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Medien in Trump-Zeiten: Berichterstattung und Haltung kann man nicht trennen

By SPIEGEL ONLINE

Die journalistische Berichterstattung versucht Donald Trumps bizarre Auftritte mit den Instrumenten politischer Normalität zu verarbeiten. Das scheint symptomatisch für die Hilflosigkeit klassischer Medien beim weltweiten autoritären Backlash. Trump hackt die Nachrichten, und die Nachrichten lassen sich hacken: Alles in klassischen Nachrichten schreit: "Es folgt eine legitime normale politische Äußerung". Auch, wenn genau das nicht der Fall ist. Das gegenwärtig sinnvollste mediale Mittel gegen die Schwäche der liberalen Demokratie könnte sein, nicht mehr so zu tun, als könne man neutral und objektiv über Vorgänge berichten, über die sich aus der Perspektive der liberalen Demokratie nicht neutral und objektiv berichten lässt. In dieser Episode des Debattenpodcast bespricht Sascha Lobo, ob ein Journalismus mit Haltung gleichzusetzen ist mit “Nannyjournalismus”, ob eine klare journalistische Haltung die Skeptiker weiter in ihre Filterblasen treibt und ob die negative Berichterstattung über Trump nicht schon negativ genug ist. Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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