Medienlandschaft Ost – Wandel damals, Herausforderung heute

By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Mit der deutschen Einheit veränderte sich die Medienlandschaft in Ostdeutschland tiefgreifend. Regionale Zeitungen wurden an westdeutsche Investoren verkauft, frühere Staatsmedien in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk übernommen. Mittlerweile beschäftigen große Medienhäuser eigene Regionalkorrespondenten in Leipzig, Erfurt und Schwerin. Gleichwohl ist eine vermeintlich verzerrte Repräsentation „ostdeutscher Themen“ in den Medien immer wieder Ausgangspunkt von gesamtdeutschen Kontroversen. Woran entzündet sich der Streit? Was bedeuten die Debatten für die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten? Müsste sich die Berichterstattung über Ostdeutschland ändern? Darüber sprechen Christoph Singelnstein und Marieke Reimann in der ersten Folge der "East Side Stories". Christoph Singelnstein war Kulturredakteur beim Rundfunk der DDR und ab 1989 dessen geschäftsführender Intendant. Bis April 2021 war er Chefredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Journalistin Marieke Reimann aus Rostock war von 2018 bis 2020 Chefredakteurin des Magazins ze.tt der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. Das Gespräch moderiert Tina Howard.

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