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Chefket

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Chefket - 2112
2020 ist alles anders. Auch bei Chefket. Heißt: Schluss mit Altlasten. Stattdessen: Neue Strukturen mit eigenem Label, die komplette Deutungshoheit über das eigene Schaffen und eine lange, ungeplante Reise durch Asien, um auf neue Gedanken zu kommen und Musikvideos zu drehen. Das Resultat ist sein viertes Album „2112“. Verstimmtes Klaviergeklimper reißt im Intro binnen 30 Sekunden den Vorhang auf, ehe für „Egotrip“ dröhnende Bässe und harte 808s in den Vordergrund rücken und die nur am Anfang des Songs angedeutete Melancholie einer alles einnehmenden, brachialen Energie weicht: „Manchmal bin ich einfach Boss, schreibe miese Banger / manchmal bin ich lost, so wie ein ISIS-Kämpfer.“
Moment rappt Chefket jetzt etwa auf Trap-Beats? Ja, tut er. Aber die viel wichtigere Frage lautet doch: Warum eigentlich nicht? Chefket ist schon immer ein MC gewesen. In der Cypher und auf den Songs, in der Booth und auf den Bühnen. Freestyle oder Doubletime, immer ohne Backup, immer mit Skills.
Und nach dem Chefket sich in den letzten Jahren auf Alben wie „Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes)“ oft verletzlich, weich und vielleicht sogar auch feminin gezeigt hat, verspürt er irgendwann auch wieder den Impuls, die andere, harte, vielleicht maskuline Seite an sich zuzulassen. Einfach dem Drang zu Spitten folgen. Rhymes schreiben und in den Ring steigen.
Aus ein paar spontanen Zeilen zum Zeitvertreib für Instagram werden wenig später im Studio mit Nobodys Face das Album „2112“

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