Ich hab jetzt auf sämtlichen Hütten die Kaspressknödeln und Kässpatzen ausprobiert, einfach weils saugut ist. (10:32) Ich hab weder das Land noch die Leut kennt und das ist auf die Dauer blöd. (10:58) Es wär cool, wenn sich 3 Hansln melden, am Ende des Tages waren es 300 Menschen. (12:03) Ich war blutige Anfängerin, das hat sich dann auch an meinen Fersen abgezeichnet. (15:45) Du sammelst die Gipfel im Vorbeigehen. (17:20) Das Gefühl oben am Gipfel hat schon etwas ganz Besonderes. (19:29) Aus der Not die Tugend machen, ist so ein bisschen eine Lebensphilosophie von mir. (20:36) Es sind gute und sehr tiefe Freundschaften entstanden, die sonst wahrscheinlich nicht entstanden wären. (22:20) Es gibt auch Menschen, da freut man sich, wenn man sie am Berg sieht und sonst nicht. (24:08) Man darf nicht vergessen, das sind viele Menschen mit vielen unterschiedlichen Meinungen. (26:51) Wennsd am Berg bist, geht es nur darum und was am Berg passiert, bleibt am Berg. (28:28) Selbst wenns querfeldein geht, wenn man an sich selbst glaubt, ist das voll in Ordnung. Im schlimmsten Fall muss man nur wieder zurückfinden. (29:31) Jede Chance, die sich mir bietet, nütze ich. (35:00) Ich habe was Eigenes gegründet, weil ich nicht die Neue sein wollte. (38:12) Bei der persönlichen Selbstüberschätzung, muss sich jeder selbst an die Nase nehmen. (38:42) Ein Gedanke der Truppe ist, dass man nicht alleine geht, man wird also auch nicht zurückgelassen. (39:45) Ich habe eine sehr starke Persönlichkeit und habe durchaus die Akzeptanz anderen gegenüber durch die Wanderbuddys gelernt. (41:52) Es gibt nichts über das Hüttenschanpserl und das Hüttenbier oder auch den Hüttenrotwein. (48:26) Ich möchte den Dachstein und den Großglockner gegangen sein. (49:43) Ich möchte das Oberösterreich nicht nur zu Hause, sondern auch daheim ist.

Nov 28

51 min 58 sec

Unsere Highlights und Empfehlungen aus dem Monat November (01:54) Es war ur viel los, ohne das was los war. (Brenda) (02:03) Wir haben ein Haus gefunden. (Christiane) (02:30) Ich habe dadurch meine neue Liebe zum Möbel zusammenbauen entdeckt. (Christiane) (04:04) Vielleicht war ich in einem früheren Leben Tischlerin. (Christiane) (05:14) Bei uns ist auch November und es ist schon kälter als es schon war. Es war jetzt auch sicher das letzte Mal, das war am Pool waren. (Christiane) (07:22) Bei uns wird die Weihnachtsstimmung spannend, weil wir noch drauf warten, ob wir bis Weihnachten nicht einfach Lockdown haben. (Brenda) (08:11) Ich versteh wirklich nicht, wie man es verantworten kann, als PolitikerIn in Regierungsverantwortung, dass man für die eigene G‘schicht auf alles pfeift. (Brenda) (10:15) Viele Menschen in meinem Umfeld haben alles dafür gegeben, dass wir als Gesellschaft aus dem Schas rauskommen. (Brenda) (12:08) Können wir uns das bitte für die nächsten Wahlen merken, dass die Konstellation oder diese Farben nicht funktionieren. (Christiane) (13:34) Dieses Privileg, das wir haben, ist ein Wahnsinn. (Brenda) (14:21) Ich würde halt gerne meine Familie zu Weihnachten sehen. (Brenda) (14:37) Ihr hattet ein Jahr Zeit zum Impfen zu gehen, schöne Grüße, schönes Leben. (Brenda) (16:38) Der Vatikan hat eine Impfpflicht. Lassen wir das mal so stehen. (Christiane) (19:35) ‚Was is wenns a bissl scheissen gehen.‘ Floridsdorf ich lieb dich eigentlich. (Brenda) (21:43) Wie es darum gegangen ist die Krankenhäuser zu entlasten und das medizinische Personal zu schützen, wars den Menschen egal, aber jetzt wos ums Schnitzel geht, da können sie dann impfen gehen. (Brenda) (27:52) Es ist auch schön, wenn man in schwierigen Situationen weiß, dass Menschen da sind. (Brenda) (33:24) Bei mir ist die gute Bubble, die ich-lass-mich-impfen-und-die-Wissenschaft-existiert-und-hat-recht-Bubble. (Christiane) (34:47) Ich unterscheide zwischen Menschen, die für sich entscheiden sich nicht impfen zu lassen und welche die andere überzeugen wollen, sich nicht impfen zu lassen. (Brenda) (37:36) Linzer Torte ist ähnlich wie Linzer Augen. (Christiane) (39:20) Darbo Himbeermarmelade war wirklich eines meiner Highlights. (Christiane) (47:01) Meine Geschichte wurde als einer der Top 17 Geschichten ausgewählt. (Christiane) (47:52) Die Validierung durch andere Leute ist immer besser als durch sich selbst. (Christiane) (50:58) Ich muss noch eine lobende Erwähnung an meine Kaffeemaschine loswerden. (Christiane)

Nov 22

56 min 33 sec

(06:37) Du kannst dir guten Kaffee überall holen oder machen. (07:47) Um halb fünf in der Früh, nach einem langen Dienst im Krankenhaus, muss der Kaffee schon sehr mies sein, dass man ihn nicht trinkt. (08:27) Der Kaffee muss schon sehr grindig sein, dass ich ihn nicht trink. (10:54) Es geht auch darum, tagtäglich das Handwerk zu machen, um Medikamente zu entwickeln die hoffentlich Patienten helfen. (11:39) Die großen Probleme der Menschheit oder der Medizin zu lösen, das geht halt nicht allein im Winkerl oder im Labor, da muss man zusammenarbeiten. (11:57) Die Grenzen müssen verschoben werden in der Wissenschaft, das ist der Job der Wissenschaft. (12:14) Was gestern war, interessiert in den USA niemanden. Was ist heute, was ist morgen, das hat mich begeistert und als Wissenschaftler ist es wie ein Magnet. (12:31) In meinem wissenschaftlichen Umfeld ist hier halt die Post abgegangen. (13:14) Wissenschaft ist nicht regional geographisch an einen Ort gebunden, Wissenschaft passiert im globalen Kontext. (15:02) Ich habe immer gesagt, idealerweise lebe ich in Wien und arbeite in Washington. (17:58) Wenn das Problem vor dem du als Wissenschaftler stehst dich nicht ehrgeizig macht, dann musst du ein anderes Problem suchen oder ein anderes Feld suchen, das dich ehrgeizig macht. (18:06) Wenn ich das Gefühl hab, das was ich mach radiziert mich, dann muss ich mir überlegen ob ich das Richtige mach. (21:05) Wenn es so einfach wär, hätte es schon jemand anderes gemacht. (25:32) Finde heraus, wofür du brennst. (26:43) Wir sind eine Selbsthilfegruppe für WisschenschaftlerInnen die ausgewandert sind in Nordamerika, die Österreich als kleinsten gemeinsamen Nenner haben. (26:57) Wissenschaftler sind Grenzgänger, die gerne Grenzen durchbrechen und wenn du das nicht bist, bist kein Wissenschaftler. (27:03) Es kann auch ein sehr einsamer Job sein. (27:28) Jede JungwissenschaftlerIn sollte ich ein Komitee an MentorInnen zusammensuchen. (31:28) Was sagt dein Bauch, was sagt dein Herz, was sagt dein Hirn, versuch das zusammenzubringen. (31:47) Mir gehts darum, dass die Person zum Piloten der eigenen Karriere wird. (34:40) Für mich ist Amerika auch irgendwie zuhause. (36:26) Zuhause ist für mich weiterhin ein Freitagabend beim Heurigen. (36:48) Zuhause ist für mich weniger ein geographisches Konzept. (40:40) Was ich auch noch sagen wollte: kommt uns besuchen es ist wahnsinnig schön hier.

Nov 15

42 min 32 sec

(09:25) Es lag mir immer, mit vielen Menschen zusammen zu sein. (11:35) Als Teenager hatte ich das naive Ziel, es zu schaffen, dass sich in Jugoslawien die Leute wieder mögen. (12:38) Irgendwann habe ich dann auch noch auf meine Mutter gehört. (14:22) Die „schwierigen“ Kinder und Jugendlichen, wollen einfach nur ernst genommen und wertgeschätzt werden. (18:01) Bei Balu wird man geschätzt, wie man ist. Deshalb arbeite ich hier sehr gerne. (18:50) Es gibt das große Defizit im Sozialbereich, dass die Leute nicht wissen, was wir tun und dass es ein seriöser Beruf ist. (22:57) Wenn es ein Problem im öffentlichen Raum gibt, sind Mojosa die AnwältInnen der Kinder, die Senffabrik ist für die Jugendlichen da und das Fairplayteam schaut sich die Situation an, hört allen zu und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden, die alle zufrieden stellt. (26:04) Simmering hat ein schlechtes Image. (27:28) Die Stadtplanung wurde ursprünglich sicher so ausgelegt, dass man nach draußen kann, das gibt es mittlerweile nicht mehr. (29:30) Ich weiß nicht ob Jugendliche in den 50er Jahren in der Stadtplanung mitgedacht wurden, jetzt werden sie es nicht. (30:40) Konsumfreie Plätze müssen erhalten und geschaffen werden und das bedeutet auch Plätze zu schaffen, an denen man laut Musik hören kann, ohne dass gleich jemand kommt und sagt „Musik aus.“ Und auch ohne, dass die Jugendarbeit hinkommt. (34:30) Ich weiß, wie man mit Rückschlägen umgeht und wie man da wieder rauskommt. Das kann ich an die Jugendlichen weitergeben. (34:55) Man muss die Menschen zuerst anhören und als Menschen sehen und sich fragen, was steckt dahinter? (38:40) Ich habe gelernt, die Welt als ein System zu sehen, wo alles zusammenspielt. (49:53) Ich habe mit meiner Geschichte definitiv einen Vorteil bei den Jugendlichen. (53:10) Zwischen 10 und 16 willst du nun mal wo dazugehören und wenn es kein anderes Angebot gibt, dann gehen sie zu den Skinheads. (53:40) Der bayrische Wald war voller Heavy Metal Bands. (54:35) Redet mit Kindern und Jugendlichen so, wie ihr wollt, dass man auch mit euch spricht. (55:38) Jugendliche wären nicht Jugendliche, wenn man nicht noch zwei, dreimal hingehen müsste. (55:58) Jugendliche sind auch nur Menschen.

Nov 8

1 hr 1 min

(03:28) Ich habe meine meiste Inspiration durch Musik. (07:46) Mir hat es gefehlt eine Option zu haben. (09:39) Irgendwann hab ich in einem Hofer Katalog eine Kamera gesehen und bin dann bei den Nachbarn Rasen mähen gegangen, damit ich sie mir leisten kann. (13:03) Wahrscheinlich unterschätzt man sich da oft. (13:26) Ich hatte großes Glück mit meinem Kunstlehrer, den ich dann erwürgen durfte. (15:15) Für mich war das nicht zu verstehen, dass jemanden diese Pausenfilme interessieren. (19:04) Es gibt fast keine geradlinigen Berufswege mehr. (20:11) Ich hab einen Typen kennengelernt der hat gesagt: “Hey, ich hab ein Skigebiet, ich hätt gern ein Video, das erklärt was wir im Sommer machen.“ (25:33) Ich mach alles gern und tu mir schwer beim „Nein“ sagen. (26:20) Dass es zeitlich nicht möglich ist, sag ich nicht, dann mach ich das eine am Tag und das andre in der Nacht. (27:43) Man hat immer eine gute Ausrede, wenn man sagt: „Ich kann nicht, ich hab jetzt einen echten Job!“ (28:45) Wenn man Video im Theater einsetzt, muss man die Regeln der Videokunst respektieren. (31:13) Man sollte gar nicht viel zu früh wissen, was man eigentlich will im Leben. (33:58) Wenn es unmöglich klingt, was man vorhat, das fordert am meisten. (34:28) S-Bahn fahren ist das Kino für den kleinen Mann. (34:42) Ein Freund von mir sagt immer, sie bauen Fenster in die U-Bahn, um die Dunkelheit zu sehen. (37:32) Wir haben uns die Stand PCs ins 6er Abteil reingebaut und zwischen Linz und Klagenfurt Counter Strike gespielt. (38:24) In mir ist ein mega guter Kiffer verloren gegangen. (43:28) Ich steh drauf guten Trash zu produzieren. (45:39) Die beschissensten Filmemacher, spielen mit dem teuersten Equipment. (47:31) Ich denk eher, mit welchen Leuten ich gerne Filme machen würde, als welches Genre. (48:38) Autobahnraststätten sind ein magischer Ort, wo jeder daherkommen könnte. (49:20) Man muss sich das Leben so ausrichten, dass man ganz viele Möglichkeiten hat zum Lachen gebracht zu werden. (55:10) Ich hab Bock, dass die Sachen, die ich mach, aus der Wiener Bubble rauskommen. (57:37) Es würde der Kunst gut tun, dass sie genutzt wird.

