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Lester

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    Blickdicht
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  2. 2.
    Zoofachgeschäft, Müllerstr. 17
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  3. 3.
    Van Gogh
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    Sieben Zoll
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  5. 5.
    Noah
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Bandbiographien – eine Ansammlung selbstverherrlichender Glorifizierungen und Aneinanderreihung schnarchnasiger Besetzungswechsel.
Das ist unsere:
2012. München. LESTERs Auferstehung. Wir waren zu dritt. Dann kam Hermann. Dann ging Hermann. Er fungiert seitdem als externer Berater und LESTER-Außendienststelle in Nahost. Instrumente wurden neu ausgelost. Schindl kam hinzu, hing seinen Punkrock-Meisterbrief in den Bandraum und malträtiert seitdem die Schießbude. Phil schnallt sich Klampfe eins um, Jasper ist am Bass. Gitarre zwei samt Gesang und Brunftschreien übernimmt Andy in der LESTER-Welt. Sämtliches Artwork macht die grandiose Paloma. So weit, so langweilig.
Welche Musik wir machen? Die Beste. Zumindest für uns. Getauft haben wir das Ganze Heavy Pop – aus Ermangelung an Alternativen und einem Funken Überzeugung. Ja doch, ein Punkrock-Einfluss ist hörbar, auf die Fresse geht es schon. Aber da sind ja die vielen tollen Melodien, auf die wir so stolz sind. Vom dezenten, wahlweise taktfreien Fußmitwippen bis hin zum leidenschaftlichen „Den Teil gröl‘ ich mit“ laden die Songs auch zum Mitmachen ein. Texte sind auf Deutsch, oft melancholisch, manchmal ein verbaler Arschtritt. Live sollte man sich das unbedingt man anhören, finden wir.
Vielleicht lief Muff Potter schon mal in unserem Walkman. Vielleicht finden wir Make Do and Mend nicht schlecht. Vielleicht sind diese Bandvergleiche aber auch ein gewaltiger Haufen Scheiße. Klingt in der Summe eindeutig nach Heavy Pop.

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