Dagobert

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Auf seinem vierten Album „Jäger“ präsentiert Dagobert seine Musik in ihrer ganzen Diversität. Sehnsüchtige Liebeshymnen treffen auf außerweltliche, okkulte Liedperlen, schwarze Romantik auf Existentialismus und das ganze kollidiert mit dem eigentümlichen Dagobert-Humor. Hatte er den auf seinem letzten Album „Welt Ohne Zeit“ noch atmosphärisch elegant umschifft, bedarf dieser nun vielleicht einer Erklärung: Witzig ist Dagobert immer dann, wenn die Absurdität seiner ehrlichen Gefühlsbekundungen unbeabsichtigt zum Vorschein kommt. War Dagobert inhaltlich bisher eher auf monothematische Liebesabhandlungen abonniert, riskiert er auf „Jäger“ einen großen Spagat zwischen morbiden Zukunftsvisionen (2070), extremstmöglichem Fernweh (Aldebaran) und kybernetischen Liebesfantasien (Nie Wieder Arbeiten). Das Herzstück des Albums aber heißt „Ich Will Noch Mal“ und ist eine Vertonung von Nietzsches Lehre der ewigen Wiederkunft und eine Ode ans Leben. Die Bandbreite an Eindrücken, die auf einen niederprasseln beim Hören dieses Albums, geht mit einer Leichtigkeit einher, dass es nicht nur eine Freude ist, sondern für viele auch eine vielleicht erstmalige Möglichkeit, den Künstler hinter der Musik zu fassen. Viel wurde geschrieben über diesen mysteriösen Eremiten. Wenig wurde verstanden. Wer „Jäger“ hört, hört den Hohepriester der gesungen Liebe, den Grenzgänger zwischen schwarzer Romantik und harter Realität. Und plötzlich macht alles Sinn.

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