Nov 1

59 min 24 sec

Wie wurden aus Niko Alm und Sepp Schellhorn Freunde und was passiert in den hinteren Reihen im Parlament? (02:31) Die Sitzzuordnung im Nationalrat hat mich zum Niko gebracht und wir wurden beste Freunde. (Sepp) (02:45) Wir dahinten waren der ideologische Rückhalt der NEOS Partei. (Niko) (04:17) Wir hatten auch den einen oder anderen Moment wo wir tief in unsere Sessel hineingesunken sind und gehofft haben, hoffentlich sieht uns jetzt keiner. (Sepp) (06:04) Ich wollte ein bisschen Modeberatung im Parlament machen. (Niko) (06:51) Du warst unter den Hipstern der hipste. (Sepp) (07:40) Gott sei Dank wird man vom Palmöl nicht rauschig. (Sepp) (08:38) Wir haben uns gut verstanden und uns auch wahnsinnig gut anschweigen können und das braucht man auch in einer Freundschaft. (Sepp) (11:10) In jeder Partei gibts Trottln. (Sepp) (12:11) Das Ausrichten in Schachtelsätzen ist was typisch parteiinternes. (Niko) (16:17) Der Beitrag der Politik dazu wie wir leben ist verschwindend gering. (Niko) (28:50) Es kann uns herzlich egal sein ob sich Kurz bei jemanden entschuldigt, das hat politisch überhaupt keine Relevanz. (Niko) (33:01) Ich hätte wahnsinnig viel zu sagen und es macht mich total wütend, weil ich wäre schon längst im Häfn wenn ich sowas mit Scheinrechnungen und Manipulationen gemacht hätte. (Sepp) (34:06) Es würde vielen Abgeordneten gut tun wenn die da draußen in der echten Welt, in echten Unternehmen etwas machen würden weil die Vorstellungen darüber wie das Leben funktioniert von machen schon sehr unrealistisch sind. (Niko) (36:24) Mein Begriff von Politik war immer ein zukunftsgerichteter. (Niko) (37:11) Ich bin eher der der Dinge angreift, der aufgrund seiner gelernten Profession weiß, was hakeln ist. (Sepp) (44:47) Ich wünsche mir kritische Bürger, die das was in den letzten Wochen passiert ist, nicht so hinnehmen. (Sepp)

Oct 25

47 min 35 sec

Sollen Musiktexte Antworten geben oder Fragen aufwerfen und wann merkt Marcus selbst, dass ein Text richtig gut wird? (05:19) Ich bin ja nicht so der, der Alkohol braucht, um Kreativität zu beschleunigen. (06:19) Es ist einem egal. (06:53) Es haben sich Szenarien abgespielt, dass Fans zum Soundcheck gekommen sind. (07:03) Ich kenne es, den Druck zu haben, dass man auch enttäuscht. (07:19) In letzter Konsequenz muss ich nur meinem eigenen Kompass folgen und das machen, woran ich glaube. (07:41) Ich denke da an meine eigenen Maßstäbe und das ist vielleicht das, was ich vom Punk gelernt habe. (10:09) Bei manchen Songs merke ich natürlich sofort, dass sie viel, viel wichtiger sind für mich und mein Schaffen als andere Texte. (11:10) Es ist nicht jeder Text im Schaffensprozess gleich wichtig für mich. (12:05) Ich ärgere mich, wenn Textzeilen aus dem Kontext gerissen werden, um mich zu kritisieren. (12:26) Ab einem gewissen Punkt ist die Deutungshoheit komplett beim Rezipienten. (13:57) Was stand denn nun auf dem Dead Kennedys T-Shirt in Sommer 89? (15:22) Ich musste dieses Soloalbum machen, weil ich schon noch ganz schön Feuer in mir hatte Songs zu schreiben. (16:46) Ich glaube, dass zu viele Menschen, die an einem Song beteiligt sind, nicht hilfreich sind für den Song. (21:04) Ich misch mich ehrlich gesagt nur auf Nachfrage ein. (22:22) Viele Künstler haben das Herz am rechten Fleck und haben die richtige Einstellung nur das in schlaue, tolle Texte oder Songs zu gießen, ist manchmal ganz schön schwer. (22:42) Man muss sich schon sehr, sehr anstrengen, um politisch relevante Texte zu machen die einen emotionalisieren, die einen mitnehmen, die einen aufrütteln vielleicht sogar und das kann man nicht von jedem Künstler erwarten. (23:23) Ich geh mit politischen Songs, wenn sie langweilen auch hart ins Gericht. (28:40) Wir sind nicht so ernst wie man uns zuschreibt. (31:28) Ich wundere mich ja selber, dass so ein Song wie "Der Tag wird kommen" nicht schon vorher geschrieben wurde. (31:46) Geil, das hat noch keiner gesungen, jetzt bin ich dran. (31:49) Ich bin schon sehr stark auf der Suche nach Texten, die noch niemand geschrieben hat. (33:17) Man muss locker bleiben und sich weiter mit guten Ideen umgeben. (39:07) Pläne sind Schall und Rauch. (39:41) Ich bin jetzt nicht so der Kalenderspruchtyp, der dann noch einen raushaut zum Schluss. (39:52) Die Kultur sollte man wertschätzen, als wenn sie bald wieder weg wäre.

Oct 18

42 min

Updates und Neuigkeiten aus den letzten Wochen (01:24) Ich bin jetzt weg. (04:11) Du hast das aufregende neue Leben dort, wir sind halt im Alltag. (05:45) Die Zeitverschiebung find ich schon sehr gut. (07:11) Der Tag wird kommen, an dem wir unseren Meilenstein erreichen. (08:37) Keiner hätte gedacht, dass wir das wirklich drei Jahre machen. (10:15) Es war die ur Hacke, den nächsten Schritt zu machen. (11:20) Wenn wir den Podcast schneiden, schreiben wir immer ein bisschen mit. (12:47) Es ist cool, wenn man aufgeschrieben sieht, was man eigentlich für ein gscheiter Mensch ist. (13:22) Aus heutiger Sicht sage ich, „mit Milch und Zucker“ hat kein Ablaufdatum. (14:04) Was „mit Milch und Zucker“ schon gelehrt hat, ist Menschen wieder besser zuzuhören. (16:40) Gespräche mit Leuten, die wir gar nicht so gut kennen und bei denen dann aber einfach die Chemie stimmt, sind so gut! (19:17) Die Gespräche im letzten Jahr waren entspannter. (22:51) Machtgeilheit tut uns als Gesellschaft nicht gut. (26:09) Florian Klenk – der Erklärbär der Nation. (27:41) Es liegt im Wesen vom Alexander Van der Bellen, dass er sehr beruhigend ist.

Oct 11

42 min 32 sec

Musiker, Arzt, Bierbrauer, Politiker und Autor - Wieviele Stunden hat Dein Tag eigentlich? (05:05) Wenn ich mal mit irgendwas anfang, dann hör ich nicht auf. (11:54) Das Einzige, was wirklich gegen Kater hilft, ist Zeit. (20:55) Was Kreative antreibt, ist die Furcht wie schnell Kunst wegrationalisiert werden kann. (22:35) Ich bin schon rational denkend aber auch fürchterlich unorganisiert. (25:30) Lampenfieber legst irgendwann ab. (27:08) Im Laufe der Jahre kommen geile Geschichten auf und wenn dus nicht runterschreibst, sinds irgendwann weg. (31:07) Einfach mal machen und schauen was passiert. Es wird schon irgendwie gut werden, wenns nicht gut wird, hast dus wenigstens gemacht. (33:10) Man muss mit Konventionen brechen. (33:48) Ich habe schon immer das Herz auf der Zunge gehabt. (34:14) Nix kann man treffender formulieren, wenn man nicht auch manchmal „Scheiße“ sagt. (34:49) Ich sieze auch keinen Hund. (46:25) Je skeptischer die Blicke sind, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass meine Idee eine super Idee ist. (50:00) Story of my life ist: das chronische Unterschätzen meiner Person. Mit dem kokettier und spiel ich aber auch. (53:08) Es war sehr kalt und ich hab ganz dringend aufs Klo müssen. (53:52) Jedem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne. (53:58) Ich habe mit Musik angefangen und meine Kommunikation aufzubauen, indem ich überhaupt keine Tabus kannte. Das darf man nicht verlieren oder sich nehmen lassen. (54:20) Ich fahre einen Spagat zwischen was darf ich sagen, was kann ich sagen, was sollte ich nicht sagen und was sollte ich sagen. (56:52) Papstbesuch machen wir dann bei Turbobier im Arenabeisl.

Oct 4

59 min 33 sec

Wie schafft man es sich selbst als Künstlerin treu zu bleiben? (03:12) Dann bin ich dagestanden, in Wien, ohne Freunde und wollte es aber trotzdem durchziehen. (04:44) Porträts sind eine Faszination von mir und die wird ich auch immer machen. (05:11) Meine Kunst dauert generell immer recht lang. (08:00) Man sollte immer, wenn man etwas gutes isst oder trinkt, in guter Gesellschaft sein. (11:50) Ich habe meinen Lehrberuf unter anderem deswegen aufgegeben, weil ich nicht mehr in einem System funktionieren wollte, an das ich nicht glaube. (16:05) Mit 40, das war mein Umbruch, an dem ich mir gedacht hab, was mach ich denn, wenn ich nicht das mache, was mir Spaß macht. (17:05) Das war eine reine Wut-Vernissage. (18:05) Mir ist es nie darum gegangen, ob jemand meine Kunst mag. (18:20) Es ist überhaupt nicht relevant was ich mir bei dem Bild gedacht habe, sondern was jemand in der Kunst sieht. (22:58) Eine Schule ist nur dann gut, wenn auch das schwächste Glied mitgenommen wird. (23:47) Ich hab mir nie gedacht wie erfüllend der Lehrberuf sein kann, es ist halt schade, dass man ihn in Österreich nicht so ausleben kann. (24:47) Ich hatte nie den Anspruch, mit meiner Kunst Geld verdienen zu müssen. Ich kann machen was ich will. (26:18) Wenn man etwas gerne macht, dann macht man es auch gut. (27:00) Kunst kommt nicht von Können, sondern von Passion. (27:32) Ich möchte immer jemand sein, der sich weiterentwickelt. (33:27) Wenn einem etwas wichtig ist und man gar nicht aufhören kann etwas zu tun, dann ist es wichtig, dass man das nie aufgibt. (36:00) Meine Kindergärtnerin hat zu meiner Mutter gesagt:“ Das wird einmal eine Künstlerin!“ (37:00) Man kann sich in Arbeiten so verlieren, dass es ein ungesundes Level erreicht. (40:39) Das Körnchen Glück, gehört trotzdem dazu. (42:27) Man muss mit sich geduldig sein, dann kommt auch die Inspiration. (47:32) Wenn jemanden ein Werk so gut gefällt, dass er es haben will, dann ist es zweitrangig, was ich damit verbinde. (48:20) Ich habe mich zu absoluter Ehrlichkeit entschlossen. (49:47) Wir sind als Paar sehr abgehärtet, was groteske Situationen betrifft. (53:38) Ich würde gerne ein Waldstück kaufen und dort ein Baumhaus bauen. (55:36) Wartet keine 40 Jahre, um ihr selbst zu sein.

Sep 27

1 hr

Wie angry ist euer Post-Lockdown Album wirklich? (09:48) Es gibt auch Tage in meinem Leben, da würde ich mir wünschen, dass es weniger wär. (11:15) Ich habe mich mit gefühlt 10 Jahren dazu entschieden, dass ich irgendwann mal auf einer Bühne Gitarre spielen will. (13:08) Mein Papa war lang Befürworter, dass ich katholischer Pfarrer werde (16:28) Ich kann alle Arten der Blockflöte. (18:40) Es war immer klar, dass ich kein Drummer werden darf, weil wo soll man ein Drumset im Gasthaus hinstellen. (19:18) Ich habe mich so in das Instrument verliebt. (21:14) Ich habe schon gewusst, dass klingt weird aber habs geil gefunden. (22:20) Wenn ich Dinge mache, mache ich sie gscheit oder gar nicht. (23:43) Man muss es lernen sein Ego an der Tür zu lassen, wenn man ins Studio geht. (24:03) Im Studio hat das Ego keinen Platz, aber auf der Bühne musst du der größte Mensch sein. (25:05) Was wir über die Jahre in der Band gelernt haben ist miteinander zu kommunizieren. (25:11) Wie kann man Dinge sagen, ohne jemanden zu verletzen. (26:52) Die Originale Geschichte, warum wir so heißen wie wir heißen is scheiß fad. (32:25) Auf eine Bühne zu gehen, dieser Adrenalinschub, wenn du glaubst dein Herz springt beim Kopf raus aber gleichzeitig auch in die Fersen rein, das ist das absolut geilste. (34:15) Was mich sehr stört während Konzerten ist, wenn die Leute im Publikum viel reden. (42:45) Die Diskussionsbasis auf der wir uns als Gesellschaft befinden tut mir weh. (45:09) Das Album ist nicht zwingend ein Angry-Album. Es ist aber eine Message, die durchaus auch angry sein kann. (46:32) Diese Männer regierte Scheißwelt darf einen auch mal angry machen. (49:16) Um auf Deutsch Texte zu schreiben muss man unheimlich bedacht sein. (53:57) Du möchtest auch irgendwann die Songs rausbringen. (1:00:49) Der richtige Ausgleich für mich ist Gamen. (1:04:41) Wir verfolgen das Ziel alles Step by Step zu machen und uns nicht zu viel aufhalsen. (1:05:08) Bei Rock am Ring spielen, da ist das AMA Gütesiegel am Arsch ausständig. (1:05:30) Ich rahme mir Setlisten von anderen Künstlerinnen und Künstlern ein. (1:05:59) In der Setlist liegt die Magie.

Sep 20

1 hr 11 min

Unsere Highlights und Empfehlungen aus dem Monat August (01:51) Anfang September hat etwas von Schulbeginn. (B) (03:04) September hat was von Neuanfang, aber nicht so vorfreudig. (C) (03:15) Eigentlich ist bald Weihnachten und das ist schon schön. (C) (04:40) In meinem Leben fehlt ein bisschen Balkan. (B) (05:28) Mister Biden, please listen up. (C) (05:42) Es warad wegan Grenzen aufmachen. (B) (06:46) Happy Birthday Mami. (B) (08:30) Sag loud and proud, wir waren bei den Backstreet Boys. (C) (10:11) Irgendwann fahr ich nur wegen diesem Kakao wieder nach London. (C) (10:57) Wenn wir gemeinsam in Kalifornien sind, können wir unseren Podcast-Gast Paul Ripke besuchen und ihm seine Tasse vorbeibringen. (B) (12:54) Ich hab mich über willhaben geärgert. Eigentlich immer noch. (C) (16:20) Ich habe fünf Jahre Zeit mich auf die neue Zeitzone einzustellen. (C) (20:44) Eigentlich auch unpackbar, dass wir schon 150 Folgen gemacht haben. (B) (20:52) Ich würde mir wünschen, dass möglichst viel neue Leute auf mit Milch und Zucker stoßen und Binge hören können. (C) (21:48) September Schulanfang heißt auch Podcast aufmascherln. (B) (22:06) Es war einfach geil. (B) (22:27) Das Turbobier Konzert in der Arena war tatsächlich so ein Konzert wie früher. (B) (24:12) Es beruhigt voll zu wissen, dass ein Corona Konzept funktionieren kann. (B) (24:15) Ich würde jeder und jedem empfehlen, wenn man auf ein Turbobierkonzert gehen kann, hingehen. Es ist wirklich toll. (B) (25:10) Ich werde das Live-Album von Turbobier in San Diego durch die Straßen dröhnen lassen. (C) (26:09) Vielleicht wird es auch eine Vorberichterstattung geben. (B) (27:53) Ein Bitte und ein Danke sind manchmal schon ein großer Schritt. (B) (30:41) Es geht nicht darum gegeneinander zu sein, sondern sich zu unterstützen. (B) (31:15) Es ist so viel einfacher wenn man weiß, da ist eine zweite, dritte, vierte, fünfte Frau neben mir, die das gleiche will wie ich. (C) (31:26) Es ist nun mal schwer sich gegen Männer durchzusetzen. Zusammen ist man einfach stärker. (C) (34:22) Die Doku "Wie Hass unsere Gesellschaft spaltet" habe ich dem Sommergespräch mit Sebastian Kurz vorgezogen. (B) (41:39) Es fängt jetzt beim Einkaufen an: brauch ich noch die große Packung oder reicht nicht die kleine. (C) (41:52) Ich muss jetzt alles aufessen was bei mir im Vorratsschrank drinnen ist. (C) (42:17) Ich bin sehr offen, sehr vorfreudig und sehr aufgeregt. (C) (42:33) Momentan schau ich Greys Anatomy, das könnte auch noch eine Empfehlung sein. (C) (44:27) Lassts euch bitte impfen, weil diese Lockdown-Scheiße brauchen wir nicht nochmal. (B) (46:12) Wenns an Pfizer übrighaben, wie warads? (B) (47:20) Vielleicht sollte ich mir Lebkuchen nach Amerika mitnehmen. (C)

Sep 13

49 min 34 sec

Was passiert, wenn der Debütroman ein Bestseller wird? (5:46) Den besten Kaffee hatte ich in Venedig auf Pressereise, auf der Terrasse eines Luxushotels. (6:15) Wir haben gedacht: „Oh Gott, uns geht es so gut, weil wir sind nicht berühmt!“ (7:12) Das Südburgenland kennen ja viele Menschen gar nicht. (9:28) Ich habe mit dem Verlag großes Glück gehabt, weil sie mich vieles auch einfach haben machen lassen. (10:11) Man erfährt etwas über das Balzverhalten der Nacktschnecken und im Kapitel erfährt man dann etwa über das Balzverhalten des Pauls. (12:04) Von Wien aus fahrst du runter, aber nach Wien fahrst du nicht rauf sondern raus. (15:55) Ich hab mich in der Früh hingesetzt und habe geschrieben. (16:27) Wenn man wartet, dass einen die Muse küsst, das passiert nie. Oder ganz selten. (19:36) Die Community, die ich im Schreibprozess aufgebaut habe, ist sicher ein Grund, warum das Buch ein Bestseller ist. (21:57) Meine Figuren führen Dialoge und werden dadurch eigenständiger. (23:43) Ich bin stolz darauf, einen Wendepunkt gemacht zu haben, ohne äußeren Druck. (24:56) Man kann ruhig auch ein bisserl aufs Universum vertrauen. (33:40) Ich habe einen schwarzen Humor, der teilweise sehr bös und absurd ist. (34:08) Ich bin darauf konditioniert worden, du darfst alles, außer Langweilen. (36:50) Du kannst ein tolles Marketing und ein schönes Cover haben, aber im Endeffekt entscheidet es der Leser. (37:35) Bei mir haben es die Helden auch lustig. (39:37) Und plötzlich kommt Manuel Rubey durch die Tür herein.

