Maxim

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Für mich hat es Maxim mit diesem Album vor allem geschafft, mir den Glauben an guter deutschsprachiger Popmusik wiederzugeben. Denn für mich ist es weiterhin Pop, was er macht: Mit dieser Stimme, mit diesen Melodien mit diesem Charisma würde er in einer gerechten Welt die Radiostationen aufmischen, würde seine Single „Wie man loslässt“, die das Album eröffnet, auf Heavy-Rotation laufen, wären „Marseille“ und „Automat“ schlichtweg Sommerhits, bei denen sich der Sonnenbrand mal nicht mit Schamesröte vermischt. Zugleich hat dieses Album mit seinen surreal-schönen Momenten in „Folie/Fön“ und mit dem Genickbrecher „Die Asche von Claude“ Songs, die auch dem elitären Teil der Musikpresse und Radiowelt beweisen, dass man es bei ihm mit einem außergewöhnlichen Texter, Songwriter, Sänger und nun eben auch noch Produzenten zu tun hat. Aber selbst für die Leute, die ihn eventuell verreißen werden, hat er Verständnis und einen eher sportlichen Ansatz: „Wenn da jemand zwei Jahre an so einer Platte gearbeitet hat, musst du ihm als Kritiker*in schon zeigen: ‚Das kann ich in ner Viertelstunde geiler.‘ Ich habe schon Kritiken gelesen, wo ich dachte: ‚Ok, shit. Da haben sie mich.‘ Dann ist es geil das zu lesen: Wenn ich merke, da erwischt mich wer, wo es wehtut. Aber wenn es einfach dumm ist, oder faul, oder man merkt, da hatte jemand keine Zeit, dann ist es ärgerlich.“ Also Leute, „no pressure“. Daniel Koch (FluxFM, Musikexpress) / Album Bio "Grüne Papageien" 2020

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