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#087: Schnelles Denken, langsames Denken - Daniel Kahneman

By Robert Heineke - Wöchentliche Interviews mit echten Unternehmern! Inspiriert durch Tim Ferriss, Gary Vaynerchuk, Tony Robbins, Tai Lopez, Ryan Moran und Richard Branson

Heute geht es um das Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman. Es hat mir sehr viel über Psychologie verraten, wie kein anderes Buch. Starten wir also mit den 5 Ideen aus diesem Buch: 1. Idee: Wir denken schnell und langsam. Ein Schläger und ein Ball kosten 1,10 €. Der Schläger kostet einen Euro mehr als der Ball. Wie viel kostet der Ball? Uns fällt direkt eine Zahl ein. Die Zahl ist selbstverständlich 10 Cent. Die Besonderheit dieser leichten Denkaufgabe besteht darin, dass sie eine Antwort nahelegt, die intuitiv verlockend aber falsch ist. Wenn der Ball zehn Cent kostet, dann betragen die Gesamtkosten 1,20 € und nicht 1,10€. Die richtige Antwort lautet 5 Cent. Dies war ein klassischer Fall vom schnellen Denken, auch System 1 genannt. Aufgabe zwei: was ist 17x24? Hier wird es mit unserer Intuition schon etwas schwieriger. Während im Kopf eine Reihe von Rechenschritten ablaufen erleben wir langsames Denken, auch System 2 genannt. Die Unterscheidung zwischen schnellem und langsamen Denken ist die Grundlage dieses Buches. 2. Idee: Verfügbare Informationen werden überbewertet. Ich habe neulich in einem Artikel über ein Experiment gelesen, in dem beide Partner in einer Beziehung angeben sollten, wie viel Prozent sie zum Haushalt beitragen. Ich fand das Ergebnis so lustig, dass ich das Experiment mit meiner Freundin ausprobiert habe. Wir beide haben aufgeschrieben, wie viel wir glauben zum Haushalt hinzuzufügen. Wie erwartet addieren sich die Beiträge auf über hundert Prozent, weil jeder glaubt, dass er mehr macht. Die Erklärung ist ein einfacher Verfügbarkeitsfehler. 3. Idee: Ankereffekte beeinflussen unsere Entscheidung. War Gandhi mehr oder weniger als 154 Jahre alt als er starb? Wie alt war er als er starb? Natürlich ist 154 Jahre absurd, aber trotzdem ist dies ein schönes Beispiel für den Ankereffekt, denn die 154 hat sich dennoch auf unseren Schätzwert ausgewirkt. System 1 tut sein bestes, um eine Welt zu konstruieren in welcher der Anker die richtige Zahl ist und daher wird unser Schätzwert von dem Anker, 154 Jahre, beeinflusst. Der Ankereffekt ist keine Kuriosität aus dem Forschungslabor. Er kann in der realen Welt überall gefunden werden. Mächtige Ankereffekte finden sich bei Entscheidungen in Geldfragen, etwa wenn wir überlegen, wie viel wir für eine Sache spenden möchten. 4. Idee: Experten können die Zukunft nicht vorhersagen. In den letzten Wochen habe ich immer wieder den Fernseher eingeschaltet und dabei ist mir aufgefallen, dass es mittlerweile Experten für alles gibt. Politikexperten, Börsenexperten, EU-Experten, Beziehungsexperten oder sogar Celebrity-Experten. Diese Experten verdienen ihr Geld damit, dass sie sich die aktuellen Ereignisse anschauen und versuchen, daraus die Zukunft zu prognostizieren. Das hört sich erstmal nicht verkehrt an, denn die Leute beschäftigen sich schließlich den ganzen Tag damit. Ein gutes Beispiel dafür sind die Kommentare von Börsenexperten am Ende des Handelstages, wenn sie überzeugende Erklärungen für die Ereignisse des Tages liefern. Die Illusion, dass wir die Vergangenheit wirklich verstehen führt dazu, dass wir glauben die Zukunft vorhersagen zu können. Und genau dieser Illusion unterliegen alle Experten, deren Geschäft Prognosen sind. 5. Idee: Der Vergangenheit ist die Dauer von Ereignissen egal. Vor zwei Jahren bin ich mit einer damaligen Freundin in einem unschönen Streit auseinandergegangen. Die Beziehung war vorbei und das Ende hat natürlich alles kaputt gemacht. Warum ist es so? Ich hatte die gesamte Beziehung als schlecht beurteilt, weil sie sehr schlecht ausgegangen war. Diese Beurteilung ignorierte faktisch drei tolle Jahre Beziehung. Zählt denn diese tatsächliche Erfahrung nichts? Um dieses Phänomen zu erklären ist es hilfreich dieses Problem mit zwei “Selbsten” zu betrachten. Das erlebende Selbst beantwortet die Frage: Wie erlebe ich die Beziehung? Das erinnernde Selbst beschäftigt sich hingegen mit der Frage: Wie war die Beziehung? Erinnerungen sind alles, was uns von unseren Lebenserfahrungen bleibt. Aus diesem Grund ist die einzige Perspektive, die wir auf unsere Erinnerungen haben können, das erinnernde Selbst. Das erinnernde Selbst vernachlässigt jedoch die Dauer von Erfahrungen und es bewertet Höchststände und das Ende von Ereignissen über. SHOWNOTES Am 10. September beginnt der nächste Durchlauf unserer Consultant Ausbildung, also der Ausbildung zum Digital Marketing Consultant. Es ist eine sechsmonatige zertifizierte Ausbildung in der Du alles über digitales Marketing, also über Facebook, Facebook Werbung, Salesfunnels, Instagram, Podcast, YouTube, Email Marketing und alles was dazu gehört lernst. In den letzten drei Monaten zeigen wir dir wie Du ein guter Berater wirst, wie Du die ersten Kunden für Dich gewinnst, wie Du Dich am Ende auch selbständig machen kannst. Wenn das für Dich interessant klingt und Du sozusagen digital dabei sein willst, dann schick mir einfach das Stichwort HUNGRY und dort kannst Du Dich dann für unsere Ausbildung bewerben. Sende mir bei Facebook unter https://www.facebook.com/robertheineke eine Nachricht mit dem Stichwort CONSULTING und Eva, meine Assistentin, wird Dir ein Formular senden, wo Du Deine Kontaktdaten einträgst und was Deine Herausforderungen sind und wir melden uns bei Dir für ein 30-minütiges Beratungsgespräch - völlig kostenlos! “Schnelles Denken, langsames Denken” von Daniel Kahneman http://amzn.to/2wSuHA7 Philip Tetlock https://mgmt.wharton.upenn.edu/profile/tetlock/ Robert bei Facebook: https://www.facebook.com/robertheineke Leadersmedia: http://leadersmedia.de/

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