Sep 6

43 min 15 sec

Was man über Afghanistan wissen muss außer Schlagwörter wie Taliban, Krieg und Flüchtlingsbewegung (04:08) Bei uns wird lieber Tee getrunken. (06:41) Wären wir menschlich, würden wir ein paar Leute aus Afghanistan aufnehmen. (08:24) Ich habe Afghanistan Ende Frühling 2012 verlassen. (08:57) Ich bin im Krieg geboren und im Krieg aufgewachsen. (09:16) Afghanistan ist nicht das, was man in den Medien sieht, Afghanistan ist wunderschön. (09:51) Das erste Mal, wo es geschneit hat, hat mich mein Betreuer gefragt, ob ich schon einmal Schnee gesehen habe. (10:49) Afghanistan ist nicht nur die Bilder, die man im Fernsehen zu sehen bekommt. (17:12) Wir sind in den letzten 35 Jahren 350 Jahre zurückgegangen. (21:45) Die Taliban waren immer da, die waren nie weg. (22:29) Es gibt eine Generation, die im Krieg aufgewachsen ist. Ohne Bildung und mit dem Feindgefühl gegenüber den Amerikanern. (22:42) Es gibt in den Taliban Gebieten keine Schulen, sondern nur Islamschulen wo der Koran gelehrt wird, und das nicht mal richtig. (23:13) Vor einem Jahr gab es die Diskussion, ob man Pfizer und Astra Zeneca Impfstoff in den Iran importieren sollen. Die Ayatollahs waren dagegen, weil sie meinten es macht die Männer schwul. (26:04) Afghanistan ist jetzt sicherer, weil die die Anschläge gemacht haben, sitzen jetzt in der Regierung. (27:40) Die Taliban haben gelernt wie eine Diktatur überleben kann. Sie müssen ein freundliches Gesicht nach außen verkaufen. (28:07) Wenn Frauen kein gescheites Kopftuch aufhaben, oder der Mann auf der Straße tanzt, dann werden sie verhaftet. Aber das sehen die westlichen Medien nicht. (28:17) Die westlichen Medien sehen was sie sehen dürfen. (28:52) Heute sitzen wir hier und stellen die Fragen, ob es mit den Taliban in Afghanistan besser sein kann. Nein, kann es nicht. (29:49) Populismus funktioniert überall. In Österreich wie in Afghanistan. (33:15) Gibt es irgendeinen Weg, dass du uns helfen kannst zu fliehen. Ich halte es hier nicht mehr aus. (33:38) Im Iran kann man keinen Asylantrag stellen. (37:59) Wir haben die Taliban schon anerkannt, als wir mit ihnen Gespräche in Qatar geführt haben. (41:04) In der Begegnung mit Menschen, im Austausch, lernt man viel mehr als in Integrationskursen. (42:31) Dieser Hass in Österreich ist echt das größte Problem, warum sich viele Menschen in Österreich nicht zurechtfinden. (44:15) Als ich nach Österreich kam, war ich zwei Monate in Traiskirchen, deswegen habe ich Mitleid mit allen die dort sein müssen. Es waren die zwei schwierigsten Monate in meinem Leben. (46:35) Die ersten vier Jahre in Österreich waren für mich nur lernen, lernen, lernen. (50:41) Ich möchte Afghanistan nicht nur besuchen, ich möchte dort reisen und die Geschichten meines Großvaters selbst erleben.

Aug 30

54 min 48 sec

Wir beenden unsere Sommerfolgen mit einem BÄM! (04:52) Ich find ich hab mich irrsinnig viel informiert. (05:49) Es war ein großer Lernprozess in den letzten Monaten. (08:14) Ich habe gemerkt das Thema brennt mir doch sehr in der Seele. (09:03) Ich glaube nicht, dass irgendjemand auf diesem Planeten sich jeden Tag zu 100% wohl fühlt. (15:35) Manchmal höre ich mir "Egal" selber an, um mich an die Aussagen selbst zu erinnern. (18:06) Es war unfassbar schön, und ist noch immer unfassbar schön und ich will nie wieder was anderes machen. (20:47) Ich bin während des Song Schreibens draufgekommen, dass ich da einen Scheiß gemacht hab und eigentlich der falschen Person vertraut hab. (21:14) Das hab ich von Taylor Swift gelernt. (21:38) Manchmal versteh ich mich selbst durch meine eigenen Lieder am besten. (22:31) Für mich war es immer sehr wichtig, dass ich in meinen Liedern sehr ehrlich bin. (23:07) Wenn ich ein Lied über etwas geschrieben habe, habe ich ein Hackerl unter das Thema gemacht. (23:09) Wenn ich viel zu verarbeiten habe, gibts mehrere Lieder darüber. (27:23) Bei Hand aufs Herz greifst Du ins Leere. (32:02) Ich hab schon ein paar Mal so einen Bühnenmoment gehabt, wo mir die Tränen gekommen sind, aber das verbiete ich mir auch nicht. (33:07) Hart ist das Wort was es am besten trifft, weil es nochmal sehr viele Wunden aufreißt. (36:16) Was ich gelernt habt ist, dass Zuhause definitiv kein Ort ist, sondern nur Leute. (36:31) Du kannst mich in die kleinste Wohnung stecken, mit den richtigen Leuten bin ich happy, du kannst mich ins schönste Haus mit den falschen stecken und ich würde durchdrehen. (36:48) Meine Mama hat echt einen guten Job gemacht, ich hab nicht einmal das Gefühl gehabt, dass es mir an irgendwas fehlt. (37:16) Es ist echt an der Zeit einmal Danke zu sagen: Danke Mama. (37:54) Die Turbobier Fans sind wirklich sensationelle Fans. (40:40) Im Arbeitstitel hats LinkinPam geheißen. (41:27) Es war ein stilles Geheimnis. (42:34) Für mich ist auch wirklich nur Marco Frage gekommen für das Lied. (46:18) Das muss ja eigentlich in einem Chor geschrien werden. (46:24) Ich finde es reicht, wenn „wir san mehr“ der Marco und ich schreien. (49:56) Was auf jeden Fall fürs neue Album schon gibt, ist ein Termin im Studio. (51:21) Ich durchforste gerade meine 508 Aufnahmen. (52:13) Wie ein Soundtrack zu Film muss die Melodie zum Text passen, weil sonst gspürst es nicht.

Aug 23

56 min 48 sec

Sommerspecial IV - Wie kann man die Welt verständlicher machen? (01:09) Ich muss mein Ananashemd in Simmering ausführen. (02:16) Vor der Apokalyse trifft man sich nochmal schnell in Simmering. (04:42) Ich find Raupen auch nicht unleiwand. (06:43) Ich bin sehr viel auf meinem Bett gesessen, hab gehäkelt und dabei südkoreanische Dramaserien geschaut. (07:40) Es geht nicht ums Blödsein. Wir müssen es einfach easier machen. (08:42) Jeder zweite Erwachsene in Österreich hat Probleme mit dem Lesen. (09:42) Nach einem 10 Stunden Bürotag, am Handy in der U-Bahn Nachrichten lesen verstehen die meisten nicht mehr als B1. (09:51) Alle wichtige Information der Republik erfolgt in C1 Niveau. (10:58) Es gibt in Österreich diese Kultur, umso komplizierter man sich ausdrückt umso gebildeter kommt man rüber. (11:21) Wenn Information schlecht formuliert ist, ist ja nicht der der Debatte, der sie nicht versteht. (16:28) Ich lese sowieso alle Schilder genau, weil ich kontrollieren muss ob alle Beistriche da sind. (17:26) Mir ist es lieber die Leute machen keinen Beistrich als einen falschen. (18:52) Ich lese jetzt alle Schilder auf Barrierefreiheit. (24:39) Ich mache es im Alltag, dass ich vieles betrachte mit den Augen der Menschen dir rund um mich stehen. (26:13) Es macht die Welt besser, wenn wir mal wieder überlegen, wie es anderen Leuten geht. (31:55) Können sie mir das bitte ausdrucken damit ich mich digitalisieren kann? (32:53) Weißt du was der Unterschied zwischen Handysignatur und Bürgerkarte ist? Ich nicht. (36:06) Warum ist das nicht einfacher? (38:21) Man kann nicht die ganz Welt retten, aber man kann für einen Menschen den Tag retten. (45:44) Ganz oft lasse ich mein Handy daheim. Weil ich Digitalisierung hasse.

Aug 16

47 min 9 sec

(1:31) Ich möchte ich bei allen entschuldigen, denen ich in den letzten 4 Wochen auf die Nerven gegangen bin. (2:55) Wenn ich jetzt schon sage, das war das Highlight meines Lebens, heißt das ja, ab jetzt geht es bergab. (5:10) Es gibt kein Detail von diesem Tag, das ich anders machen würde. (6:13) Ein kleines Maluer hat es gegeben und zwar ist mein Kleid kapput gegangen. (12:10) Von der Natur her, warads Portugal ähnlich. (14:45) Die Frau nicht-mehr-Körnerin! (16:30) Ich war ja mehr Wein- und Käse shoppen. (16:50) Solange das Dolce Vita genießen, bis die Grenzen wieder zu sind. (19:50) Ich fahre über sehr viele Grenzen. (21:30) Ich glaube es wäre sinnvoll, wenn wir alle aufeinander aufpassen würden. (23:14) Es gibt kein zu oft getestet. (24:38) Du kannst dich an den Tresen der Küche setzen und dir anchauen, was die da machen. (26:28) Im Sommer Geburtstag haben heißt, dass kaum Leute da sind. (27:05) Man kann sich ja Podcast Statistiken anschauen und es ist spannend, wo uns Leute zuhören. (27:38) Ich sag eine Zahl und du sagst, was das für eine Zahl ist. (28:50) Wir wollten immer den Menschen eine Plattform für ihre Geschichten bieten und jetzt wurden diese Geschichten 27000 mal gehört.

Aug 9

37 min 25 sec

Sommerspecial III - Lena - Was gibt es Neues in London? (03:02) Ich bin geimpft. (03:22) Ich habe auf einmal das Gefühl ich lebe in London. (05:46) Ich habe das letzte Mal darüber geredet, dass ich nie etwas aufführen werde was ich selbst geschrieben habe. Das ist komplett über Boar geworfen. (06:07) Ich habe eine Idee vorgeschlagen die mir in der Nacht gekommen ist wie ich auf Twitter escrollt habe. (06:25) Wir wären, mit unserem Stück, zum Edinburgh Fringe Festival gekommen, wenn es nicht abgesagt worden wäre. (11:09) Ich habe die Geschichte faszinierend und spannend gefunden aber es war auch sehr random. (11:46) Die Tatsache, dass ich sehr relaxt reingegangen bin hats leichter gemacht. (12:21) Wir haben einen Tag nach unserem Email die Antwort vom Fringe bekommen: Ja passt.

Aug 2

18 min 59 sec

Sommerspecial II - Doro - Wie hat sich die Lage der Flüchtlinge in Griechenland verändert? (05:24) Die Menschen waren hier im Camp auf Lesbos, Monate ohne Duschen. Es gibt jetzt wenigstens Duschen. (05:36) Die Zahl der BewohnerInnen hat sich erheblich dezimiert weil viele Menschen Asyl bekommen haben. (06:54) Ich würde mir wünschen, dass die österreichischen ParlamentarierInnen nicht nur reden sondern hierher kommen. (07:20) Die Lage hat sich verschoben. (08:20) Die Situation der Flüchtlinge ist weiterhin sehr dramatisch und es bedarf einer gesamteuropäischen Lösung. (11:42) Die Hitze steigt in den UNHCR Plastik Zelten an, es ist eine Katastrophe. (13:40) Ich verstehe es, dass die GriechInnen sich wünschen Unterstützung von Europa zu bekommen. (14:21) Die Flüchtlinge in Griechenland sind vergessen und auf sich alleine gestellt. (18:19) Wir NGOs sind nicht dafür da das Asylsystem zu erhalten sondern es in gerechte und in für Menschen würdige Bahnen zu lenken. (29:49) Es sind unser aller Steuergelder die nach Griechenland investiert werden, wo landen die? (30:49) Ich arbeite sieben Jahren mit Menschen auf der Flucht, ich könnte es nicht wenn ich nicht auch auf mich schauen würde.

Jul 26

38 min 48 sec

Weddingspecial (00:49) Wir machen heute eine komplette Geheimfolge. (B) (01:16) Ich konnte meine ganzen kindlichen Detektivphantasien ausleben. (K) (01:45) Das Thema ist heute: Hochzeit von Christiane und Patrick. (B) (03:32) Eingspritzt sind manchmal auch welche. (K) (04:28) Es wird in kleiner aber feiner Runde geheiratet. (K) (05:25) Mir hat auch die Umschreibung gefallen als Du mir die Idee gepitcht hast, als digitale Hochzeitszeitung. (K) (05:45) Genauso gut wie die Christiane kannst Du auch überleiten. (B) (07:05) Ich find den Plan des Auswanderns total mutig und schön. (K) (07:21) Ich hätte mir gewunschen, dass es näher ist. (B) (07:28) Ich beschwer mich auch nicht, dass ich jetzt ein schönes Urlaubsziel habe. (K) (08:45) Jetzt gibt schon drei Körner von euch und alle drei habt ihr uns in Simmering alleine gelassen. Das geht eigentlich gar nicht. (B) (09:41) Du brauchst Dir keine Sorgen machen. Einmal Simmering, immer Simmering. Wenn nicht in der Postleitzahl dann im Herzen und der Wortwahl. (K) (11:46) Hochzeitsmenüs und so sind nicht die Sachen die bei einer Hochzeit zählen. (B) (13:17) Mein erster Eindruck von den beiden war, dass sie die Augen nicht voneinander lassen können. (K) (13:23) Sie haben um die Wette gestrahlt. (K) (14:02) Dafür das sie Kitsch nicht möchte muss sie sich da eh selbst bremsen. (K) (15:56) Es hat in grossen Schritten angefangen und geht in grossen Schritten weiter. (K) (17:18) Es gibt 2 Optionen: Neuseeeland oder näher. (B) (17:45) Die besten Wünsche. (K) (20:45) Abschliessend muss man sagen: man ist am glücklichsten in Simmering. (B) BESONDERS grosses Danke an die GratulantInnen: Akim, Ana, Andreas, Brian, Dinko, Esther, Fanni, Johanna, Julia, Karin und Erkut, Martin, Michaela, Pam, Patricia, Sandra, sophie, Tina, Tommi, Viktor, Vroni und Philipp. ---- Alles weitere erfährst du unter [**www.mitmilchundzucker.at**](http://www.mitmilchundzucker.at) auf Instagram [**@mit.milch.und.zucker**](https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker) oder Facebook [**@mitmilchuzucker**](https://www.facebook.com/mitmilchuzucker)

Jul 19

38 min 13 sec

Sommerspecial (03:15) Ich habe jetzt weniger Ängste und Sorgen. (03:54) Ich habe mit jedem Kunden mitbekommen, dass ich wirklich kein Problem damit, sexuelle Dienstleistungen anzubieten. (05:30) Es war nach dem Lockdown ein absolutes Chaos, das ist ein Grund, warum ich jetzt noch aktiver in der Berufsgruppenvertretung bin. (07:50) Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass wieder ein Lockdown kommt. (09:37) Wir wollen einfach gleichbehandelt werden. (10:13) Es lauft gut und ich glaube, dass ich super davon leben werde können. (11:38) Mit meiner Langschläferinnenattitüde, will ich keine Termine um 9 Uhr vormittags haben. (13:05) Nichts ist 100%ig normal. (13:32) Körperliche Nähe ist wie Radfahren, das kann man gleich wieder. (15:26) Ich würde jedem Menschen, der mit Vulven und Vaginen spielen will, empfehlen, die Vagina Bibel zu kaufen und zu lesen. (17:44) In einem Ö1 Beitrag habe ich über Oralsex geredet, den hat meine Mutter gehört.

