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Vom Instagram-Hippie zum echten Öko-Aktivisten mit Zero Waste

By re:publica 18

Milena Glimbovski Die Selbstdarstellungsucht auf Instagram und Co. hat auch gute Seiten: Menschen zeigen ihr gutes, ökologisches Verhalten, animieren zum schönen, nachhaltigen Lifestyle und zum Nachmachen. Dies passiert aktuell unter dem Hashtag #zerowaste . Zero Wastler*innen formen eine Bewegung, die ein müllarmes und plastikfreies Leben propagiert. Sie stellen den Status Quo in Frage, suchen plastikfreie Alternativen, belehren sich gegenseitig und vertiefen gemeinsam ihr Wissen über das Thema ökologischer Konsum und Lebensführung. Sie sind aktiv auf Instagram, YouTube und in Facebook-Gruppen. Oft beginnt der Aktivismus mit einem einfachen Post und dem Teilen der ersten kleinen Erfolge bei der Müllvermeidung, geht weiter mit dem Austausch von Rezepten für die Herstellung eigener Lebensmittel und Kosmetik- und Hygieneprodukte. Weltweit gibt es bereits über hunderte Facebookgruppen, die sich auf lokaler Ebene zusammentun, zu den lokalen Problemen Lösungen suchen und gemeinsam vor Ort was bewegen. Dabei gehen sie auf Firmen zu, schreiben Petitionen, sprechen mit der lokalen Politik und zeigen wie eine kleine Menge an Einzelpersonen Großes bewegen kann. Anhand von Beispielen aus der Zero Waste Bewegung möchte ich zeigen wie entsprechendes Framing aus einem vermeintlich verstaubten Thema einen neuen Hype erzeugt, der dabei ist die breite Masse zu erreichen.

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