Kati von Schwerin

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„Inspired By The Riot“ ist das zweite Studioalbum von Kati von Schwerin, und folgt somit auf das Debüt „Remedy“ (2016). Während sich „Remedy“ vorrangig mit den Unannehmlichkeiten der Liebe befasste, weht auf „Inspired by the Riot“ ein gänzlich anderer Ton… das ein oder andere Liebeslied findet sich auch hier – ganz ohne geht es wohl nie – diesmal allerdings zumeist viel versöhnlicher. Doch die Kernaussage ist definitiv eine andere. Das Album ist ein musikalischer Stinkefinger gegenüber all denen, die mit dem Knüppel auf die Künstlerseelen schlagen, wenn sie mit ihrem Inhaltsleeren Geschwätz den kreativen Funken unter schwerer Erde begraben. „Inspired by the Riot“ ist letztlich der Schopf, an dem sich Kati von Schwerin selbst wieder aus der Grube zog, und nun ein deutliches „Fuck off“ an die Heinis aussendet, die aufgrund ihrer Selbstgefälligkeit beinahe platzen, während sie geistig immer noch in den goldenen (pahahaha!) 80ern festhängen. „The Power Above“ (VÖ 12. Oktober 2018) macht als erste Single-Auskopplung sofort deutlich, worum es hier geht „Oh Riot, I’m not here to hide“ – verstecken is’ nicht mehr, stattdessen wird jetzt aufgeräumt und abgerechnet, denn wer genau hinhört kann beim Track „What Was Your Name“ miterleben, wie sich so ein „gute gemeintes“ und „kritisches“ Gespräch mit einem Musik-Biz-Fuzzie anhört…

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