E

Jul 12

18 min 41 sec

Takeover with Gerald Loaker and Katharine Chang (01:54) The first thing we are very proud of is the democracy of Taiwan. (02:22) Taiwan people are very friendly and very hospitable. (02:36) I encourage, and I welcome Austrians to visit Taiwan. (02:53) Austria and Taiwan share the common values of Freedom, Democracy and the Respect for Human Rights. (03:44) The people of Taiwan emphasize the importance of good education, family values and treating people nicely. (04:55) We have to be very strong not only to learn to survive but also to thrive. (08:20) China considers Taiwan a local Province. They carry out diplomatic functions for Taiwan, which is completely ungrounded. (08:47) We are isolated in the international community. (08:57) Between Austria and Taiwan there are no formal diplomatic ties. (10:02) We learned a good lesson how to deal with Covid during the SARS epidemic 2003. (10:18) We sensed the threat of COVID 19 and informed the WHO but the WHO didn't take it quite seriously. (11:38) Because of our success fighting the pandemic, we shared our experience with other countries and also donated facial masks and medical equipment to countries in need. (12:26) The virus knows no borders it requires global cooperation. (16:40) I think that it is important that all democracies, the friends, partners, the likeminded countries should work together to safeguard democracy, to safeguard our values. (16:55) When we work together, we will be able to uphold the values we cherish. (20:14) Taiwanese people are very outgoing and they enjoy making friends worldwide. (21:39) Austrians, you are most welcome to visit Taiwan.

Jul 5

23 min 34 sec

(08:22) In Manhattan zur Arbeit spazieren zu können, ist einfach einer meiner schönsten Kaffeemomente gewesen. (11:34) In Amerika stellt das Krankenhaus ganz normal eine Rechnung für die Leistungen. (12:50) Wie können gar nicht genug wertschätzen in was für einem tollen Gesundheitssystem wir versorgt werden in Österreich. (13:20) Aufgrund der sehr komplizierten Finanzierung des Gesundheitssystems kann eigentlich keiner sagen was, wieviel kostet. (16:21) Die meisten Ärzte sind schlechte Unternehmer. (16:54) Ich bin für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso verantwortlich wie für meine Patientinnen und Patienten. (19:31) Die Medizin ist weiblich geworden. (23:42) Ich liebe meinen Beruf und mach‘s wahnsinnig gern, aber ich habe auch keine Lust mich kaputt zu machen. (23:50) Ich kann nicht auf die Gesundheit der anderen schauen und auf meine komplett vergessen. (31:21) Man muss auch das Immunsystem ein bisschen stressen. (33:52) In der Corona-Berichterstattung findet keine wissenschaftlicher Diskussion statt. Jeder glaubt, was er irgendwo gelesen hat. (35:35) Ich glaub es gibt in dieser Pandemie keinen einzigen Experten, der immer richtig gelegen ist. (40:54) Mentoring kennt man in Österreich nicht. (43:40) Ein Mentor ist nicht dafür da dir die Arbeit abzunehmen, sondern dir auch in regelmäßigen Abständen in den Hintern zu treten. (44:03) Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone. (51:12) Wenn man Studierendenberatung gemacht hat, hat man gewusst welche Fernsehserien gerade aktuell sind. (53:05) Ich blicke mit Freude auf mein Jahr technisches Studium zurück und weiß es wäre nichts für mich gewesen. (53:19) Ich habe dadurch aber viele Freunde kennengelernt, die mich fast 30 Jahre begleiten. (56:35) Eines der Ziele ist auch, dass die Leute, die bei und mit mir arbeiten, gerne kommen. (58:12) Einer der positiven Nebeneffekte der letzten 15 Monate ist, dass jetzt Abstand gehalten wird.

Jun 28

1 hr 5 min

(05:17) Ich glaube je mehr eine Mannschaft zusammen macht, desto erfolgreicher ist eine Mannschaft. (06:39) Der Charakter einer Mannschaft hat sehr viel mit dem Erfolg zu tun. (07:18) Die besten Spieler sind nicht die die den Ball am besten stoppen können, den Ball gut schießen können oder konditionell gut sind. Es ist ein Paket das mit dem Charakter, der Mentalität, der Qualität des Spielers und der körperlichen Verfassung zu tun hat. (08:27) Es werden Spieler in das Nationalteam einberufen, die auch für das Land alles geben. (08:40) Ich war der erste türkischstämmige Nationalteamspieler in Österreich. (09:22) Im Nationalteam hat man einen anderen Flair, man ist im Mittelpunkt des ganzen Landes, das ist wunderschön und macht auch stolz. (14:05) Der Fußballer ist sehr selten kritisch, da sind meistens andere schuld. (16:34) Ich sage immer zu meinen Mannschaften: das allererste was gilt, ist Ehrlichkeit und die Menschlichkeit. (17:37) Fehler kann jeder machen, aber wenn etwas passiert aufgrund von Lässigkeit, dann bekommt der Spieler etwas von mir zu hören. (19:41) Ich sage zu jedem Menschen, egal ob Du mich jetzt anlügst oder jemanden anderen aber lüg dich selbst nicht an. (20:11) Im Fußball ist es einfach, schießt du daneben, werden dich andere anfahren aber nach 2 Minuten ist alles vorbei. (21:10) Egal wie laut es im Stadion ist, den Trainer hörst du immer. (23:27) Einen guten Pass oder eine gute Ballannahme kann man lernen, was Messi kann kann man nicht lernen. (29:41) Der Bezirk fördert den Sport überhaupt nicht. (30:38) Wir wollen einen Verein aufbauen, der sich selber finanziert. (34:36) Je mehr Geld es im Fußball gibt, desto schlimmer wird es. (36:56) Wenn ein Spieler ein Hitzkopf am Platz ist, finde ich es okay. Für mich sind Werte wichtiger die außerhalb des Platzes passieren. (39:14) Jeder Spieler, der derzeit im Nationalteam spielt, kämpft für Österreich. (40:23) Wenn einer gut ist, gehört er zu uns, wenn er schlecht ist, gehört er zu den anderen. (41:06) Ich lache sehr, sehr gerne, aber ich schaue auch gern böse. (44:05) Italien sollte man sich immer anschauen.

Jun 21

52 min 46 sec

(04:49) Ich trinke ab zu Kaffee, aber nur gegen Kopfweh. (07:01) Ich fand Immobilien immer ur langweilig. (08:04) Immobilien hatten für mich einen ganz wesentlichen Vorteil, den ich sonst nicht gefunden habe, und zwar Banken sind bereit selbst Anfängern Geld dafür zu borgen. (09:30) Ich habe immer nur Immobilien gekauft, wo ich weiß, die nützen was, die bringen was. Da kann ein Mieter drinnen wohnen oder ein Supermarkt was verkaufen oder ein Büro drinnen sein, die zahlen dann Miete und das zahlt die Kreditrate. (10:17) Es gibt gute und schlechte Schulden. (15:44) Vor der Pandemie war der Speckgürtel um Wien, wo die Immobilienpreise überdurchschnittlich hoch sind, ca 30 Fahrminuten um Wien, jetzt ist der Speckgürtel ca 60 Fahrminuten um Wien. (21:15) Menschen die Wohnungen kaufen, um nicht darin zu wohnen, sind ein Teilgrund, warum Wohnen in Wien teuer ist. (22:45) Wenn es darum geht die Dachterrasse zu begrünen denkt der Investor: um was krieg ich unten mehr Miete wenn oben begrünt ist, nix, also bringts mir auch nichts, und die MieterInnen alleine können es nicht machen. (27:14) In Wien kannst Du mit Mieteinnahmen bei weitem nicht mehr die Kreditrate vom Kauf zurückzahlen. (32:15) Wer schon mal in einem Altbaukeller war weiß, da schimmeln sogar die Autoreifen. (34:23) Der stationäre Handel wird nicht tot sein, aber er wird weniger. (35:16) Ich weiß nicht, ob ihr den Ausdruck Paketwagenpolonaise kennt. (43:35) Ich liebe die Herausforderung mir zu überlegen, fällt mir nicht etwas ein, wie man eine lange leerstehende Immobilie neu nutzen kann ohne sie wegreißen und neu bauen zu müssen. (44:44) Es freut mich, wenn das Lebensalter und die Pandemie es geschafft haben meinen Job cooler zu machen. (45:19) Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht man Immobilien an, ob sie ein Problem haben. (49:22) Work hard, party hard. Ich bin in einem Alter und mit Kindern, wo Party nicht mehr in der Disco stattfindet. (49:51) Ich mag intelligente Witze, aber in Ermangelung dieser, nehme ich auch blöde. (50:37) Ich habe einen Gerechtigkeitssinn und möchte auch die Welt zum Besseren verändern. (51:15) Erst wenn Du das Geld rausnimmst aus der Rechnung, weiß man ob man Leute motivieren kann oder nicht. (51:27) Wer einen Job schon einmal nur wegen dem Geld gemacht hat, weiß, wie schnell die Motivation auch mit Geld weg ist. (53:24) Manche Sachen können nur junge Leute gut gestalten. (55:33) Mein Ziel ist nicht die Pension, sondern nur die Arbeiten machen, auf die ich Lust habe, die die ich spannend und geil find.

Jun 14

1 hr

(02:58) Ich bin jetzt verlobt und werde heiraten. (C) (03:29) Magst du unseren Hörerinnen und Hörern erzählen von den Ups and Downs der großen Lieben am Magistrat. (B) (06:48) Wir konnten uns wirklich treffen. (B) (07:41) Es ist schön, dass es wieder Möglichkeiten gibt Sachen in echt miteinander zu teilen. (B) (09:22) Gefühlt wars der beschissenste Hangover, ohne dem Spaß davor. (B) (11:20) Riesengroßes Shout-out an die Pam, sie singt so gut. (C) (12:11) Wenn das Wetter wärmer gewesen wäre, wäre es uns schwer gefallen zu fahren. (B) (12:29) Das ist auch meine erste Empfehlung: Geht auf Konzerte. (B) (16:09) Simmering ist der Nabel der Welt, es wissen nur viele nicht. (C) (17:13) Der junge Hofstädter hat bei den Nestroyspielen angefangen. (C) (24:53) Wir sind fertig mit der Liebe. (C)

Jun 7

27 min 41 sec

Die Gleichberechtigung ist da. (06:25) Alkohol ist so das Klischee der Blechbläser. (10:22) Wir sind die Blechbläserfamilie. (11:24) Mit einer Posaune kann man in sehr vielen Bereichen spielen. (12:07) Wir haben als Familie ein ganzes Quintett ergeben. (16:09) Beim Blech muss man erstmal den Ton treffen, ich muss wissen wo ist der Ton und wie muss ich die Lippen spannen und wie muss ich die Atmung haben, damit der Ton sauber klingt. (18:13) Die Eltern haben gesagt dreimal die Woche eine Viertelstunde Üben ist drinnen und aus jetziger Sicht ist das super wenig. (18:22) Ich hab mich immer motiviert durch Gruppen. (23:44) Ich möchte das Vorbild sein, dass jede und jeder selbstbewusst Posaune spielen kann. (28:27) Bei 6 oder 7 Big Bands war eine Dirigentin dabei. (32:00) Wenn man die Position hat ein Festival Lineup zu erstellen kann man mitdenken und auch Bands mit Frauen buchen. (32:14) Es tut schon gut zu sehen, dass es auch Schlagzeugerinnen gibt. (35:57) Es ist schwierig in der Musikpädagogik nur zu singen, weils super persönlich ist (36:52) Man merkt auch irgendwann bei sich selber, dass die Stimme sehr viel von dir als Person transportiert. (40:02) Man denkt immer es ist alles Talent aber es nicht alles Talent es ist auch hinsetzen und üben, üben, üben. (40:10) Wenn man nicht konsequent übt, dann wird man auch nicht gut. (40:40) Musikalität ist nicht nur das ich ein Instrument spielen es ist ja auch ein Empfinden für die Musik. (44:52) Das tolle an Jazz ist die Improvisation. (57:24) Ich kann jedem empfehlen Posaune zu lernen.

May 31

58 min 31 sec

Ist Recht immer gerecht? (05:32) Ich bin völlig grüner Tee süchtig. (06:39) Caldo! Si! (09:02) Es darf es bei mir nicht geben, dass jemand nach einer halben Stunde das Büro verlässt und sich nicht auskennt. (11:11) Recht und Gerechtigkeit müssen nicht dasselbe sein. (11:51) Der Rechtsstaat wird derzeit zertrümmert. (13:40) Die Justiz in Österreich funktioniert sehr sehr gut wenn man sie arbeiten lässt. (16:12) Wenn es um die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten geht muss man sehr zurückhaltend und vorsichtig sein. (18:17) Da sitze ich zuhause bei einem Glas Tee und überlege mir: Was könnte ich machen. (19:01) In Österreich haben wir derzeit nicht einmal Emissionsbeschränkungen. (19:06) Wir haben zwar ein Klimaschutzgesetz aber dies ist letztes Jahr ausgelaufen. (20:07) Ich vertrete keine Corona-Leugner. (27:40) Wenn man derart schlechte Gesetze schafft, wo man von vorhin schon wissen muss, dass diese nicht durchsetzbar und umsetzbar sein werden, dann kann das nur verfassungswidrig sein. (28:18) Ich bin weder vom Recht noch von der Gerechtigkeit überzeugt. (29:05) Mein Gewissen erfordert etwas zu machen und der nachfolgenden Generation sagen zu können: Ich habe nicht zugeschaut, ich habe etwas gemacht. (38:34) Mein Prinzip ist: Man muss Klartext reden. (38:42) Gerade Juristinnen und Juristen dürfen nicht herumeiern. Die müssen sagen: Das ist wahrscheinlich, das ist sicher, das ist ausgeschlossen. (50:52) Recht ist für mich eine Sprache wie Mathematik. (51:02) Recht ist die Beschreibung wie menschliches Zusammenleben funktioniert. (54:23) Ich würde gerne jeder und jedem mitgeben: Hinterfragt Dinge. (01:06:30) Mit dem Recht hat man ein mächtiges Werkzeug in der Hand. (01:08:05) Ich bin übrigens ein völlig Podcastsüchtiger. (01:10:17) Bitte bleibt kritisch, bleibt nachdenkliche Menschen, hinterfragt alles bleibt aber gleichzeitig bleibt neugierig, werdet nicht zynisch bleibts liebende Menschen.

