Wahlen in Belarus mit Sergej Sumlenny

By Omid Nouripour

Diesmal im Gespräch mit Sergej Sumlenny, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiev und Experte für Belarus Wir haben einerseits die Frage diskutiert, warum man „Belarus“ und nicht „Weißrussland“ sagen sollte. Die zentrale Frage aber war: Was deutet auf Fälschungen hin und was muss jetzt passieren? Nach der Ergebnisverkündung kam in Belarus zu friedlichen Massenprotesten und Streiks in gegen den Diktator Lukanschenko und für freie und faire Wahlen. Tausende wurden dabei verhaftet , viele von ihnen gefoltert,  hunderte Demonstranten wurden verletzt oder gar getötet. Sergej Sumlenny weist auf viele Anzeichen für Wahlfälschung hin. Und fordert von Deutschland und der Europäischen Union ein Ende des Kuschelkurses. Die Menschen in Belarus brauchen unsere Aufmerksamkeit, aber auch eine klare Ansage, dass nicht nur sie Lukaschenko nicht mehr für den Präsidenten von Belarus halten, sondern auch wir.

Listen to Wahlen in Belarus mit Sergej Sumlenny now.

Listen to Wahlen in Belarus mit Sergej Sumlenny in full in the Spotify app