May 24

1 hr 11 min

Updates aus dem Monat Mai (03:24) Es gibt momentan sehr viel an Content, den man konsumieren kann. (C) (03:50) Es macht nicht Angst, sondern ein mulmiges Gefühl. (B) (04:55) Ich frag mich, ob das wirklich funktionieren wird. (B) (06:00) He, jetzt gehts wieder mit Treffen. Komm, Los! Lass uns treffen, lass uns treffen. (C) (06:18) Ich hab so ein leicht optimistisches Gefühl, dass das alles gut gehen wird. (C) (06:22) Ich hoffe, dass man aus dem letzten Jahr gelernt hat. (B) (06:48) Wie man vielleicht weiß, wohnen wir im schönsten Bezirk Wiens, Österreichs. Nein der Welt. In Simmering. (B) (08:20) Das find ich total cool weil es halt auch Lebensmittel sind die nicht verschwendet werden sollen (B). (14:12) Wenn man sich die Kommentare unter den Artikel zu Femiziden in Österreich durchliest, stehen dort die grauslichsten Sachen. (C) (15:38) Ich mag die Band, auch weil sie so super nett sind. (B) (16:42) John Krasinski war in Wien. (C) (16:50) Sie ist supercool und er ist auch cool. (C) (18:25) Es weht immer so ein lustiger Wind durch Wien wenn ein Hollywood Mensch in Wien dreht. (C) (21:16) Was fehlt noch? Podcasts. (B+C) (21:31) Ich habe das Gefühl ich bin Netflix schon ein bisschen durch. (B) (22:13) Ich hab den Podcast Wirtschaft - macht sonst keiner von Sepp Schellhorn gebingpodcast. (B) (23:53) Ich steh halt auf True Crime und Kriminalfälle und wenn sie auch noch echt sind. UUUHHHH. (C) (24:22) Außerdem unterstützen wir immer, immer, immer, österreichische Podcast KollegInnen. (C) (25:29) Florian Klenk, falls Sie zuhören. (C) (28:53) Natürlich wird unser Podcast immer gratis sein. (B) (29:55) Ich freu mich auf den Aperol und die Leute. (C) (30:06) Damit bleibt uns zu sagen: Prost. (B)

May 17

30 min 54 sec

(05:16) Den besten Kaffee gibt es in Kärnten in einem Hotel. Dort zu sein ist ein Gesamtkunstwerk. (A) (06:09) Immer Prosecco, manchmal Weißwein, selten Rotwein. (J) (06:41) Gibt es so etwas wie Schnapsdrossel für Prosecco? Prosecconachtigall. (07:35) Besonders weise Frauen können ja auch aus dem Kaffeesud lesen. (J) (08:12) Wir legen in letzter Zeit öfter Tarotkarten und das ist ur super. Es stimmt immer, kind of. (T) (11:20) Es begab sich im Jänner 2019, da hat die Tatjana die Jasna zu mit mitgenommen und es war love at first sight. (A) (12:15) Ich hab die Heftln immer auf Urlaub betrunken mit meinen Freundinnen und gelesen und drei Minuten später, war der Podcast geboren. (A) (12:20) Es war ein bisschen wie Kaffee- Milch und Zucker. (J) (13:07) Unsere Talente und unsere Skills, haben sich gut zueinander gefügt. (A) (13:31) Wenn ich mir den Piloten heute anhöre, denke ich mir: „Warum hat der Verlag da ja gsagt?“ (A) (13:52) Es gibt oft Abende, an denen man zusammensitzt und etwas super lustig findet, aber dabei bleibts dann halt oft. (J) (15:11) Ich finds auch so schön, dass wir das als drei Frauen miteinander machen. Dieser Frauenbund ist etwas Besonderes. (T) (16:06) Das schöne ist auch, dass man diesen Boscher, den man mal hat, ausleben kann und dass man den zusammen ausleben kann. Das wir auch schöpfen können in unserer Deppatheit. (J) (18:11) Wir laden unsere Freunde ein, die halt vielleicht einen Fame in einer Bubble haben, oder wir fragen den Hader an und der ist halt Gott. (T) (22:25) Bei meinem Sohn wars schon einmal so, dass er mich angeschaut hat und gefragt hat „Mama bist du jetzt berühmt?“ (J) (22:46) Einmal hat uns ein nettes Mädl auf Rollerskates angesprochen ob wir die von Drama Carbonara sind, und wir haben uns nicht ausgekannt und dann sind wir ihr nachgelaufen. (T) (26:33) Sie hat ihn Radieschen gennannt? Wie romantisch. (T) (29:18) Manchmal les ich das Ende und denk mir beim Ende schon, das brauchst gar nicht lesen, das ist so fad. (J) (33:52) In dem Dorf in Tirol in dem ich aufgewachsen bin, war alles in diesem Drama Carbonara Patriarchatsniveau. (T) (34:56) Mir geht diese „Boomer-Witz“ Sache extrem am Keks. (T) (36:06) Wir spielen natürlich mit Schubladen, auch in unseren Geschichten, aber finden es auch gut, wenn die einmal ausgekramt werden. (A) (38:54) Ich maße mir nicht an zu sagen, dass eine 80 jährige noch was von mir lernen kann. (A) (40:09) Wir haben auch 12-jährige Zuhörer, denen sagen wir zwar immer sie sollen abschalten, aber die nützen, dass auch um Frauen besser kennenzulernen, um zu schauen wie die funktionieren und da gibt es schlechtere Muster als uns. (T) (41:58) Es ist so ein Unterschied, ob du von Männern oder von Frauen gepusht wirst. Bei Männern gibt es immer eine Konkurrenzebene. (T) (43:42) Ich bin jedes Mal froh, dass die andren beide Dinge machen, die mich überhaupt nicht interessieren und umgekehrt aber auch! (A) (46:29) Wir sind verbandelt, auch über den Podcast hinaus. (T) (53:25) Schenkt uns eine Blume oder ein Lächeln. (T)

E

May 10

54 min 9 sec

Wie schmeckt Wien? (03:51) Ich hab viel zu viel Kaffee in meinem Leben getrunken und irgendwann hat er mir nicht mehr geschmeckt. (04:49) Es gibt Plätze da trinkst fix keinen Kaffee, da trinkst dann halt Schnaps. (06:36) Sachen die passieren, haben einen Grund. (06:49) Wenns nicht geht ist es geschickter, dass man aufgibt. (06:57) Ich habe immer viele Möglichkeiten bekommen aber auch immer wirklich viel gearbeitet und es hat mir immer Spaß gemacht. (07:04) Ohne Spaß würde ich viel nicht machen. (07:26) Ich habe meine Bühne mein ganzes Leben gehabt. (08:08) Ich versuche immer auf einer Augenhöhe und Respektsbasis zu agieren. (08:18) Wenn ich eine Geschichte hab die am Wochenende passiert ist kann sein, dass ich die 400mal 3 Tage lang erzähle. (08:28) Ich hoffe, dass die Leute kommen und in der Zeit, wo sie da sind ein bisschen ihren Alltag vergessen können. (15:12) Ich hab noch nie so lange am Abend nicht gearbeitet. (16:09) Ich geh raus in der Früh, da steht schon der Mistkübler da und dann reden wir schon und lachen schon und ich denk mir der Tag fängt schon gut an. (17:50) Ich habe mir in den letzten Jahren gelernt, dass man manchmal Nein sagen muss und verstehen lernen muss, dass die anderen dann nicht pissed sind, wenn man Nein gesagt hat. (19:16) Unser Pissoir ist wirklich super. (22:26) Hauptsache es ist paniert. (22:50) Schnitzel geht immer. (24:14) Das Lokal ist immer aufgedeckt. Immer wenn man reinschaut, ist alles fertig. (24:27) Es gibt immer ein Mittagsmenü, das kostet seit 12 Jahren 8,50€. (26:07) Was mich nervt sind Sachen, die ich nicht selber antreiben oder bewerkstelligen kann. (28:07) Es ist jetzt so wie es ist und ich gehe mit der Situation um wie sie ist und ich denke nicht darüber nach was gewesen wäre wenns anders gewesen wäre. (43:18) Ich bin die Meisterin des sinnlosen Smalltalks. (43:41) Ich lach eigentlich sehr gern. (44:58) Ich bring schon gern Leute zum Lachen. (49:39) Es gibt so Tage im Herbst da denkt man sich: Heute wäre der perfekte Tag zum Spazieren am Zentralfriedhof. (55:02) Wenn ich Leute einlade, gibts Schinken-Käste Toast. (55:08) In meiner Familie gehts um miteinander, es geht gar nicht darum was um Teller ist sondern ums zusammensitzen und eine gute Zeit haben. (56:19) Humor nicht vergessen.

May 3

57 min 46 sec

(4:51) Der persönliche Kontakt hat einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Egal ob digital oder wirklich persönlich persönlich. (7:03) Ich habe gemerkt, es geht nicht mehr. (9:30) Schlimm ist zwar, dass man nicht darauf vorbereitet war, aber schlimm ist auch, dass man immer noch nicht damit umgehen kann. (10:59) Ich hab ein bisschen zu spät gemerkt, dass ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren muss, aber es war ein gutes Aufwachen. (12:49) Es klingt komisch, wenn man sagt „Ich schau jetzt auf mich!“ und gründet dann etwas, aber ich wollte Dinge tun die mir Spaß machen. (14:05) Geld verdienen ist ein Ergebnis, nicht das Ziel. (15:30) Es ist eine Balance aus „cool, neue Verantwortung“ und „was ist das eigentlich?“ (21:53) Ich finde es furchtbar, dass diese Krise so politisiert worden ist. (23:30) Du konntest dir aussuchen Medium A oder B und je nachdem hast du unterschiedliche Fakten oder Nicht-Fakten gekriegt. (23:39) Wenns nach dem einen Medium geht, sind wir morgen alle tot, wenns nach dem anderen geht, ist eh alles wurscht. (25:58) Mir ist das wurscht wer den Impfstoff organisiert hat, die Leute gehören geimpft. (27:53) Von mir kann man lernen, wie man Sachen nicht machen sollte. (28:19) Fehlerkultur und dass es ok ist Fehler zu machen, ist wesentlich. (29:15) Man kann nicht gewinnen, wenn man sich jeden Tag verkleidet. (31:28) Der Anspruch an Veränderung ist bei mir generell schon ausgeprägt. (33:48) Wenn wir eine Sache alle im letzten Jahr gelernt haben sollten, dann dass man wirklich nichts kontrollieren kann. (34:30) Ich kenn niemanden, wo ich die Hand dafür ins Feuer legen würde, dass es ihm oder ihr immer gut geht. (34:56) Wir bestehen nicht zu 100% aus „alles ist gut“. (36:33) In meiner letzten Arbeit habe ich gesehen, dass es ganz viel Wahnsinn gibt, im Sinne von überbordender Struktur. (37:25) Unternehmen setzen sich Monate lang mit sich selbstauseinander und vergessen darauf, dass sie eine ganz andere Aufgabe haben. (39:26) Wenn ich mir bei einem Regenschirm überlege, ob die Spitze Silber, Gold oder Bronze werden soll, die Leute aber einfach nur nicht nass werden wollen, dann läuft etwas falsch! (42:37) Es ist irrsinnig lustig, weil was soll, schon abgehen? Er steht halt jetzt bei der Bushaltestelle und wir beim Auto. (44:18) Dadurch, dass wir jetzt schon viel mehr Zeit miteinander verbringen, merke ich schon, dass das Thema „Vorbild“ ein viel größeres wird. (47:08) Es hängt auch sehr viel davon ab, mit wem man arbeiten kann und will. (51:46) Das beste was mir passieren kann ist, dass meine Familie und die Menschen die mir Nahe sind gemeinsam mit mir gut aus dieser Situation gekommen sind.

Apr 26

56 min 38 sec

Wofür erhebst du deine Stimme? (07:38) Musik machen ist für mich schon ein bisschen wie Kaffee trinken. (07:41) Gin trinke ich, wenn ich gut drauf bin, und möglicherweise bleiben will. (08:53) Ich bin ja Balladenkönigin und liebe es Balladen zu schreiben. (09:40) Wenn ich über ein gewisses Thema geschrieben habe, dann habe ich einen Haken daruntergesetzt und dann ist es abgearbeitet. (11:10) Ich will jedem ein bisschen Raum in meinen Liedern lassen, damit man sich darin finden kann. (15:54) 2019 war der Punkt, wo ich gesagt habe: Ich will mich nicht mehr hinter etwas verstecken, weil ich nicht finde, dass ich mich hinter etwas verstecken muss. (17:12) Musik ist meine absolute Leidenschaft. (20:42) Es ist als Frau schwieriger gehört zu werden. (23:33) Wenn man eine Leidenschaft hat, dann hängt man sich gern rein. (25:21) Für sich selbst aufstehen braucht so viel Mut und so viel Überwindung, aber es ist so ein geiles Gefühl, wenn man es gemacht hat. (25:47) Wenn Neid hinter Kritik versteckt wird, darf man ruhig die Ohren verschließen. (26:42) Im Entstehen eines Liedes ist der ärgste Moment das erste Mal herzeigen. (28:26) Ich habe immer gesagt, wenn wir etwas über mich wissen wollt, hört euch meine Lieder an. Ehrlicher wirds nimma. (30:34) Das erste Jahr hat mir der Mikroständer das Leben gerettet, weil ich mich daran festgeklammert hab. (32:34) Irgendwann wars genug mit den Wohnzimmerkonzerten und man hat auch schon das Wohnzimmer von jedem gekannt. (38:55) Es lebt sich schon viel, viel leichter, wenn man sich selbst gern hat. (47:03) Das meiste an Singen habe ich im Auto gelernt. (47:20) Pendeln ist kein Problem für ich, da habe ich wenigstens Zeit zum Üben. (51:24) Wir kommen auf keinen grünen Nenner. (53:08) Ich finde schon, dass ein gewisses Maß an Fantasie in jedem steckt und jeder nur seinen Bereich finden muss, wo er es ausleben kann. (54:43) Eine Setlist muss etwas Kontinuierliches haben, einen roten Faden, wie ein Film. (55:31) Ich werde ja auf der Bühne auch manchmal zum Möchtegern-Standup-Comedian. (58:12) Als Vorband muss man sich schon viel mehr anstrengen, weil die Leute kommen nicht wegen dir, aber wenn du die dann überzeugst sind es treue Fans.

Apr 19

1 hr 13 min

(03:57) Gespräche, die nicht aufgenommen werden, sind nicht ganz so sinnvoll. (B) (04:35) Machen wir eine alles-außer-Corona Regel? (B) (05:25) Wenn man uns schon länger hört und wenn man uns auch so kennt, glaubt man es kommt halt das eine Monat AWFNR und das nächste Baywatch Berlin. (C) (05:42) AWFNR und Baywatch Berlin sind unsere generellen Empfehlungen. (C) (08:20) Bevor ich eine Empfehlung habe, habe ich eine Meinung dazu. (B) (09:49) Selbstverständlich ist der Standard oft der Meinung der ich auch bin. (C) (10:50) Ich würd‘s jetzt nicht als Podcast bezeichnen. (C) (11:10) Wenn ich mir neue Podcasts anschaue und die durchschnittliche Folgenlänge unter 20 Minuten ist, höre ich den Podcast nicht. (B) (13:01) Scheiß auf tagesaktuell und Politik. (B) (17:04) Auch das hier ist ein Lernpodcast. (C) (18:07) Unsere Frauenquote ist momentan der Shit. (C) (26:24) Es geht nicht nur um Menschen, die wegen Corona im Krankenhaus sind, sondern es geht auch um Menschen, die im Krankenhaus sind wegen anderen Erkrankungen. (B) (26:38) Ich würde mir wünschen, dass den Menschen in Österreich auch mehr Raum gegeben wird, die so viel leisten für uns. #nichtselbstverständlich (B) (27:01) Wir sollten nach der Corona Geschichte mal darüber reden ob die Zustände und die Bezahlung für Menschen, die im Sozialbereich arbeiten so ok ist. (B) (27:58) Alles von Feminismus bis zur Bierpartei ist bei uns vertreten. (C) (32:42) Seid‘s lieb zueinander wäre mir noch ein Anliegen. (C) (33:50) Ich tu mir extrem schwer damit Leute nicht darauf hinzuweisen, dass es extrem deppat ist, was sie machen. (B) (36:41) Ich glaub wir sind mit dieser Folge durch. Besser wirds nicht. (C)

Apr 12

37 min 27 sec

Weche Rolle hast Du heute? (05:09) Ich liebe es Kaffee in Kaffeehäusern zu trinken. (07:07) Man muss sich ein bisschen anpassen wenn man Kinder hat. (09:28) Man kann nie zum genau gleichen Zeitpunkt, dem einen oder dem anderen, genauso viel Aufmerksamkeit geben. (10:47) Der Punkt Me-Time hat in meiner Vorstellung eine grössere Rolle gehabt. (11:22) Man lernt ganz ganz viel über sich selber wenn man Kinder hat. (14:25) Ich hatte immer das Gefühl in der Strassenbahn ich werde angeschaut wenn das Kind nur irgendeinen Muks macht. (18:33) Ich habe einen Ausgleich gebraucht. Einen Ausgleich für mich persönlich. (24:57) Simmering hat immer so etwas ur wienerisches gehabt. (28:15) Mein Mann ist ganz verwundert, dass ich alleine in die Volksschule gegangen bin. (29:45) Die Kinder fühlen sich dort wohl wo sich die Erwachsenen wohlfühlen. (34:36) Was uns sehr geholfen hat ist eine Babysitterin. (37:35) Es ist nicht so lange her, dass man nie Väter mit Kinderwagen auf der Strasse gesehen hat. (42:01) Mein Mann und ich beneiden uns gerade gegenseitig um unsere Jobs. (46:46) An Themen für den Podcast fehlt es mir nicht. (47:16) Ich habe beim Podcast Gesprächspartner einerseits meine Oma und andererseits Menschen aus dem öffentlichen Leben.

Apr 5

1 hr 4 min

Wenn du keinen Raum findest, bau ihn dir. (08:50) Mich hat diese eine Freundin, die schon aufgelegt hat, angerufen hat und gesagt hat: Du Nane, ich mach dich berühmt. (09:01) Okay was muss ich tun. (10:31) Ein Spongebob war an dem Abend auf einmal da. (10:55) Über 10 Jahre hindurch haben wir keine einzige Booking Anfrage verschickt, sondern sind immer von selber gebucht worden. (12:11) Jeder hatte ein Selbstverwirklichungstool und das heißt Etepetete und jeder kann machen was er will und wir treffen uns alle dort. (12:49) Ich spiel das, was mir selbst am besten gefällt. (14:37) Es war eine totale kreative Spielwiese, der ich alles untergeordnet habe. (15:52) Wir waren verlässlich, wir waren pünktlich und wir waren immer respektvoll miteinander. (17:02) Das Schöne an unserer Freundschaft ist immer gewesen, dass ein Veto nur kam, wenn etwas so groß war, dass es die Freude der anderen überdeckt hat. (25:10) Ich habe eine gesunde Distanz zu Parteipolitik gehegt. (25:50) Dann habe ich Irmgard Griss geschrieben: Für Sie möchte ich gerne arbeiten. (32:48) Ich akzeptiere generell nichts was mir einfach vorgesetzt wird. (33:15) Ich bin nicht ehrgeizig, aber ich bin extrem hartnäckig. (33:58) Meine Mutter hat immer gesagt: Du kannst nicht mit dem Kopf durch die Wand. Ich habs mir dann immer vorgestellt und gedacht: Warum eigentlich nicht. (35:30) Ich habe glaube ich die größte Freude, wenn ich etwas ausprobieren kann. (36:34) Wenn es gut ist glaub ich, entgegen der Politik, vermarktet es sich von alleine. (41:15) Ich habe einen gewissen Grant gehabt auf die Selfcare Leute, weil ich hab keine Zeit für den Schas weil ich hackel. (52:01) Ich hätte es gerngehabt, wenn wir als Parlament mal einen guten Rave machen. (52:54) Ich brauche beides, die Kultur wo ich kreativ und nicht messbar sein kann und ich brauch das objektiv bewertbare. (56:23) Es ist mir total wichtig, dass man immer auf Augenhöhe bleibt, wurscht mit wem. (01:00:32) Die Idee einer guten Unterhaltung oder Freundschaft ist, dass man sich selbst auch mal rausnimmt und den anderen voll und ganz inhaliert. (01:01:10) Man sollte das Gegenüber so sein lassen, wie es ist. (01:05:14) Ich hole mir die Energie nicht über soziale Kontakte, ich kann mir alleine auch gut Energie geben und halten.

Mar 29

1 hr 13 min

Judith Bis wohin und wo weiter? Volunteer-Arbeit in Griechenland (06:43) Ich hab total viel Zeit damit verbraucht Tee zu kochen und versucht die Leute kennenzulernen. (12:16) Das wichtigste ist da zu sein für die Person, als Mensch und einfach sagen, auch wenn du in einer schwierigen Situation bist, du bist genauso viel wert, wie wenn du diesen Job oder diese Wohnung hast. (13:18) Es war vielleicht leichter mit mir über schwierige Dinge zu reden, weil ich vielleicht ähnliche Probleme hatte. Mit 18 Jahren, was will ich machen, wohin geht mein Weg, so grundlegende Fragen. (14:19) Ich habe gelernt, dass es verschiedene Wege gibt ein Problem zu lösen. (16:56) Ich war für einen Aufnahmetest 2015 im Sommer in Wien und habe am Westbahnhof die vielen Menschen gesehen. Ich war eigentlich schockiert, dass der Staat versagt und in der Lage gar nichts macht. (18:18) Wie haben vier Tage die Woche, täglich 2 Deutschkurse veranstaltet, und einen Tag die Woche war ich dabei. (20:32) Es war oft zum Improvisieren, aber es war beeindruckend, wie es geschafft worden ist. 26:39) Vor meiner ersten Deutschstunde war ich sehr nervös. Ich wusste nicht was mich erwartet, wie soll ich mit den Leuten reden, bis ich gemerkt habe: Judith, sei einfach Du selbst, so wie immer und geh auf die Menschen zu. (30:09) Es waren viele Herausforderungen, wo es viele verschiedene Ansätze braucht. Irgendwann steht man als Einzelperson an und dann musste auch was von der Politik und den großen Institutionen organisiert werden. (32:53) Es gab dann die Demo und das Lichtermeer, wo ganz viele Menschen in Wien waren. Das hat total viel Kraft gegeben, zu merken, dass es viele Menschen gibt, die auch sehen, dass die Situation so nicht geht. (34:40) Ich habe 2019 meinen Bachelor gemacht und wollte dann nochmal praktische Erfahrungen sammeln. (34:39) Ich war dann 2019 das erste Mal in Griechenland für drei Monate. (36:18) Für mich war es total wichtig, dass ich bei einer Organisation mitmache, wo die Menschen auf Augenhöhe miteinander arbeiten. (38:10) Im Community Center gab es für jedes Projekt eine geflüchtete Person, die dafür verantwortlich war und wir Freiwilligen aus Europa haben unterstützt. (40:00) Es wäre furchtbar, wenn sich das Gemeinschaftszentrum an den Bedürfnissen der Volunteers richten würde, sondern es ist wichtig loszulassen und zu fragen: Was wollt ihr machen. (40:38) Es gibt so wenige Dinge, die die Menschen auf der Flucht selbst bestimmen können. (44:35) Viele Leute die gerne Volunteering machen wollen, wissen nicht man es sich finanzieren kann. (45:08) Einfach auf das Wesentliche konzentrieren und es gibt dann immer Menschen die einem helfen. (56:43) Ich würde gerne in fünf Jahren nach Lesbos fliegen und merken, dass es dieses Lager nicht mehr gibt. (59:30) Egal was man macht, es ist super, wenn man irgendwas macht.

Mar 22

1 hr 1 min

Ella - Voiceover - Andren eine Stimme geben. Was bedeutet es nun wenn man anderen tatsächlich die Stimme gibt? (2:40) Ich trinke gar keinen Kaffee mehr, weil das besser für die Stimme ist. (3:54) Damit die Stimme performen kann, muss der Körper gesund sein. (5:00) Man verzichtet auf vieles, wenn man erfolgreich sein möchte. (6:56) Ich habe in der Oberstufe meinen Mann kennengelernt und der hat mich dann nach Italien mitgneommen. (7:50) Ich hatte das Gefühl ich mache etwas mit Sinn, aber hab dabei auch irgendwie mich selbst verloren. (12:00) Wir sind zu Weihnachten 2019 zurück nach Wien gekommen, in unsere neue Wohnung gezogen und waren zwei Monate später im Lockdown. (12:20) Ursprünglich waren 2 Jahre Italien geplant, dann habe ich aber zu meinem Mann gesagt:“ Wir waren jetzt zwei Jahre für dich da, jetzt sind wir noch ein Jahr für mich da.“ (14:50) Ich wünschte ich hätte mir mehr der italienischen Leichtigkeit behalten. (16:20) Ich musste mich nach den drei Jahren wiederfinden und drei Jahren hinter mir zurücklassen. (17:16) An dem einen Tag hab ich mich noch verzweifelt und verloren gefühlt und das hat dieser eine Anruf komplett verändert. (19:20) Mir wurde immer gesagt „Du hast so eine schöne Stimme, wird Sängerin!“. Als ich aber dann begonnen habe das etwas professioneller anzugehen, habe ich die Freude verloren. (20:20) Es ist kein einfaches „in die Rolle schlüpfen“, sondern es ist immer etwas persönliches, das die Rolle erst ausmacht. (21:15) Hinter dem Mikrofon kann ich ein 15-jähriger Junge oder eine 30-jährige Frau sein. Da sieht mich niemand. (24:10) Ich bin vorm Fernseher gesessen und habe begonnen Stimmen nachzuahmen. (30:17) Man ist sehr auf Feedback von außen angewiesen, wie die Stimme klingt. Das hat mich auch eingeschüchtert. (34:15) Jeder kann reden, aber hinter einem professionellen Sprecher steckt eine andere Technik. (40:17) Man hat oft das Gefühl, dass gemeint wird „Die Männerstimme hat etwas zu sagen.“ Frauenstimmen haben auch etwas zu sagen! (40:40) Es liegt auch an uns Frauen zu sagen, das wir Frauen hören wollen. (41:50) Wenn du dich kennenlernst, kannst du wahr sein, indem wie du nach außen bist. (42:55) Die Stimmer hergeben kann man nur, wenn man die eigene Stimme wertschätzt. (46:40) Man darf sich auch Ruhe gönnen. (48:00) ehrliche Freude in anderen Menschen bringt mich zum Lachen. (49:15) Ich kann auch gar nicht anders, jede Bewegung in meinem Gesicht macht ein Lächeln. (50:17) Für mich persönlich ist es immer am Wichtigsten nicht stehen zu bleiben.

Mar 15

53 min 47 sec

Sascha - If you love music, start a band. If you love talking, start a podcast. Über das Starten eines Podcasts und dem Produzieren eines Albums. (04:02) Scheiß drauf was die anderen sagen, mach worauf du Bock hast. (05:22) Österreich und Wien hat eine Kaffeehauskultur aber keine Kaffeekultur. (05:48) Ein Espresso in Italien, am besten am Wasser. (08:09) Wir haben uns tagelang den Kopf zermartert welchen Film wir gucken können und was wir dabei essen. (11:06) Ich habe gestern Zurück in die Zukunft 1 auf Englisch geschaut und es war ganz fantastisch. (17:38) Wir hatten sieben oder sechs Probefolgen. (19:14) Ohne Corona wäre ich nie auf die Idee gekommen selber einen Podcast zu machen. (22:02) Man steht als Musiker jetzt echt lange schon vor dem Nichts. (22:27) Keine Konzerte spielen können ist Folter für einen Vollblutmusiker. (23:29) Aus einer Laune heraus, bzw. weils raus musste, haben wir Punksongs geschrieben. Jeden Tag einen. (24:52) Deswegen ist es auch ein wütendes Punkalbum geworden. (31:02) Sich zu äußern ist nicht schwer, gerade dann, wenn man gelernt hat als Mensch selbständig zu denken und eine eigene Meinung zu entwickeln, sondern die Plattform zu finden, um das rauszulassen das es auch ankommt. (33:07) Wir haben keine Lobby. (36:39) Ich bin damit gut gefahren mich überhaupt nicht zu verbiegen. (43:06) Ich mach übrigens noch einen Podcast. (44:19) Da können wir jetzt mal den Hund mit ins Boot holen. (54:04) Manchmal werden mir beim Crowdsurfen die Socken geklaut. (54:19) Das erste Konzert, das wir spielen wird auf jeden Fall ein absoluter Befreiungsschlag und was ganz besonderes sein.

Mar 8

59 min 9 sec

Wieviel Angst macht Krise? Wie gehen wir mit den aktuellen Krisen um und wie sehr werden sie uns nachhaltig verändern? (05:20) Ich habe lange Zeit keinen Kaffee getrunken und war mehr so der Kakao-Typ. (12:33) Es ist für mich eine Grundvoraussetzung für Beziehung, dass ich den anderen versorgt weiß. (13:40) Diese Festlegen auf etwas war nie so meines. (20:44) So unterschiedlich wie unsere einzelnen Wahrnehmungen sind, so unterschiedlich ist auch das Ergebnis, wenn ein ganzes Team mit einer Person zusammenarbeitet. (21:42) In diesem Feld zu arbeiten ist etwas sehr Spannendes und sehr Erfüllendes aber gleichzeitig auch anstrengend. (22:41) Bei der Methode der Existenzanalyse geht es nicht um Bewertung. (22:53) Es geht darum die Person zu begleiten und zu schauen, wo sie Möglichkeiten für sich hätte oder nutzen kann. Aber gleichzeitig auch auf der Basis, dass man schaut, wie erleben sie sich selber. (30:19) Mir war nicht fad im letzten Jahr. (34:35) Ich kann keine Gedanken lesen. Ich weiß nicht was der andere gegenüber denkt und erstens ich werde es nie besser wissen als der/die KlientIn und zweitens ist es auch nicht mein Anspruch. (35:18) Ich bin der, der versucht die Außenbeobachtung zur Verfügung zu stellen. (43:46) In der Therapie hat man weniger Erwartung daran, dass der andere etwas bestimmtes abliefert, darum gehts gar nicht, sondern mehr darum gemeinsam auf die Wesensschau zu gehen. (44:36) Ois und nix. (45:00) Generell erlebe ich mich mehr als Zuhörer. (46:55) Das vorbildliche Um-sich-selbst-kümmern, ist ja eigentlich das was mitgegeben werden soll. Nämlich das jede Klientin und jeder Klient lernt für sich selbst sorgen zu können, so dass er mich irgendwann nicht mehr braucht. (52:43) Für mich ist Humor auch ein wichtiger Aspekt mit allem schmerzvollen umzugehen. (53:40) Ein Miteinander ohne Humor stelle ich mit sehr schwer vor. (58:08) Eine Neugier auf sich selbst ist ein Perpetuum mobile.

Mar 1

1 hr 1 min

Warum wir die Menschen in Griechenland nicht vergessen dürfen oder Wie können wir wirklich helfen? (03:47) Ich war ein total verträumtes Kind. (06:58) Ich dachte mir: Uns gehts so gut, und wenn die Menschen einen Deutschkurs wollen oder ein paar Lebensmittel brauchen, das ist doch keine große Sache. (09:22) Ich habe immer die Wertschätzung, trotz dieser Herausforderungen, gemerkt und viele schöne Gespräche und Freundschaften haben sich entwickelt. (10:07) Ich habe angefangen mit dem, dass ich die Menschen gefragt habe was sie brauchen. (12:26) Gehen wirs an, wie wir es im Herzen spüren und im Kopf abgecheckt haben. (16:38) Etwas das wir lernen können ist, dass wir unabhängig von mögen wir den jetzt, oder kommt der aus dem richtigen Eck, für eine größere Sache verbinden. (18:44) Der Hauptpunkt nach Lesbos zu fahren war: das muss man anschauen und Zeitzeuge sein. (19:58) Ich davon ausgegangen, dass die EU jetzt wirklich einmal aufwacht und sagt da sind 20.000 Flüchtlinge obdachlos mit Kindern, schwangeren Frauen, jetzt unternehmen wir was. (20:11) Moria war ein Auffang- bzw. Registrierungscamp für 3.000 Personen und in Spitzenzeiten waren dort bis zu 20.000 Personen. (22:57) Den Menschen ist Tag und Nacht kalt. (25:18) Die Menschen müssen in ungeheizten Sommerzelten aus Plastik leben. Alles was die Menschen besitzen ist ständig nass. (27:13) Eltern sind total verzweifelt. die Menschen sind traumatisiert, die Kinder sind traumatisiert, (27:46) Seit 3 Wochen gibt es 250 Duschen für 7.500 Menschen, davor gab es nur Kübelduschen. (40:04) Der Eintritt in das Lager auf Lesbos ist für alle JournalistInnen verboten. (43:26) Manchmal gehe ich ans Meer und schreie ganz laut oder weine und lass meine Emotionen raus. Ich tröste mich damit, dass ich jetzt da bin und mit dem großen Wir. Die Dinge die wir dort machen, könnten wir niemals alleine machen. (43:49) Die oberste Priorität für uns ist die Evakuierung des Camps. (44:38) Es gibt wahnsinnig viele Liebesmomente bei der Arbeit die mich trösten. (45:19) Mulham, mein Mitbewohner, ruft mich mit Videochat an zeigt mir meine Pflanzen und wie schön grün sie sind. (46:19) Ich bitte schon seit Monaten um ein Gespräch mit dem Bundeskanzler. Ich möchte hören wie er es als Mensch argumentiert und dann möchte ich ihm meine Meinung sagen. (49:00) Ich glaube jeder Mensch hat Begabungen. (52:21) Ich glaube das Wichtige ist, dass wir uns bewusst werden, wie schön es ist in einer Gemeinschaft zu leben. (56:27) Wir haben auch mit den Menschen im Camp gelacht. Eine kleine Sekunde herstellen wo wir alle freie Menschen sind. (1:00:10) Ich bin unheimlich dankbar für alle Spenden, wir können so viel tun damit. Wir haben Medical Volunteer International mit Medikamenten unterstützt, wir haben ein Warehouse gemietet um die Waren der 7 LKWs die wir aus Österreich bekommen haben unterzubringen und schnell verteilen zu können. Wir haben die größte Lebensmittelverteilaktion die jemals im Lager stattgefunden hat durchgeführt und jeder Familie 15 KG Lebensmittel gegeben. Trotzdem bleibt das Hauptthema immer die Evakuierung der Lager. (1:03:04) 10.000 Decken und 2.000 Foodpacks braucht Logistik und Organisation.

Feb 22

1 hr 5 min

Maria - Wenn dich jemand in eine Schublade stecken will, zwick ihm die Finger ein Zwischen Opernbühne und Militär. In welche Schublade passt du? (03:27) Das ist wie ich es mag, kalt und bitter. (05:03) Ich konnte meine Schummler auf Chinesisch schreiben. (05:20) Wenn ich etwas mach, dann mache ich es 100%ig. (09:06) Es ist mein Leben und wenn ich mich so entscheide habe ich das Gefühl, es geht niemanden anderen etwas an. (09:37) Vielleicht habe ich einen wahnsinnig guten Filter, dass ich die kritischen Stimmen rausfiltere und mir denke es interessiert mich nicht. (10:06) Wenn Du daran glaubst, wenn Du es gerne machst dann bist Du auch authentisch und dann hinterfragen das die Leute nicht so sehr. (15:13) Das Singen an sich ist wunderschön, aber das Singen ist nur 25% des Jobs. (15:44) Das Business des Operngesangs ist wahnsinnig sexistisch. (16:40) Ich will nie wieder lächeln müssen, wenn ich nicht lächeln will. (17:24) Ich mags für andere Leute einstehen, ich mags Leute zu beschützen und Gerechtigkeit und dafür zu kämpfen. (17:40) Kameradschaft, das Miteinander, das ist das wertvollste am Militär. (20:07) Wenn ich in der Kunst frei sein hätte können, hätte ich einigen Leuten meine Meinung gesagt, oder den Mittelfinger gezeigt. (20:19) Ich war frei aber auch Freiwild. (23:51) Ich habe beim Heer gelernt, dass ich auch Fehler machen darf. (28:53) Die ersten vier Monate, als ich ins Militär eingetreten bin, habe ich niemanden etwas gesagt. (29:28) Ich glaube, ich habe für mich meine Berufung gefunden. (35:48) Ich bin nicht mehr bereit so viel Bullshit hinzunehmen wie ich es früher war. (36:28) Ich habe mich überhaupt nicht verändert, sondern ich kann jetzt sein wie ich bin. (37:15) Es hat lange gedauert zu sagen, was ich mache hat einen Wert und wenn du mir diesen Wert nicht gibst, dann tu ich das nicht. (38:42) Wenn man davor Angst hat einen schiefen Ton rauszubringen, weil man zu viel Kraft reinlegt, dann kann auch nie ein brillanter Ton rauskommen. (39:08) Wenn du es nicht probierst, hat du dir die Chance genommen, gewinnen zu können. (39:28) Ich habe in meinem Leben noch nie so viel gelacht, wie beim Bundesheer. (39:51) Man kann in jeder Situation etwas Schönes finden, wenn man es zulässt. (41:13) In der Grundausbildung will ich den Burschen eine leiwande Zeit bereiten, in der sie Sachen erleben können, die sie sonst nicht erleben können. (43:27) Man entscheidet nur die kleinen Dinge. Ich kann nur entscheiden, unterschreibe ich jetzt meine Bewerbung oder nicht. Was dort dann passiert, kann ich nur bedingt beeinflussen.

Feb 15

46 min 13 sec

Judith - Sag zum Abschied leise ...... Der Blick einer Scheidungsanwältin auf die Ehe (05:12) Die Leute kommen mit einem großen Rucksack an Problemen und Enttäuschungen und die wollen sie mal jemanden erzählen. (05:51) In der Beziehung, im Streit gibts nie einen Schiedsrichter der sagt: so gehört das. (06:25) Die überwiegend meisten die zu mir kommen, werden am Ende geschieden sein. (11:35) Leider zwingt das österreichische Recht scheidungswillige Paare abzurechnen. (12:17) Zu mir kommen die wo es nicht mehr gut funktioniert und die nicht auf die schnelle eine Einigung finden. (13:12) Das der andere den Geschirrspüler vor 10 Jahren nicht eingeräumt hat, hat mir noch nie jemand erzählt. (14:30) Unangenehm sind die Fälle wo Paare ohne zu heiraten zusammenleben, Kinder bekommen und es scheitert und man hat dann plötzlich Null Absicherung. (16:20) Es muss den Menschen bewusst sein, dass die Ehe nicht nur Romantik ist, sondern auch ein Vertrag mit besonderen Abschlussvoraussetzungen. (23:16) Im Sinne der Kinder ist das Verschuldensprinzip sicher nicht sehr förderlich. (24:28) Man muss immer auf Vernunft pochen. (24:34) Eskalieren schafft jeder alleine, eine vernünftige Lösung zu finden schafft jemand der außen steht leichter. (25:06) Je mehr sich der Anwalt in den Konflikt einlässt, umso schlechter ist es für das Ergebnis, das man für den Mandanten erzielen kann. (29:37) Das gemeine an der Liebe ist, wenn sie weggeht dann schlägt sie in das Gegenteil um und das ist dann Hass. (30:24) Mit Kindern kann man sich nicht vollkommen scheiden lassen. (31:24) Auf der Seite der Rechtsanwaltskammer kann man Anwältinnen und Anwälte finden die einen Ehe-Check anbieten. (34:30) Recht und Gerechtigkeit ist nicht dasselbe. (47:22) Was mir bei Scheidungen immer ein großes Anliegen ist, sind die betroffenen Kinder.

Feb 8

52 min 54 sec

Lena - London Calling: Mach es bevor du bereust, es nicht getan zu haben. Auswandern mit Brexit und Corona (05:23) Ich hab meine Bialetti nach London mitgebracht. (07:00) Es gibt Pubs-to-go. (09:00) Es klingt so als wäre die Apokalypse in London, aber es ist fühlt sich nicht so an, es ist einfach fad weil die Leute daheim sitzen. (09:55) Wir werden an der Uni zweimal die Woche getestet. (16:29) Ich lerne standard english accent und american accent im Studium. (16:45) Ich bin einer der wenigen nicht-Britinnen und spiele den englischen König. (18:25) Es erwartet niemand von uns, dass wir uns unseren Akzent im Alltag abtrainieren. (19:06) Man muss Shakespeare nicht machen wie er vor 200 Jahren gespielt worden ist. (19:51) Mein Mutter hat gesagt: "Du hast eine andere Persönlichkeit auf Englisch." (23:50) Ich hab an der Uni schon Theater gespielt, ich tanze viel und ich habe es immer als Hobby nebenbei gemacht. (26:03) Ich habe sehr viel mit Literatur im Studium zu tun gehabt, dann einen sehr großen Twitter Account betreut daher glaube ich, dass man von mir schreiben lernen kann. (26:33) Man kann von mir lernen daran zu glauben, dass nie das worst-case Scenario eintritt. (26:55) Ich finde Mut ist etwas wo ich sage, das kann voll schiefgehen oder es ist gefährlich und ich mache es trotzdem. Aber so treffe ich keine Entscheidungen, ich vergesse einfach was für Konsequenzen sie haben können. (29:25) Frauen die Theaterspielen mögen, machen irgendwann die Erfahrung, dass wenn sie auf einer Theaterbühne stehen, alle anderen den Mund halten müssen. (32:29) Ich finde, man packt grundsätzlich zu viel. (36:12) Im Moment das beste Fach das ich hab ist: Clown. (40:42) Ich finde, dass sich Männer mehr antrainieren sollten wie Frauen reden. (45:41) Ich hinterfrage viel mehr warum eine Person etwas macht. (47:55) Ich versuche meine Zukunft im Theater mit einem großen Realismus anzugehen.

Feb 1

50 min 6 sec

Nadja - In sich selbst zu investieren, ist immer eine gute Anlage. Von neuen Wegen, sich trauen und wagen. (2:46) Der beste Kaffee ist für mich mein täglicher Wohlfühlmoment. (4:15) Ich lese eigentlich hauptsächlich online Zeitung. (6:08) Den Podcast kurz vorm Lockdown zu starten war eine Herausforderung, aber wir haben das gemeistert. (7:10) Ich habe manchmal das Gefühl mein Leben ist ein einziger Neuanfang. (8:05) Ich hab auf der Uni Wien „Übersetzen und Dolmetschen“ studiert und bin während des Studiums draufgekommen, ich will nicht übersetzen oder dolmetschen. (10:11) Im Endeffekt ist alles so gekommen, wie es sein hätte sollen. (10:36) Ich muss lernen geduldiger zu werden. Wir sind nicht in einem Film der vorgespult wird, sondern im Leben und da passiert alles, wie es passieren soll. (12:57) Als Journalistin braucht man eine dicke Haut und ein hartes Sitzfleisch. (14:39) Ich bin ein großer Fan von Magazinen und Online Artikeln, weil man sich da nicht beschränken muss. (16:10) Im Vorhinein schließe ich nichts aus, denn ich kann da noch nicht wissen ob ich es mag oder nicht. (19:20) Deutschland ist was die Medienlandschaft betrifft, um einiges innovativer als Österreich. (23:14) Ein Radiobeitrag ist ein akustisches Hörbild. (23:50) Ich liebe am Journalismus, dass man so wahnsinnig viel lernen kann. (24:39) Ich frage mich oft, wie feministisch oder aktivistisch darf ich als Journalistin sein? (25:08) Man muss so objektiv wie möglich und subjektiv wie nötig sein. (26:49) Journalistin sein, ist mit vielen Unsicherheiten verbunden. (27:04) Du brauchst Selbstbewusstsein und das kommt mit Erfahrung. (28:33) Man merkt in Frauennetzwerken einen extremen Spirit. (30:37) Ich bin jemand der sich gerne, sehr tief in Themen reinarbeitet. (31:55) Oft ist es ein Gefühl in mir, dass mir sagt „Mach das jetzt!“ (32:41) Natürlich löst die Tätigkeit als freie Journalistin zu beginnen Angst aus, aber das ist auch irgendwie das Schöne daran. (33:05) Ich hoffe, dass wenn man Passion hat, Biss hat und sich reinhaut, dass sich dann etwas ergibt. (35:00) Stand Up könnte ich mir auch einmal vorstellen, aber ich glaube momentan finde ich mich nur selbst lustig. (35:32) Im allerbesten Fall, bin ich in fünf Jahren glücklich und hab zwei Katzen. (37:48) Vielen Männern wird nicht nahegelegt, sich mit Feminismus zu beschäftigen.

Jan 25

39 min 32 sec

Christian - "There's two things in the world you never want to let people see how you make 'em: laws and sausages." Ein Blick hinter die Kulissen des europäischen und österreichischen Parlaments (3:16) Donauwalzer tanz ich immer an Silvester. (4:45) Das Europäische Parlament ist ein Monster das dich auffrisst. (6:02) Kaffee trink ich maximal einen am Vormittag und einen am Nachmittag, weil sonst wird mir schwindlig und schlecht. (10:38) Ich halte nicht viel vom Brüssel-Bashing, die Stadt ist komplett underrated. (12:49) Wir waren letztens zufällig am höchsten Punkt Belgiens. In Vorarlberg passiert dir das nicht, dass du zufällig am höchsten Punkt bist. (13:06) Ein Zeichen dafür, dass ich älter werde ist nicht nur, dass die Kater länger dauern, sondern auch, dass ich mit Natur mehr anfangen kann. (15:00) Ich hatte auch als Whatsapp Profilbild dasWappen der österreichischen Niederlande. (15:27) Ich hab noch nie so viel Käsknöpfle gegessen, wie in meinem ersten Studienjahr in London. (18:04) Das Heimweh hält sich in Grenzen, ich bin dann auch froh, wenn ich wieder länger in Brüssel bin. (19:13) Der Gedanke daran irgendwohin zu gehen und dann nach ein paar Monaten wieder alles zusammenzupacken, hat mich gestresst. (19:55) Man muss mit dem Mindset woanders hingehen, dass man dort ein bisschen bleiben will, sonst gefällt es einem dort nicht. (20:40) Viele sagen der größte Vorteil an Brüssel ist, dass man schnell wieder wegkommt. (23:14) Ich hab mich tatsächlich gefragt, wie ich neue Leute kennenlerne. (24:04) Jetzt fühl ich mich wie bei „Frühstück bei mir“, wenn ich da ein bisschen persönlicher rede. (24:52) Ich habe hier sehr viele schwule Freunde, was ich früher nicht hatte. (27:35) Meine Freunde in Wien, waren eigentlich Freunde aus Vorarlberg die in Wien leben. (28:54) Sowohl im österreichischen als auch im europäischen Parlament versteht man sich über Parteigrenzen hinweg. (32:01) Ich bin von meiner Einstellung her eine sehr proeuropäische Person und kann mir auch vorstellen und fände es wünschenswert, dass wir mal in den Vereinigten Staaten von Europa leben werden. (33:03) Man ist sehr schnell verleitet, sich in die Detailfragen der Regulierungen hineinzutigern. (33:56) Man muss schon auch das Gesetz zum Bürger bringen, man kann nicht den Bürger zum Gesetz bringen. (36:47) Wenn man irgendwo nicht mehr drinnen ist, sondern von draußen drauf schaut, sieht man viele Dinge anders. (41:14) Ich unterhalte mich wahnsinnig gerne mit Leuten die Karl Marx gelesen haben und darüber diskutieren wollen. (45:55) Ich hab überhaupt kein Pokerface. (47:41) Ich habe große Freude, nicht nur an der Stadt Brüssel, sondern auch an dem Land Belgien. (51:06) Es gibt einen Blog der heißt Belgoslavia wo zusammengefasst wird, dass Belgien eigentlich am Balkan ist. (56:25) Ich merke schon, je älter ich werde, nicht nur dass ich mehr Freude am Sport und an der Natur habe, sondern dass mir Familie wichtiger wird. (57:07) Ich kann mir schon vorstellen, dass es in den nächsten Jahren langweiliger als spannender wird. (58:51) Ich glaub es braucht mehr Leute die sich für ein gemeinsames Europa einsetzen dort wo sie sind. (59:06) Es muss Leute geben, die sich nicht denken ich muss nach Brüssel gehen um dort im riesigen Monster zu arbeiten, sondern die versuchen das Monster zu bändigen. Nicht im Sinne zu töten und in den Nationalstaat zurückzugehen, sondern daran zu arbeiten, dass das Monster nicht so ein Monster ist sondern ein super Projekt für uns alle.

Jan 18

1 hr

Selbstachtsamkeit und Aktivismus – ein Balanceakt Takover: Dana trifft Maria (08:23) Ich habs geschafft zu akzeptieren, dass ich mein Leben nicht im Griff haben muss. (10:43) Das ist meine Plattform und ich kann reden worüber ich will. (12:59) Es ist immer komplexer als es im ersten Moment scheint. (14:11) Ich kann den Ratschlag mitgeben, dass man vielleicht auch geduldig sein muss, wenn man etwas neues entdeckt hat und es andere Leute erst checken müssen. (14:32) Eine Gewohnheit ist eine Gewohnheit und das ändert sich nicht von heute auf morgen. (17:57) Die besten Mangos bisher, hab ich aus dem Müll gegessen. (20:54) Es ist eine Hürde die man hat, zu sagen: Ich muss das jetzt perfekt können und zwar sofort. (25:05) Ich will, dass sich die Leute verstanden fühlen. (25:24) Authentizität ist etwas was extrem wichtig ist. (29:38) Ich bin dabei zu versuchen mich besser abzugrenzen. (32:24) Es geht darum, was man mit seinen Privilegien tut. Es geht nicht darum, sich darin zu suhlen und zu denken: Geil mir gehts ur gut. (32:41) Empathie und Solidarität sind wichtige Begriffe in dem Zusammenhang. (35:29) Manche Leute wollen einfach diskutieren, weil sie ihre eigene Meinung darlegen wollen, nicht weil sie meine Antwort hören wollen. (36:36) Du kannst nicht alles perfekt aber du kannst es versuchen. (39:57) Der Ratschlag der generell wichtig ist, ist immer kritisch sein. (40:02) Nur weil mir etwas gefällt, heißt es nicht, dass es richtig ist.

Jan 11

42 min 3 sec

Sozialberuf Sexualbegleiterin - Gekommen um Tabus zu brechen. (06:18) Das Gefühl beim Kaffee entsteht nicht durch die Qualität des Kaffees, sondern durch die Qualität des Moments. (08:33) Ich glaube, dass ich ein grundoptimistischer, grundpositiver Mensch bin. (12:52) Man ist irgendwie unglücklich, aber zu faul um etwas zu verändern. (17:42) Für Menschen die ihre Sexualität nicht ausleben können, weil sie zb in einem Pflegeheim untergebracht sind, oder Beeinträchtigungen haben, gibt es Sexualbegleiterinnen. (17:53) Wenn man es runterbricht, bin ich eine Prostituierte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die nicht in ein Bordell gehen können. (18:44) Ich arbeite mit den Menschen aus was sie sich an Körperlichkeiten wünschen. (19:06) Alle Berührungen die diese Menschen bekommen, sind Berührungen die mit Körperpflege zu tun haben. (21:49) Ich war in der Ausbildung zur Sexualbegleiterin die einzige Quereinsteigerin, ohne Background in der Pflege oder Sexarbeit. (23:41) Man muss viel mehr bedenken, als wenn ich zu einem nicht beeinträchtigten Menschen gehe, wo ich mir nicht Sorgen machen muss, tu ich ich jetzt weh oder so. (24:51) Das Erste, dass man bedenken muss ist, dass die sexuelle Entwicklung ganz anders abgelaufen ist. (28:08) Es war in der Ausbildung von Anfang an klar, wir fallen unter das Prostitutionsgesetz und wir dürfen alles machen was wir wollen. (28:32) Mir war von Anfang an bewusst, es kann sein, dass ich Sex mit Menschen habe. (28:40) Mein Zugang zu Sexualität war immer schon ein sehr pragmatischer. (29:04) Natürlich ist es in der Arbeit anders als im privaten, weil da andere Gefühle im Spiel sind. (29:23) Es war mir bewusst, dass es einer gewissen Grundemphatie und einem offenen Zugang zur Sexualität bedarf. (30:57) Nach meinem ersten Kunden war ich so glücklich, dass es genauso war wie ich es mir vorgestellt habe und mit mir selber noch immer gut leben kann. (32:19) Sex ist ein sehr großes Thema in meinem Leben. (35:46) Das Bild von Sex ist in unserer Gesellschaft ein sehr eingeschränktes. (37:51) Ein Teil der menschlichen Bedürfnisse ist auch Körpernähe. (46:43) Die Reaktion "Es ist toll was du machst für Behinderte" finde ich nicht richtig, weil niemand würde so reagieren wenn ich sagen würde ich bin Hure. Ich bin Prostituierte mit einer anderen Zielgruppe. (58:06) Ich sehe es quasi als meinen Bildungsauftrag, aufzuklären über Sexarbeit und polyamoröse Beziehungen.

E

Jan 4

1 hr 8 min

1:36 Ich bin nicht ganz so befreit von Aberglauben (Fanni) 1:49 Zu Beginn von 2020 hat sich jeder so gefühlt, als würde 2020 etwas magical, ganz großes passieren. (Fanni) 2:25 Dem Jänner und dem Februar tut man da ja auch ein bisschen Unrecht. (Fanni) 3:15 Im März haben wir die Erwartungen an 2020 mal umschaufeln müssen. (Fanni) 3:28 Dieses Jahr zeigt uns viel über Erwartungsmanagement. Nämlich „better not“. (Fanni) 4:23 Für mich persönlich, war 2020 nicht so schlimm. (Christiane) 5:03 Vieles kam nicht so, wie es geplant war, aber auch das hat seine guten Seiten (Brenda) 5:45 Ich war etwas zu optimistisch für diese Welt. (Fanni) 8:23 Es ist eine schöne Erkenntnis, dass die Leute, die am Ende des Jahres noch da sind, die sind, auf die es ankommt. (Brenda) 9:25 Niemand möchte momentan in den Schuhen einer Regierung stecken. Das viel Untätigkeit passiert ist, ist eine andere Geschichte. (Fanni) 10:32 Mich nervt dieser Individualismus und das immer nur vor der eigenen Türe kehren so wahnsinnig. (Fanni) 12:24 Sollte sich in einem Jahr herausstellen, dass es nichts gebracht hat die Maske zu tragen, dann habe ich doch auch nichts an meiner Lebensqualität verloren. (Fanni) 17:12 Ich hab Lust aufs Reisen, aber ich weiß nicht, ob ich es vermisse. (Fanni) 18:11 Es ist, als würde man mit einem Sprint starten und plötzlich sagt jemand „Ätschibätsch ist ein Marathon“. (Fanni) 19:27 Wir sind jetzt nicht nur müde von Corona. Wir werden jedes Jahr müde, egal was passiert ist. (Brenda) 19:50 Wenn man Corona ausklammert aus diesem Jahr, wars ein super Jahr für mich und ich fühl mich aber immer schlecht, wenn ich das sag. (Christiane) 20:37 Ich komm mir vor wie Kim Kardashian, die ihren Diamant Ohrring verloren hat. (Christiane) 21:02 Ich hatte auch ein super Jahr. Es war nur sau anstrengend. (Fanni) 21:55 Gerade in Zeiten einer Pandemie, kann man stolz darauf sein, Dinge geschafft zu haben. (Brenda) 22:37 Ich fands schön, wie sich Freundschaften dieses Jahr entwickelt haben. (Brenda) 23:17 Am Ende bin ich immer dankbar, dass ich auf die Butterseite gefallen bin. (Fanni) 25:02 Wisst ihr wofür wir dankbar sein sollten? Für die Wissenschaft. (Fanni) 27:18 Ich bin dankbar für meinen Schrittzähler. (Fanni) 28:18 Irgendwann werden uns unsere Enkelkinder fragen ob wir auch bei diesem Corona dabei waren. (Christiane) 28:23 Und wir werden ihnen antworten, es war nicht alles schlecht unter dem Corona. (Fanni) 28:31 Wenn es nicht so wäre, würden wir jetzt auch alle mit der Schnapsflasche im Eck sitzen. (Brenda) 29:20 Ich habe mir die Youtube App runtergeladen, damit ich Videos über Pflanzen schauen kann. (Fanni) 30:33 Ich glaube nicht, dass es diesen einen Tag geben wird, an dem es heißt „Jetzt ist es vorbei, let’s celebrate a party!“ (Fanni) 31:06 Es reicht doch schon, wenn man in eine Bar gehen kann und aus irgendwelchen Gläsern trinken! (Brenda) 32:02 Was aus diesem Jahr herausziehen kann ist wirklich „Was ist das lebensnotwendige?“ (Fanni) 33:25 Ich hoffe es bleibt Namaste! (Fanni) 34:49 Ich glaube es gibt keinen Menschen, der nicht einmal die Verordnungen gebrochen hat. (Christiane) 34:55 Ich nenne das responsibly illegal. (Fanni) 36:01 Das Gesetz sollte nicht die einzige Leitlinie für das eigene Verhalten sein. (Fanni) 37:45 Man muss sich bewusst sein, was man tut und es muss okay sein zu sagen, nein, so will ich mich nicht mit jemandem treffen. (Brenda)

Dec 2020

41 min 2 sec

Brian und Katharina - mit Zimt und Zucker Weihnachtsspecial mit unseren Geschwistern (05:07) Da habe ich eine sehr starke Meinung dazu. (Katharina) (06:40) Klingt ein bisschen wie ein Hustensaft (Brian) (07:16) Ich bin ja der Meinung, dass Chocolate Slice auch in den Sommer gehören. (Brian) (07:39) Die Leute die sich im Oktober aufregen, dass es Weihnachtskekse gibt, da denk ich mir, na gut sie haben halt diese Probleme. (Katharina) (09:12) Kekse für sich schmecken so gut, die muss man nirgends mehr reintunken. (Brian) (11:04) Ich esse dann immer so viel von den Vorspeisen, dass ich dann bei der Hauptspeise weniger essen kann, und das ist immer sehr schade. (Katharina) (11:28) Ich brauche eine Nachspeise, wenn es ein gutes Essen sein soll. (Brian) (13:56) Am 25igsten hat dann meistens die Reiserei angefangen. (Katharina) (15:18) Es hört sich nach sehr viel Essen an. Sehr sympathisch. (Brian) (17:33) Es hat auch niemand darum gebeten. Ich weiß nicht warum sich diese Tradition eingeschlichen hat. (Katharina) (18:32) Das müsste der weirdeste Zufall der Welt sein, dass zwei Familien aufeinander treffen die beide zu Weihnachten Mayonnaise Salat essen. (Katharina) (20:41) Es stört mich überhaupt nicht, wenn nur Röstkartoffel auf dem Teller liegen. (Katharina) (22:08) Ich dachte, das wäre ein Witz gewesen. (Brian) (22:30) Ich finde vor allem die Beilagen das was den Truthahn grandios macht (Brian) (23:19) Wir sind eine sehr traditionelle Familie. Nein überhaupt nicht. (Brian) (26:22) Meine Familie ist ein großer Freund von Frühstücksbuffets. (Brian) (32:15) Ich war mein ganzes Leben, besonders was Weihnachten angeht, sehr traditionsbewusst. (Katharina) (32:28) Ich hoffe, dass ich alle in der Weihnachtszeit sehe, aber am 24igsten hängt mein Herz nicht mehr. (Katharina) (32:50) Es geht mehr darum die Leute in der Weihnachtszeit zu sehen und dass man bewusst Zeit miteinander verbringt. (Katharina) (35:24) Alles wird besser mit Schlagobers. (Brian) (44:20) Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn ihr eines aus dem Gespräch mitnehmen wollt: in England kann man wirklich gut essen. (Brian) (45:40) Ich bin überhaupt nicht so die Naschkatze. (Katharina) (45:56) Es gab einen Punsch der war Schokolade Zwetschke und das war der beste Punsch den ich je getrunken habe. (Katharina) (46:07) Ich würde jedes Mal eine Käseplatte bestellen. Für mich alleine. (Katharina) (46:12) Das ist meine Nachspeise: Käse und Alkohol. (Katharina) (47:11) Damit habt ihr meine Familie in der Weiredness überholt. (Brian) (49:44) Es gibt den Brauch, dass man als Christbaumschmuck auch ein kleines Schmuckgurkerl aufhängt. (Katharina) (50:41) Es ist ein Fake Gurkerl. (Katharina) (52:50) Such die Münze im Kuchen. (Brian)

Dec 2020

56 min 50 sec